Auto

Neuer Toyota RAV4: So kommt die fünfte Generation des SUV-Bestsellers

Kommentare1

Der Toyota RAV4 kann ohne jeden Zweifel als einer der entscheidenden Impulsgeber für den Beginn des anhaltenden SUV-Booms gelten. Zudem blickt das Modell inzwischen auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte zurück. Jetzt steht die fünfte Generation in den Startlöchern. So sieht sie aus. © 1&1 Mail & Media / CF

Schon im Jahre 1994 hatte die erste Generation ihre Premiere, und zwar sowohl im Heimatmarkt als auch hierzulande.
Von Beginn an zeichnete sich ein beinahe schon überraschend großer Erfolg des noch jungen Konzeptes ab.
Der RAV4 verbindet seit jeher die Vorteile von klassischen PKW und Geländewagen, ohne dabei zu groß, schwer und behäbig zu sein.
In der Zwischenzeit hat der RAV4 zwar sowohl bei den Abmessungen als auch beim Gewicht deutlich zugelegt, wartet dafür aber auch mit deutlich umfangreicherer Ausstattung, mehr Komfort und gesteigerter Sicherheit auf.
Die aktuelle, vierte Generation wird bereits seit 2013 gebaut und angeboten. Zum Modelljahr 2016 folgte dann noch einmal ein Update, das sich seither vor allem durch ein umfangreiches Facelift zu erkennen gibt.
In der fünften Generation baut der RAV4 erstmals auf der hauseigenen Plattform namens „Toyota New Global Architecture“ (TNGA) auf.
Dieser Schritt ermöglicht unter anderem den Einsatz eines überarbeiteten Allradantriebs – sogar mit intelligentem Torque Vectoring. Toyota verspricht sich von dieser Maßnahme spürbare Verbesserungen beim Handling.
Insgesamt trägt der neue RAV4 ein deutlich markanteres Styling zur Schau. Dazu sollen unter anderem die erhöhte Bodenfreiheit und die erkennbar breitere Karosserie (+ 10 mm im Vergleich zum Vorgänger) beitragen.
Die Länge blieb indes nahezu unverändert (4,6 m). Der Radstand hingegen wächst um immerhin 30 mm. Diese Maßnahme soll vor allem den Passagieren im Fond zugutekommen. Positiver Nebeneffekt: Die Überhänge schrumpfen.
Die Japaner haben es mit der Neuauflage unter anderem auf junge Familien abgesehen, die viel im urbanen Raum unterwegs sind, aber auch regelmäßig sportlichen Aktivitäten nachgehen und Ausflüge unternehmen.
Wem der normale Look für den Hochbeiner nicht genug Geländetauglichkeit ausstrahlt, der soll zur Adventure-Variante des RAV4 greifen können. Die wartet dann unter anderem mit spezieller Kunststoffbeplankung und einem angedeuteten Unterfahrschutz auf. Für den europäischen Markt ist diese Variante leider nicht sicher.
Auch der Innenraum soll im Zuge des Modellwechsels nicht zu kurz kommen. Toyota dürfte hier insbesondere auf Materialauswahl, Anmutung und Verarbeitung gesteigerten Wert gelegt haben.
Hinzu kommt das neue Entune-3.0-Infotainmentsystem, das unter anderem Apple CarPlay und Amazon Alexa unterstützen soll.
Auf Wunsch liefert Toyota den neuen RAV4 auch mit großzügigem Panoramadach aus.
Bereits Ende des Jahres soll der neue RAV4 an den Start gehen – zunächst allerdings nur in den USA. Hierzulande müssen sich Fans des praktischen Japaners wohl bis Anfang 2019 gedulden.
Neue Themen
Top Themen