WEB.DE wird 20 Jahre alt. Natürlich lief in dieser langen Zeit nicht immer alles reibungslos. Tücken der Rechtschreibung und andere Boshaftigkeiten der deutschen Sprache machten unseren Redakteuren immer wieder zu schaffen.

Komplett fehlerfrei geht es in einer Redaktion nur selten zu. Missgeschicke passieren nun mal ... Das kann manchmal lustig anmuten, manchmal können aber auch pikante Missverständnisse die Folge sein.

Auch wir bei WEB.DE sind seit 1995 in so manches Fettnäpfchen getreten. Anlässlich unseres 20. Geburtstages wollen wir Ihnen einige Highlight-Momente, bei denen der Fehlerteufel gewütet hat, nicht vorenthalten.

Fragwürdige Kategorie

"Jugendliche kiffen wieder mehr". Über diese Schlagzeile aus dem Jahr 2004 musste natürlich berichtet werden. Nur die Einordnung in die Rubrik "Wellness" hätte wohl besser überdacht werden müssen.

Derartige Fehler bei der Klassifizierung sind leider keine Eintagsfliegen. Dass solche Irrtümer auch auf weniger lustige Weise passieren können beweist die Meldung zum Tod von Rudolph Moshammer (2005). Sie lief unter der Kategorie Lifestyle. Eieiei ...

Der Klassiker: Rechtschreibfehler

Redakteure müssen penibel auf korrekte Schreibweisen und eine fehlerfreie Grammatik achten. Das liegt in der Natur der Sache. Auch bei WEB.DE lassen sich aber nicht immer alle Missgeschicke vermeiden.

Ein Buchstabe zu viel, ein Buchstabe zu wenig, Zahlendreher oder ähnliches - oft können solche Schnitzer sehr lustige Folgen haben. So wie bei den Beispielen der "Fluchgefahr" Robert Hoyzers oder der Nachricht über "Belegschafe".

Irrtümer durch falschen Kontext

Zu unangenehmen Missverständnissen konnte es dann kommen, wenn Redakteure Nachrichten aufgrund falscher Wortwahl in einen völlig neuen Kontext rückten.

So wie bei der Meldung, dass angeblich alle Papst Johannes Paul II. "kondolieren" - also ihr Beileid bekunden - wollten. Dieser Teaser war allerdings bereits nach dem Tod des Pontifex auf WEB.DE zu sehen - eher suboptimal ...

Auch das zweite Beispiel der Asylanten, welche "preiswert wie nie" seien, war bezüglich der Wortwahl mehr als nur unglücklich.

Wir hoffen, Sie konnten etwas Schmunzeln, auf die nächsten 20 Jahre! Und wir bleiben auch weiterhin im Kampf mit der deutschen Rechtschreibung.