• Nachhaltigkeit spielt in immer mehr Lebensbereichen eine Hauptrolle.
  • Wer Geschirr nachhaltig spült, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.
  • Energie, Strom und Geld sparen klingt verlockend. So kann man effizient nachhaltig Geschirr spülen.

Alle Bestenlisten hier in der Übersicht

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Man sollte meinen, der Handabwasch sei sicher umweltfreundlicher als der Einsatz einer Spülmaschine. Doch das lässt sich nicht pauschalisieren. Zum einen, weil man mit gewissen Kniffen auch mit der Spülmaschine Energie einsparen kann. Zum anderen, weil der Wasser- und Energieverbrauch beim manuellen Abwasch höher sein kann als mit der Maschine, wenn man nicht wichtige Punkte beachtet. Wer beim Handabwasch verschwenderisch mit dem Wasser umgeht, verbraucht tatsächlich mehr von der wertvollen Ressource als die Maschine. Doch wie funktioniert nachhaltiges Geschirrspülen richtig? Diese Bestenliste verrät es!

Wie kann man eine Spülmaschine nachhaltig nutzen?

Damit ein Spülmaschinengang die Umwelt nicht unnötig belastet, sollte man nicht schon Strom und Wasser verbrauchen, wenn das Gerät fast leer ist. Stattdessen sollte die Maschine immer gut gefüllt, aber auch nicht überfüllt sein. Manche Maschinen verfügen über ein intelligentes Programm, um strom- und wassersparend zu spülen, wenn die Maschine nicht randvoll ist - die Taste "halbe Beladung". Auch Sparprogramme helfen, Energie zu schonen. Sie verzichten auf den Vorspülgang und arbeiten mit niedriger Temeperatur. Der Bund der Energieverbraucher hat errechnet, dass auf diese Weise bis zu 10 Prozent Strom eingespart werden können. Sinnvoll ist dies allerdings nur, wenn das Geschirr keine hartnäckigen Verschmutzungen aufweist.

Geschirrspülmaschine von Siemens

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Spülen und sparen: Das Modell von Siemens macht's möglich.

Schon beim Kauf der Maschine kann man die Umwelt schonen: Indem man auf die Energie-Effizienzklasse achtet. Der vollintegrierte Geschirrspüler Siemens SN65ZX49CE iQ500 kann mit der soliden Energie-Effizienzklasse C (ehemals A+++) und einem Verbrauch von 75 kWh pro 100 Reiningungszyklen überzeugende Werte vorweisen. Außerdem besitzt das Modell mit dem varioSpeed Plus-Spülgang ein Programm, welches die Laufzeit des Geschirrspülers um bis zu zwei Drittel verkürzen kann - und das ohne Einbuße bei der Reinigungsqualität.

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Wohin mit Pfannen und Töpfen?

Große Gegenstände wie Pfannen oder Töpfe nehmen in der Spülmaschine unnötig viel Platz ein. Pfannen sollten ohnehin von Hand gespült werden, weil dies die Beschichtung schont. Die scharfen Spülmittel in der Maschine dagegen greifen die Beschichtung an und verkürzen die Lebenszeit der Pfanne. Ein besonderes Augenmerk sollte auch Pfannen mit PTFE-Beschichtung gelegt werden: Die Auswirkungen von Teflon auf Mensch und Umwelt werden kritisch gesehen. Der Abbau des Kunststoffs in der Natur dauert Jahrzehnte. Doch auch bei Pfannen ohne Beschichtung verkürzt die Reinigung im Geschirrspüler die Lebenszeit. Am sanftesten enfernt man Verschmutzungen mit warmem Wasser und einem Tuch, gegebenenfalls ergänzend mit einem Tropfen Spülmittel. Alternativ zum Tuch kann bei stärkeren Verschmutzungen ein Schwamm verwendet werden, der allerdings nicht mit der kratzenden Seite verwendet werden sollte.

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Statt Plastik: Luffaschwamm von Ultra-Green

Schwamm drüber! Eine plastikfreie Alternative zum klassischen Schaumstoff-Schwamm ist der Luffaschwamm aus Schwammkürbis, auch Schwammgurke genannt. Man findet ihn auch in der Kosmetikabteilung, doch macht er nicht nur im Beauty-Schränkchen Sinn, sondern auch beim sanften Reinigen beim Abspülen ohne Kratzer. Schwamm drüber!

