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Spritpreis-Differenzen: Teils große Preisunterschiede zwischen Bundesländern

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Spritpreise steigen oder sinken hin und wieder in Abhängigkeit von der Tageszeit, das dürfte kaum einem Autofahrer entgangen sein. Dem ADAC zufolge gibt es aber auch teils große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern der Republik. Bis zu sieben Cent kann die Differenz im Durchschnitt betragen. © 1&1 Mail & Media / CF

Kraftstoffpreise steigen oder sinken hin und wieder in Abhängigkeit von der Tageszeit, das dürfte kaum einem Autofahrer entgangen sein. Dem ADAC zufolge gibt es aber auch teils große Preisunterschiede zwischen den Bundesländern. Bis zu sieben Cent kann die Differenz im Durchschnitt betragen. Am günstigsten kamen zum Zeitpunkt der Erhebung (13. März 2018 11:00 Uhr) Hamburger an Kraftstoff. Durchschnittlich 1,256 Euro kostete hier der Liter Super (E10). Und auch beim Diesel lag Hamburg an der Spitze: Günstiger als für die 1,124 Euro konnten Fahrer von Selbstzündern in keinem anderen Bundesland tanken.
Ebenfalls über vergleichsweise niedrige Preise beim Tanken konnten sich etwa die Kieler freuen. In Schleswig-Holstein kostete Benzin durchschnittlich 1,280 Euro und Diesel 1,144 Euro pro Liter – jeweils Platz zwei hinter Hamburg.
Berliner zahlten 1,289 Euro (Super E10) bzw. 1,147 Euro (Diesel) je Liter. Auch damit fuhren sie im Vergleich noch sehr günstig.
Das gilt kaum weniger für bayerische Städte und Regionen – zumindest beim Benzin. 1,291 Euro stehen hier zu Buche. Die 1,176 Euro für Diesel waren hingegen teuer und bedeuten den vorletzten Platz beim Kraftstoff für Selbstzünder.
Hessen belegt beim Benzin einen guten fünften Platz (1,297 Euro), liegt beim durchschnittlichen Dieselpreis mit 1,165 Euro je Liter aber nur im Mittelfeld.
Noch deutlich war die Differenz in Baden-Württemberg. Während 1,297 Euro für Super E10 noch vergleichsweise günstig waren, zählt der Dieselpreis von 1,176 Euro je Liter zu den Schlusslichtern.
Super E10 kostete in Nordrhein-Westfalen zum Zeitpunkt der Erhebung durchschnittlich 1,298 Euro (Platz 7), Diesel 1,154 Euro (Platz 6).
Rheinland-Pfalz: Super E10 kostete exakt 1,3 Euro, Diesel 1,173 Euro.
Mit einem durchschnittlichen Literpreis von 1,301 Euro liegt Sachsen beim Benzin im Mittelfeld. Diesel war mit 1,148 Euro (Platz 4) aber eher günstig zu haben.
Kaum teurer kam die gebeutelten Dieselfahrer der Liter in Bremen (1,152 Euro). Und beim Benzin liegt Bremen mit 1,304 Euro ebenfalls im Mittelfeld.
In Mecklenburg-Vorpommern zahlten Autofahrer 1,304 Euro für Super E10 und 1,163 Euro für Diesel. Beide Werte bedeuten Plätze im Mittelfeld.
Gleiches gilt für Hannoveraner und andere Niedersachsen: 1,313 Euro (Super) und 1,167 Euro (Diesel) weist der ADAC hier aus.
Das Mittelfeld ist groß: In Thüringen wurde der Liter Super E10 für durchschnittlich 1,316 Euro verkauft, Diesel für 1,160 Euro.
Brandenburger mussten hingegen schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Sowohl die 1,319 Euro für Benzin als auch die 1,171 Euro für Diesel gehörten schon zu den teureren Angeboten.
Deutlich schlimmer trifft es Autofahrer im Saarland. Schon die 1,325 Euro für Super E10 bedeuten den zweithöchsten durchschnittlichen Preis. Beim Diesel ist das kleine Bundesland im Dreiländereck mit durchschnittlich 1,187 Euro je Liter sogar einsame Spitze.
Beim Benzin nimmt den aus Autofahrersicht unerfreulichen Spitzenplatz derweil Sachsen-Anhalt ein. 1,326 Euro pro Liter Super E10 wurden hier fällig. Weniger teuer wurde es für Dieselfahrer an der Zapfsäule. Durchschnittlich 1,168 Euro je Liter reichten hier zumindest für einen Platz im hinteren Mittelfeld.
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