Einlegesohlen? Wer hätte gedacht, dass sich zwei Super-Investoren mal darum streiten würden?! Handels-Mogul Ralf Dümmel und Medien-Unternehmer Georg Kofler boten in der aktuellen Episode der "Höhle der Löwen" jeweils 140.000 Euro für 33 Prozent an "FLEXMED". Die Gründer hätten lieber beide Löwen zusammen mit an Bord gehabt. Doch nicht mit Kofler: "Ich würd's lieber alleine machen! Sonst gibt es ständig irgendwelche Diskussionen!", erklärte der – und zog den Kürzeren. Deal-Meister Dümmel bekam den Zuschlag und verkauft künftig die ganz besonderen Sohlen. Wir erklären, was es damit auf sich hat, und stellen Ihnen hier auch alle weiteren Produkte aus der "Höhle der Löwen" vom 7. April 2020 vor.

Alle Bestenlisten hier in der Übersicht

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"FLEXMED" Einlegesohlen

Die Einlegesohlen von "FLEXMED" sollen für eine bessere Gewichtsverteilung auf dem Fuß sorgen.

Peter Mucha und sein Bruder Werner hatten vor ihrem Auftritt in der "Höhle der Löwen" bereits eine Million Euro in ihre Einlegesohle "FLEXMED" investiert. Diese ist in alle Richtungen gut dehnbar. Eines geht allerdings nicht, wie sie erklärten: "Das Durchbrechen des Vorderfußes!" Der besondere Federstahlkern gibt der Sohle Stabilität. Dadurch wird der Druck des Körpergewichts gleichmäßig auf den ganzen Fuß verteilt. Hohe punktuelle Belastungen des Vorfußes können gemindert werden. Die Füße werden besser durchblutet und Schmerzen reduziert.

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"FitterYOU" Trainingsmatte und App

"FitterYOU" will mit Matte und App zum Trainieren motivieren.

Weniger Glück hatte Fritz Grünewalt mit seinem Trainingskonzept "FitterYOU". Obwohl Fußball-Weltmeister André Schürrle als Testimonial per Video eingespielt wurde, konnte die Kombination aus Trainingsmatte und personalisierter Coaching-App die Löwen nicht überzeugen. Fritz, der fünf Jahre lang Vorstandsmitglied beim 1. FC Kaiserslautern war, hat bereits stolze 4,5 Millionen Euro in seine Idee investiert. "Wer gibt mir das Korrekturfeedback?", kritisierte jedoch Carsten Maschmeyer das Sport-Start-up. Dagmar Wöhrl pflichtete ihm bei: "Das erinnert mich an früher – Aerobic mit Jane Fonda. Damit habe ich angefangen." Seitdem habe sie vieles in der Richtung ausprobiert. Aber nie lange gemacht. "Weil mir die Korrektur gefehlt hat!"

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"MARGARET AND HERMIONE" Bademode

Bei der Bade- und Sportmode von Barbara Gölles schlug die Familienunternehmerin Wöhrl jedoch zu. Das lag wohl hauptsächlich an dem ganz besonderen Material. "Die Bikinis, Badeanzüge und Sportteile sind aus Plastikmüll gefertigt", erklärte die Gründerin. Genau genommen aus alten Fischernetzen, die in den Ozeanen treiben. Täglich werden davon tausende von Tonnen aus dem Meer gefischt. Dagmar Wöhrl habe sich schon länger mit Meer und Müll beschäftigt, erklärte sie. "Ob wir es schaffen, eine sehr große Marke daraus zu machen, weiß ich nicht", gab sie aber auch zu. Denn, wie Ralf Dümmel zu bedenken gab: Bademode ist die Warengruppe mit den größten Retouren. "Ich melde meine Kapitulation vor dem Bikini-Business an!", verkündete auch Georg Kofler. Wöhrl jedoch investierte 120.000 Euro und erhielt dafür 25 Prozent an "MARGARET AND HERMIONE".

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"KOFU" Tofu aus Kichererbsen

"Kofu" kommt ganz ohne Sojabohnen aus.

Mit Tofu aus Kichererbsen – kurz "KOFU" – versuchte Jörn Gutowski sein Glück in der "Höhle der Löwen". Es ist schon sein zweiter Anlauf: Mit "Try Foods", Probierboxen für zu Hause, gewann er 2016 Frank Thelen als Investor. Schnell stellte sich dann jedoch heraus, dass das Ganze nicht gut zu skalieren ist. Thelen stieg aus. Bei "KOFU" war die Skalierbarkeit nicht das Problem. Es gab aber dennoch eine "Poison Pill": Der Hersteller von "KOFU" ist mit am Unternehmen beteiligt. Daher kam es zu keinem Deal, obwohl alle "Löwen" begeistert vom Produkt waren: "KOFU" ist vegan, glutenfrei und besteht ausschließlich aus Wasser, Kichererbsen, Salz und Gewürzen.

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"carryyygum" Fahrrad-Gepäckträger

"carryyygum" ist ein Gepäckträger im praktischen Mini-Format.

Carsten Maschmeyer fasste den Auftritt von Carl Heinze mit "carryyygum" schön zusammen: "Er kam als Carl der Kleine rein und geht jetzt mit Ralf zusammen als Carl der Große raus!" Der Münchner hatte den wohl kleinsten Fahrrad-Gepäckträger der Welt im Gepäck. Ralf Dümmel, der eigenen Aussagen zufolge seit 15 Jahren nicht mehr auf dem Fahrrad saß, testete das gleich mal aus. Unfallfrei! Mit der Gummiband-Konstruktion, die am Fahrradlenker angebracht wird, transportierte er eine Gießkanne sowie ein Baguette. 150.000 Euro bot er dem Gründer schließlich. Allerdings für stolze 40 statt der gewünschten 20 Prozent. "Aus Ihren drei Filialen können wir sofort zwischen 8.000 und 10.000 machen!", versprach er aber. Deal!

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"Finanzguru"-App

Ein Update gab's zur "Finanzguru"-App: Carsten Maschmeyer investierte 2018 eine Million Euro in den "cleversten Finanzassistenten aller Zeiten". Die Gründer und Zwillinge Benjamin und Alexander Michel beschäftigen mittlerweile in ihrem Büro in Frankfurt am Main bis zu 25 Mitarbeiter. "Die Höhle der Löwen" war für das Start-up der Durchbruch. 3.000 Kunden hatten sie vor ihrem Pitch. Mittlerweile sind es 500.000 aktive User. An einer neuen speziellen Kreditkarte, die beim Sparen helfen soll, wird derzeit getüftelt.

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"CB.LASH" Künstliche Magnet-Wimpern

Traurige Nachrichten gab es derweil von Friseurmeisterin Barbara "Babsi" Reiter und ihrem Partner Christian Steiner. Das Team von "CB.LASH" muss künftig ohne Judith Williams weitermachen. Der Grund: Das Patent ihrer künstlichen Magnet-Wimpern hielt nicht das, was es versprach. Es bietet keinen Schutz gegen Nachahmung. Derzeit wird der Markt mit ähnlichen Produkten überschwemmt.

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Ein abschließender Hinweis: Nach Ausstrahlung der Sendung sind die Löwen-Produkte erfahrungsgemäß besonders populär und eventuell schnell ausverkauft. Wenn einzelne Produkte also über unsere Links nicht mehr aufrufbar sein sollten, bitten wir dies zu entschuldigen.

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