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Tipps fürs Spülen mit der Hand: Spülmittel von Sodasan

Grobe Speisereste vom Geschirr sollten nicht im Abfluss, sondern direkt im Abfall entsorgt werden. Angetrocknete und eingebrannte Speisereste lassen sich am besten entfernen, wenn man sie sofort nach dem Essen in heißem Wasser mit etwas Spülmittel einweicht. Wer mit fließendem warmen Wasser spült, arbeitet weniger nachhaltig als eine Maschine. Daher das schmutzige Geschirr gesammelt im Becken mit heißem Wasser spülen. Damit das Spülwasser nicht zu oft gewechselt werden muss, sollte diese Reihenfolge eingehalten werden: Zunächst Gläser und Besteck, dann leicht verschmutztes Geschirr, als nächstes stark verschmutztes Geschirr und zuletzt Pfannen und Töpfe mit fettigen Verschmutzungen.

Zum nachhaltigen Reinigen gehört auch die Wahl des entsprechenden Spülmittels. Das Sodasan Spülmittel Lemon besteht aus hautverträglichen pflanzlichen Rohstoffen, ist vegan und duftet nach Zitrone. Die Bag-in-Box ist zum Nachfüllen gedacht und der Karton besteht zu 86 Prozent aus Altpapier.

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Die Löffelchenstellung: Tabs von Almawin

Gehört das Besteck kopfüber oder kopfunter in die Spülmaschine? Diese Frage wird heiß diskutiert. Die Antwort lautet: Beides. Wichtig ist, dass Besteckteile nicht zu sehr aneinander liegen. Stattdessen sollten die Löffel im Besteckkorb verteilt werden - einmal mit der Löffelschale nach oben, einmal nach unten.

Auch bei der Wahl der Spülmaschinen-Tabs kann man nachhaltig handeln: Die Almawin Spülmaschinen-Tabs kommen ohne künstliche Duftstoffe aus, ohne Phosphate, Chlor und Gentechnik. Die Inhaltsstoffe sind allesamt pflanzlich und mineralischen Ursprungs und schnell abbaubar. Auch bei der Verpackung wurde mit Liebe zum Detail mitgedacht: Die Verpackung ist recyclebar und die Kartons und Papiere FSC-zertifiziert. Spülmaschinensalz und Klarspüler ist in den Tabs mitenthalten.

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Spülmittel aus der Natur: Natron von Sauberkasten

Olivenölseife in Kombination mit einem Lappen eignet sich als Ersatz für klassiches Hand-Geschirrspülmittel und Plastikschwämme. Eine weitere Alternative ist eine ausgepresse Zitronenschale. Für hartnäckigere Speisereste empfiehlt sich ein wenig Natron als Scheuermittel. Natron wird aus natürlichem Kochsalz gewonnen. Aus Natron, Wasser, Aleppo- oder Olivenölseife und einigen Tropfen äthereischem Öl lässt sich auch Spülmittel selbst herstellen.

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Mensch oder Maschine - was ist wann sinnvoller?

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Reinigt mit gutem Gefühl: der biologisch abbaubarer Natur-Schwamm von Protea

Spülmaschine oder händische Reinigung? Hersteller von Spülmaschinen verweisen darauf, dass die Reinigung mit der Maschine stärker desinfizierend sei als eine manuelle Spülung. Vertreter des händischen Reinigens dagegen betonen, dass die Spülmaschine mehr Chemikalien benötigt als die Handspülung. Ein unschlagbarer Vorteil der Spülmaschine ist der Zeitgewinn. Dazu kommt, dass moderne Spülmaschinen eine bessere Öko-Bilanz aufweisen als manuelles Reinigen, wenn letzteres nicht korrekt ausgeführt wird. Teilweise wird die Entscheidung zwischen Mensch oder Maschine vom Geschirr selbst vorgegeben, denn manches Geschirr ist nicht spülmaschinenfest. Aber auch spülmaschinenfestes Geschirr und Gläser werden von dem aggressiveren Spülmittel in der Maschine schneller stumpf geschmirgelt. Bei hartnäckigen Schmutzresten ist die manuelle Reinigung der Sieger: Vor allem Schmutzreste in Töpfen und Pfannen werden per Hand meist leichter entfernt als von der Maschine. Gegen die Maschine spricht: Chemische Spülmaschinentabs beinhalten meistens gewässerschädigende Phosphate. Handspülmittel sind in diesem Aspekt umweltfreundlicher - insbesondere, wenn man nachhaltige Spülmittel wählt oder diese selbst herstellt.

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