Basteltipps für in die Jahre gekommene iPhones und iPads.

Sie haben noch alte Apple-Geräte zu Hause? Wir zeigen Ihnen, was Sie mit iPhone, iPad und Co. noch anstellen können!

"Alt" ist nicht "schlecht"!

Wenn das alte iPhone in Rente geht und das neue Modell bei Ihnen Einzug hält, ist der ältere Vertreter nicht plötzlich nutzlos - aber verwenden werden Sie ihn wahrscheinlich kaum noch. Handelt es sich um mehrere Jahre alte Geräte, werden Sie dafür nicht mehr viel Geld bekommen. Gleichzeitig funktionieren sie aber noch, weshalb es schwer fällt, sie einfach wegzuwerfen. Es gibt aber zum Glück genug Möglichkeiten, ältere iOS-Geräte noch einmal aufzumöbeln oder anderweitig zu verwenden.

Was genau "alt" heißt, ist natürlich Ermessenssache: Einige Anwender finden bereits das Vorjahresmodell zu alt, andere hingegen erklären erst das erste iPad von 2010 für antik. Gemeinsam haben gerade die älteren Geräte, dass sie ihrem eigentlichen Einsatzzweck kaum noch nachkommen können: Neuere iOS-Versionen sind darauf nicht mehr lauffähig, Sicherheitslöcher machen die Nutzung gefährlich. Für aktuelle Apps sind die Geräte oft auch zu langsam (oder sie sind schlicht inkompatibel).

Mit ein wenig Bastelarbeit sind diese Antiquitäten aber noch immer für sinnvolle Zwecke zu gebrauchen!

Auf iOS kommt es an!

Die Hardware steht und fällt mit ihrer Software. Ob Sie einen alten iPod Touch, ein iPad oder ein iPhone besitzen, ist gar nicht so wichtig, denn im Inneren schlagen oft vergleichbare Hardwareherzen. Für die folgenden Tipps wäre es jedoch gut, wenn es sich um ein Gerät mit integriertem GPS handelt - ein älterer iPod Touch fällt also raus. Ebenfalls wichtig: Ein Jailbreak ist beinahe ein Muss. Nur so können Sie nach Lust und Laune Software installieren.

Sind diese beiden Voraussetzungen gegeben, steht ein wenig Bastelei nichts im Wege. Wir zeigen Ihnen 13 unterschiedliche Aufgaben, die Sie auch den Geräten im Rentenalter zumuten können:

1. Zuspielgerät für Musikplayer

Sie brauchen kein 700 Euro teures Smartphone, wenn Sie es nur als Zuspielgerät verwenden möchten. Wie wäre es stattdessen mit folgender Lösung: Kaufen Sie sich eine Stereoanlage mit Docking-Station für iPod, iPad oder iPhone (oder alles in einem). Diese Geräte gibt es für wenig Geld bei eBay, die Soundqualität ist trotzdem völlig ausreichend als Musikplayer in der Küche oder im Badezimmer. Eine Fernbedienung, mit der Sie das Gerät steuern können, ist oft im Lieferumfang inbegriffen (außer eventuell bei gebrauchten Playern). Sie können dann das Apple-Gerät und die darauf befindliche Musik einfach mit der Fernbedienung steuern. Strom bekommt die Hardware ebenfalls aus der Docking-Station.

Noch praktischer wird es, wenn Sie einen Musikplayer mit Bluetooth-Verbindung haben. Vorausgesetzt, Ihre iOS-Version ist frisch genug, können Sie Spotify oder ähnliche Dienste installieren. Dann streamen Sie einfach drahtlos und benutzen das iOS-Gerät praktisch als portables Zuspielgerät und können Ihr eigentliches Handy oder Tablet in der Tasche lassen.

2. Der Navi-Ersatz

"Echte" Navigationsgeräte sind oft zu teuer, das iPhone hingegen wird als Navigationsdienstleister schnell leergesaugt - auf langen Fahrten reicht dann einfach der Akku nicht. Außerdem möchten Sie Ihr Handy gerade als Beifahrer auch unterwegs vielleicht für andere Aufgaben nutzen. Besser ist daher ein altes iPad oder iPhone, das Sie als permanentes Navigationsgerät einrichten. Alles, was Sie dazu brauchen, ist eine passende Halterung sowie ein Stromkabel für unterwegs. Es lohnt sich außerdem, eine Navigations-App zu verwenden, die Sie auch Offline-Karten speichern lässt. Beachten Sie, dass es sich zwingend um ein Gerät mit GPS handeln muss. Ansonsten sehen Sie zwar die Route, aber nicht, wo Sie sich gerade befinden.

Auch für einige Carplay-Funktionen taugen ältere iOS-Geräte noch: Viele moderne Autos nehmen automatisch via Bluetooth oder AirPlay Kontakt mit kompatiblen Smartphones auf. Dann können Sie auch über das Touch-Interface im Auto Playlisten bearbeiten oder Videos für Beifahrer einschalten. Je nach Auto müssen Sie schauen, welche iOS-Version dafür mindestens erforderlich ist.

3. iPad als Mini-Fernseher

Zuerst die einfache Lösung: Geräte wie iPhone, iPad und iPod-Touch können Sie mit einem Fernseher verbinden (am besten mit einem Adapterkabel von Lightning auf HDMI). Danach können Sie bequem am Smartphone auswählen, was Sie auf dem Fernseher sehen wollen. Kabellose Lösungen à la Chromecast existieren zwar, allerdings wird die flüssige Übertragung von hochauflösenden Videos damit zum Glücksspiel, weshalb Sie das (lange) Kabel bevorzugen sollten.

