Was gibt es Schöneres, als einen Fahrradausflug in die Natur mit der ganzen Familie zu planen? Sind die Kinder noch nicht alt genug, um mit einem eigenen Fahrrad zu fahren, braucht es die passende Ausrüstung, um sicher und stressfrei am Ziel anzukommen. Aber nicht nur für Ausflüge und längere Trips sind Anhänger, Lastenräder und Fahrradkindersitze eine praktische Hilfe, Kinder zu mobilisieren. Auch für den Transport von Kindern in die Kita, zum Kinderarzt oder für den schnellen Abstecher zum Supermarkt, sind sie sehr nützliches und fast notwendiges Equipment - vor allem, wenn man bewusst und umweltschonend das Auto lieber in der Garage stehen lassen will.

Alle Bestenlisten hier in der Übersicht

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Fahrradkindersitze

Der Caress-Fahrradsitz der skandinavischen Marke "HAMAX" bietet Komfort und Sicherheit.

Helm aufsetzen, festschnallen und los geht's! Fahrradkindersitze sind wirklich sehr praktisch. Selbst spontane Ausflüge werden damit stressfrei bewältigt. Doch welcher Fahrradkindersitz ist der beste und vor allem der sicherste? Fahrradkindersitze lassen sich hinten, aber auch vorne am Lenker montieren: Modelltypen, wie der Fahrrad-Sicherheitssitz Yepp Mini von "Thule" oder der Kindersitz Caress Observer von "HAMAX" tragen Kinder sicher ab einem Alter von 9 Monaten und bis zu einem Gewicht von 15 kg. Frontsitze bieten den Vorteil, dass man sein Kind im Blick hat. Dies ist vor allem hilfreich, wenn die Schwachstelle von vielen Fahrradkindersitzen - das Schnallensystem - sich durch Kinderhand öffnet. Auch ist das Fahrradfahren sicherer, wenn das Gewicht des Kindersitzes plus Kind vorne am Lenker positioniert ist. Ein Nachteil bei Frontsitzen ist die verminderte Sicht des Fahrers - doch darauf kann man sich einstellen.

Sobald Kinder mehr als 15 kg wiegen, ist die Sicherheit auf einem Kinderfahrradsitz vorne am Lenker nicht mehr gewährleistet. Kindersitze, die hinter dem Fahrer befestigt werden, sind dagegen für Kinder bis zu 22 kg Körpergewicht geeignet. Die sogenannten Hecksitze wurden 2018 von Stiftung Warentest getestet und folgende Modelle haben "gut" abgeschnitten: der Caress-Fahrradsitz der skandinavischen Marke "HAMAX" sowie der Yepp Maxi Kinderfahrradsitz von "Thule". Beide Testsieger-Sitze überzeugten in den Punkten Sicherheit durch integrierte Reflektoren, Stabilität, Komfort und Befestigung. Der Kinderfahrradsitz von "HAMAX" sorgt mit einer einstellbaren Liegeposition für noch mehr Komfort beim Kind. Mangelhaft laut Test waren die Modelle "Jockey Comfort" und "Jockey Relax" der bekannten Marke Britax Römer, die neben Kinderfahrradsitzen auch Autoschalen und Kinderwagen produziert. Hier bemängelte Stiftung Warentest vor allem erneut das Sicherheitsrisiko beim Verschluss der Anschnallgurte, der sich zu schnell lösen könnte.

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Fahrradanhänger

Bietet genug Platz für zwei Kinder: der Fahrradanhänger Croozer Kid for 2.

Anstatt eines Fahrradsitzes kann man seine Kinder auch mit einem Fahrradanhänger von A nach B transportieren. Ein Vorteil der Fahrradanhänger ist, dass einige Modelle auch genug Platz für zwei Kinder bieten, wie etwa der Croozer Kid for 2 oder der Sportbuggy Coaster XT von "Thule". Praktisch ist dabei, dass sich die Anhänger mit extra Rädern und dem jeweiligen Zubehör nach der Fahrradtour zum Kinderwagen oder Jogger-Buggy umfunktionieren lassen. Die Anhänger verfügen über bequemere Sitze, so dass die Kleinen auch längere Fahrstrecken problemlos überstehen - selbst wenn sie dabei einschlafen. Die Anhänger bieten zudem spezielle Polsterungen und Sitzeinlagen sogar für Kleinstkinder und Babys. Für Kinder, die schon etwas größer sind und bis zu einem Alter von neun Jahren, bietet sich der Fahrradanhänger von "Weehoo" an. Mit diesem praktischen Anhänger können die Kinder mittreten, wenn sie möchten - selbst ein Fahrradurlaub mit Kindern wäre mit diesem stabilen und gut gepolsterten Sitz kein Problem.

