Dieter Herrmann

Blogger

Dieter Herrmann war rund 20 Jahre als Korrespondent für Hörfunk und Fernsehen in Kriegs- und Krisengebieten unterwegs. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin will er es jetzt etwas ruhiger angehen; seit einiger Zeit lebt er deshalb in Australien und berichtet aus der Region. So ganz haben ihn die "fordernden Jobs" jedoch nicht losgelassen. Hin und wieder ist er deshalb noch immer in Afghanistan, dem Irak, Myanmar und anderen Krisenherden unterwegs – vor allem, um örtliche Journalisten zu unterrichten. Im Blog schreibt er über seine Erlebnisse.

Artikel von Dieter Herrmann

Etwa jeden zweiten Tag bekomme ich eine Mail mit ausführlichen Informationen (vermute ich), die zudem noch reich bebildert ist. Leider kann ich sie nicht lesen, weil ich weder die Schrift entziffern kann noch die Sprache verstehe. wie es dazu kam, berichtet unser Blog.

Ende März und im April 2014 war ich, zusammen mit einem Kamerateam, in Kabul, der Hauptstadt von Afghanistan. Wir sollten über die Präsidentschaftswahlen berichten. Eindrücke einer Reise in ein zerrissenes Land.

Eigentlich ist Gerhard Mercator (1512 – 1594) Schuld daran, dass Melbourne so oft falsch eingeschätzt wird. Der Mann aus Flandern, der einen großen Teil seines Lebens auch in Deutschland verbracht hat, ist der "Erfinder" der "Mercator-Projektion".

"Über den Unsinn des individuellen Feuerwerks sind wir hier längst hinweg" sagte Rebecca. "Und jetzt verdient die Stadt richtig Geld damit, wie wir hier in Sydney Silvester feiern".

Die Bürger zahlen hierzulande doppelt fürs Silvesterfeuerwerk: Beim zweiten Mal mit Steuergeldern für die Reinigung der Straßen. In Australien ist das anders.

Na ja, das mit dem Wort "Berührung" ist nicht so ganz ernst gemeint. Ich lege das heute  einmal etwas großzügig aus.

Die Wale sind schon immer ein wichtiger Teil des Lebens für die Bewohner Grönlands gewesen. Für sie bringt das Tier Nahrung - an anderen Orten wiederrum lockt es Touristen in Scharen an.

... und Schnee gibt's nur aus Styropor. So werden die Feiertage in Australien zelebriert.

Auch nach mehr als sechs Jahren in Australien ist es noch immer ein eigenartiges Gefühl und "echte" Weihnachtsstimmung will nicht wirklich aufkommen.

Mit einem widerlichen Flatschen landet die rotbraune Spucke neben meinen nackten Füßen. Dabei dachte ich immer, dass Mönche keine Drogen nehmen. Immerhin hat das Gewand des Mannes fast genau dieselbe Farbe wie das, was er da gerade auf den Boden "seines" Tempels gespuckt hat. Der Mann kaut Betel, ganz klar.

Drei anstrengende und interessante Wochen am MMDC (Myanmar Media Development Centre) sind wieder einmal zu Ende. Insgesamt 50 Studenten, die ihre Ausbildung zu Fernsehjournalisten machen, haben mich überstanden - und ich sie.

Tatsächlich habe ich mich vor kurzer Zeit auf den Weg nach Perth gemacht, um von Frank-Walter Steinmeier ein kurzes Interview zu bekommen.

Unseren Blogger zieht es diesmal in die Millionenmetropole Herat im Westen Afghanistans. Dort bewundert er nicht nur die reichen Kulturschätze, sondern entdeckt auch eine Biogasanlage der besonderen Art. 

Ein solches Potemkinsches Dorf wurde meinem Kamerateam und mir vorgeführt, als wir eine TV-Dokumentation über die Entwicklung des Schulwesens im Norden Afghanistans gedreht haben.

Unser Blogger Dieter Herrmann erzählt im zweiten Teil seines Blogs zu Fayzabad, mit welchen Hindernissen die lokalen Radiomacher zu kämpfen haben. In einem Gebiet so groß wie Bremen erreichen sie nur 1.000 Zuhörer und müssen in drei Sprachen senden. 

Unser Blogger Dieter Herrmann erzählt im zweiten Teil seines Blogs zu Fayzabad, mit welchen Hindernissen die lokalen Radiomacher zu kämpfen haben. In einem Gebiet so groß wie Bremen erreichen sie nur 1.000 Zuhörer und müssen in drei Sprachen senden. 

Der Ort Fayzabad (es gibt etliche Schreibweisen) liegt auf der Landkarte von Afghanistan ganz oben rechts. Bis nach China sind es fast 400 Kilometer, bis zur pakistanischen Grenze etwa 120 und zur Grenze nach Tadschikistan keine 80. 

Für eine Reportage bin ich unterwegs auf den Spuren von Ludwig Leichhardt. Das Kamerateam ist dabei – und dieses Mal auch meine Frau und eine Tochter.

Einst wurden sie für die Erschließung des australischen Innenlandes eingeführt, jetzt weiß die Regierung nicht, was sie mit den vielen Kamelen tun soll.

Kay ist sicher einer der besten Fernseh-Kameraleute in Deutschland. Tina eine sehr erfahrenen TV-Moderatorin. Die zwei waren aus Deutschland angereist während ich einen großen Teil der südlichen Halbkugel umflogen hatte. Ziemlich genau 12.000 Flugkilometer waren es von Sydney über Perth und Johannesburg nach Gaborone.

Dass das vietnamesische Fernsehen sich wieder bei mir gemeldet hat, hat einen sehr speziellen Grund - und es ist ein hochpolitischer. Vorsicht ist angebracht in meiner Funktion als Ausbilder beziehungsweise Trainer für Journalisten, denn ich will mich auf keinen Fall vor einen politischen Karren spannen lassen.

Ich bin sicher, dass viele Menschen in Deutschland nicht wissen, wie die Hauptstadt der Mongolei heißt. Es ist Ulan Bator – und kaum jemand wird ahnen, dass man den Namen der Stadt Ulaanbaatar ausspricht. Dahin sollte also meine Reise gehen.

Wir waren wieder einmal in Grönland. Unser Kameramann Kay, Marion, die für den Ton und viele andere Dinge verantwortlich ist, und ich. Wir hatten den Auftrag, eine Fernsehdokumentation über das Klima in Ostgrönland zu produzieren und zu zeigen, ob und welche Klimaveränderungen es dort oben im Norden gibt.

Am Anfang sollten Sie wissen: Auch wenn er deutlich an die Teddybären aus der Kindheit erinnert, hat der Koala mit einem Bären etwa genauso viel zu tun wie eine Schwalbe mit einer Fledermaus. Die Bezeichnung "Koalabär" führt also in die Irre. In Wirklichkeit ist er (nicht nur geografisch) einem Känguru näher als einem Bären.

Eigentlich hätte ich in diesem Jahr noch mehrmals nach Kabul fliegen sollen, um dort zu unterrichten. Eigentlich. Nach dem verheerenden Bombenanschlag vom 31. Mai und den kleineren Anschlägen danach sind für mich wohl alle Tätigkeiten in Afghanistan vorerst gestrichen. Das ist sehr schade. Sowohl für mich als auch für meine Studenten in Kabul – aber sicherer ist es allemal.