Toyota wird im Werk Kentucky ab 2025 einen neuen großen Elektro-SUV mit drei Sitzreihen produzieren, wie Toyota USA am 31. Mai bekanntgegeben hat. Dazu wird der Hersteller zusätzliche 2,1 Milliarden Dollar (aktuell knapp zwei Milliarden Euro) in die neue Batteriefabrik im Bundesstaat North Carolina investieren, um die Akkus für das noch namenlose SUV zu produzieren. Damit belaufen sich die Gesamtinvestitionen in Toyota North Carolina auf 5,9 Milliarden US-Dollar (rund 5,5 Milliarden Euro).

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Die Anlage wird Toyotas Drehscheibe für die Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Batterien sein, die für das wachsende Portfolio an elektrifizierten Fahrzeugen benötigt werden. Die Fertigung im Werk Liberty soll 2025 mit sechs Batterieproduktionslinien beginnen; vier für Hybrid-Elektrofahrzeuge und zwei für BEVs.

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Produktion vor Ort bringt Fördergelder

Damit reagiert Toyota auf den "Inflation Reduction Act" (IRA) in den USA. Anders als in Deutschland werden gemäß IRA nur solche Elektroautos mit Kauf-/Steuerprämien gefördert, die direkt im Land produziert werden. Weitere Förderungen fließen, wenn auch die kostspieligen Hochvoltbatterien vor Ort gebaut werden. Das Auto selbst, das voraussichtlich mit den Dimensionen des Toyota Highlander in der Fünf-Meter-Klasse antreten wird, ist ohnehin vorrangig für den US-Markt konzipiert.

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Zu dem neuen E-SUV gibt Toyota noch keinerlei Details bekannt. Allerdings gab es bereits Ende 2021 auf einer großen Präsentation des Unternehmens (siehe Bildergalerie) unter anderem die Studie eines großen SUV mit drei Sitzreihen zu sehen, die als "BZ Large SUV" bezeichnet wurde. Das dürfte der Ausblick auf das nun für 2025 angekündigte Fahrzeug sein.  © auto motor und sport

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