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Der Anhänger von "Weehoo" ist für Kinder von 4 bis 9 Jahren geeignet.

Lastenräder

Immer beliebter werden Lastenräder. Damit können nicht nur Kinder, sondern auch andere Sachen transportiert werden, wie zum Beispiel Getränkekisten. Die Transporträder, auch Cargobikes genannt, werden in der Ausstattung zusätzlich mit Elektro-Antrieb angeboten, wie etwa das schicke City-E-Cargobike von "Babboe". Das E-Bike ist mit einem Hinterradmotor (36V, 250 Watt) sowie einer 7-Gang Kettenschaltung von "Shimano" und "Schwalbe"-Reifen ausgestattet. Die Transportbox ist aus hochwertigem Buchenholz gefertigt, trägt das europäische PEFC-Siegel und bietet ein Ladegewicht von bis zu 100 kg. Bis zu sechs Kinder kann das Babboe Max-E-Bike transportieren, mit einem zulässigen Ladegewicht bis zu 150 kg. Bei diesem Modell ist ein Regenschutz für die Ladebox des Lastenrads inklusive. Falls man jedoch das ganze Lastenrad vor Wind und Witterung schützen will, weil es größtenteils draußen steht, sollte man in eine stabile Abdeckung für das Lastenrad investieren.

Die Abdeckplane schützt das Lastenfahrrad vor Regen, Staub, UV und Frost.

Ein etwas anderes Lastenrad wird von der dänischen Fahrrad-Firma Larry vs Harry seit 2011 gebaut. Die sogenannten Bullitt-Lastenräder bestechen durch einen leichten, sportlichen Aluminium-Rahmen mit modernen Komponenten, so dass auch Fahrradkuriere die Räder nutzen. Bevor man jedoch beschließt, ein Lastenrad zu kaufen, sollte man sich informieren, ob der Kauf vom jeweiligen Bundesland oder der Stadt durch Förderprogramme bezuschusst wird. Bis zu 1000 Euro subventionieren deutsche Städte den Ankauf von (elektrischen) Lastenrädern, um die Straßen sauberer und sicherer zu machen.

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Laufräder und erste Fahrräder für Kinder

Die ersten Rutschfahrzeuge wie etwa von "Puky" bieten kleinen Kindern mehr eigene Mobilität und Sicherheit auf vier Rädern, bevor dann ein Laufrad auf zwei Rädern sinnvoll ist, um die Balance zu trainieren. Sobald Kinder gut ihr Gleichgewicht halten können, wird es Zeit für ein eigenes Lauf- oder Fahrrad. Ab einem Alter von etwa drei Jahren fangen Kinder an, sich sicher auf Fahrrädern zu fühlen (ggf. mit Hilfe von Stützrädern). Ein tolles Fahrrad für den Einstieg ist das "Early Rider" Kinderrad aus Großbritannien mit Alu-Rahmen, V-Brake-Bremsen, schadstofffreien Gummigriffen und einem leichten Gewicht von 5,6 kg.

Immer dran denken: Fahrradhelm aufsetzen!

Dabei ist es ganz wichtig, den Kindern von Anfang an einen Helm aufzusetzen. Bereits im Kinderfahrradsitz auf den Rädern der Eltern, bietet ein Schutzhelm mehr Sicherheit im Verkehr und gewöhnt Kinder schon früh an das Tragen eines Helms beim Fahrradfahren. Stiftung Warentest hat zuletzt 2016 Fahrradhelme getestet. Beim Helm-Test für die ganz Kleinen schnitten Nutcase, Abus und Alpina am besten ab.

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