Die Geschichte des iPads

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Das iPad wird sieben und steht 2017 vor großen Herausforderungen. Wir blicken zurück und nach vorne. © Macwelt

Wie ein überdimensionierter iPod: das iPad der ersten Generation.
Zeitungen als App: Das iPad ist bis heute Hoffnungsträger der Verlagsbranche. Tatsächlich lesen zahlreiche iPad-Nutzer Zeitungen und Magazine auf dem iPad. Aber auch das iPad konnte Printhefte beim Umsatz nicht ansatzweise ablösen oder ersetzen.
Das iPad im Wandel: Das erste iPad kam schließlich im April 2010 in den USA in den Handel. In Europa dauerte es bis Ende Mai. Das erste iPad hatte noch einen Single-Core-Prozessor (A4) und 256 MB Arbeitsspeicher. Eine Kamera gabe es mit dem ersten iPad nicht, weder vorne noch hinten. Nach iOS 5.1.1 gab es kein Update mehr für den iPad-Großvater.
Das iPad 2 war fast fünf Millimeter dünner als sein Vorgänger und hatte eine plane Rückseite. Dazu hatte es einen Dualcore-Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher. Das iPad 2 war das langlebigste iPad-Modell. Apple verkaufte es von 2011 bis 2014 - zuletzt als günstiges Einstiegsmodell. Das iPad 2 hat zudem Kameras vorne und hinten. Das iPad 2 unterstützt das aktuelle System iOS 8 - wenn es dabei auch etwas träge wirkt, so viele Nutzerbeschwerden.
Das iPad 3 (2012) bekam erstes iPad ein Retina-Display mit einer Aufösung von 2048 x 1536 Pixel. Passend dazu verpasste Apple dem Retina-Pad einen Quadcore-Grafikprozessor und doppelten Arbeitsspeicher. An der reinen Rechengeschwindigkeit hat sich dagegen nur wenig geändert. Äußerlich bleibt das iPad 3 im Vergleich zum iPad 2 sehr ähnlich, wird jedoch wegen eines stärkeren Akkus etwas dicker. Dazu gibt es LTE, aber nur für wenige Frequenzbereiche, was die Funktion in Deutschland fast unbrauchbar macht. Offiziell hieß das iPad 3 laut Apple: Das neue iPad.
Außer am neuen Lightning-Anschluss änderte sich beim iPad 4 äußerlich nicht sehr viel. Auch der offizielle Name bleibt ähnlich: Das neue iPad mit Retina Display. Bei der Rechenpower packt Apple ordentlich drauf: Der A6X macht das iPad 4 spürbar schneller als den Vorgänger. Dazu kommt erstmals eine Variante mit 128 GB Speicherplatz.
Das iPad Air (rechts im Bild) bringt 2013 erstmal eine deutlich andere Gehäuseform mit sich. Es ist deutlich dünner als iPad 2,3 und 4. Grund dafür ist die sparsamere Elektronik, die einen kleineren Akku erlaubt. Schneller ist es dazu auch noch.
Das iPad Air 2 ist seit 2014 das aktuelle Modell. Es ist noch dünner als das iPad Air und mit einem Tripplecore-Prozessor noch deutlich flotter als der Vorgänger. Dazu hat es jetzt auch den praktischen Fingerabdrucksensor für Touch ID.
Das Zwergformat: Mit dem iPad Mini schloss Apple ab 2012 die Marktlücke zum Mini-Tablet im 7,9-Zoll-Format. Das erste iPad Mini ähnelt technisch dem iPad 2, hatte auch die gleiche Bildschirmauflösung wie noch das Ur-iPad.
Das iPad Mini 2 hat ab 2013 ebenfalls ein Retina-Display und mehr Power, sowie Arbeitsspeicher. Neu ist auch die Option, bis zu 128 GB Speicherplatz zu konfigurieren. Das Mini 2 ist auch heute noch erhältllich und bildet mit einem Basispreis von 289 Euro das Einstiegsmodell in die iPad-Familie. Inzwischen gibt es nur noch die Wahl zwischen 16 und 32 GB.
Das iPad Mini 3 ist das aktuelle Klein-iPad. Außer dem neuen Touch-ID-Sensor hat sich hier nichts verändert.
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