Praktisch sind auch größere Gehäuse, in die Sie das iPad stecken können. Dann können Sie das iPad praktisch wie einen kleinen Fernseher benutzen und an einem beliebigen Ort aufstellen. Streamen Sie dann Inhalte zum iPad - vielleicht über einen NAS-Server -, trennt das iPad nicht mehr viel von einem normalen Fernseher. Ja, Apple TV ist praktischer. Aber es kostet auch Geld, das Sie nicht ausgeben müssen, wenn Sie sich für diese deutlich günstigere und ebenso sehenswerte Lösung entscheiden. Wichtig: Full-HD-Auflösungen unterstützen nicht alle iPads, mitunter ist die Auflösung daher auf 720p beschränkt.

4. Empfänger für AirPlay-Streaming

Achtung: Ein Jailbreak ist für diesen Tipp unverzichtbar. Zuerst installieren Sie sich die App aus dem Cydia-Store (was auch der Hauptgrund ist, warum Sie das Gerät jailbreaken müssen). Sobald die App installiert ist, können Sie das Gerät als Empfänger für AirPlay-Streams verwenden. Das macht besonders dann Spaß, wenn Sie das Gerät beispielsweise mit einem Musikplayer aus unserem ersten Tipp verbinden. Sie können dann Musik ohne irgendwelche Umwege oder Bastelarbeiten übertragen. Die Übertragung von Videoinhalten klappt so leider noch nicht.

Zwar gibt es für diese Funktionalität auch hin und wieder Apps im offiziellen App Store, Apple entfernt diese aber normalerweise nach ein paar Tagen. Ansonsten wäre der Verkauf des Apple TV auch stark gefährdet. Sie können diesen Tipp sowohl auf iPhones als auch dem iPad verwenden. Falls die iOS-Version mitspielt, haben Sie sogar mit dem iPod Touch noch Möglichkeiten, einen AirPlay-Empfänger zu basteln. Ältere Apps wie Airtuner funktionieren übrigens nicht mehr, AirFloat ist somit der einzige Ausweg.

5. Webgerät zum Zeitvertreib

Möchten Sie Gästen zu Hause oder im Büro einen Zeitvertreib bieten, ist ein altes iPad vielleicht der Ausweg. Aktivieren Sie dazu am besten den Kiosk-Modus. Den finden Sie in den Einstellungen unter "Allgemein". Von dort geht die Reise über "Bedienungshilfen" zu "Geführter Zugriff". Jetzt starten Sie einen Browser - also Safari - und tippen danach drei Mal auf den Home-Button. Ab jetzt können Gäste nur noch auf den Browser zugreifen. Das iPad ist damit nicht viel mehr als ein Surfgerät, mit dem andere Personen keinen Unfug mehr anstellen können.

Möchten Sie den Kiosk-Modus verlassen, tippen Sie wieder drei Mal auf den Home-Button. Wichtig: Damit das klappt, müssen Sie das Passwort eingeben. Vergessen sollten Sie es also nicht. Über die Hardwaretasten funktioniert in diesem Fall gar nichts mehr, da der Kiosk-Modus sie blockiert. Im Zweifelsfall hilft es also nur noch, zu warten, bis dem Akku der Saft ausgeht. Andernfalls werden Sie es nicht mehr nutzen können (beziehungsweise Sie müssen im Browser bleiben). Notieren Sie sich das Passwort also am besten, denn privat werden Sie das Gerät wahrscheinlich selten nutzen, sodass Sie auch das Passwort schnell vergessen werden.

6. Digitaler Bilderrahmen

Das iPad hat insbesondere in der Retina-Version einen fantastischen Bildschirm, weshalb sich das Gerät auch prima als digitaler Bilderrahmen eignet. Sie müssen allerdings eine kleine Investition tätigen, eine Schutzhülle mit einer Aufstellfunktion ist praktisch ein Muss. Öffnen Sie ab iOS 7 und aufwärts einfach die Foto-App und wählen Sie über den Button für "Bereitstellen" Fotos aus, die Sie sehen möchten. Anschließend tippen Sie auf den Button "Diashow". Wenn gewünscht, können Sie hier noch Musik und einige Übergangseffekte definieren. Danach müssen Sie nur noch den Start-Button betätigen.

Ab jetzt ist Ihr iPad auch ein Bilderrahmen, der sogar Musik abspielt und garantiert ein Blickfang ist. Bedenken Sie allerdings, dass das Tablet nicht als Bilderrahmen konzipiert wurde. Die geringe Akkulaufzeit in diesem Modus sorgt dafür, dass Sie das iPad eigentlich rund um die Uhr an eine Steckdose hängen sollten. Ihr iPad hat noch iOS 6? Dann können Sie auch die Bilderrahmenfunktion im Sperrbildschirm verwenden. Sie müssen dann nicht unbedingt die Foto-App nutzen.

7. Zweckentfremdung als Schreibmaschine

Unterwegs können Sie vor allem am iPad hinreichend gut schreiben, wenn Sie sich ein günstiges Bluetooth-Keyboard kaufen. Für die berufliche Nutzung ist diese Lösung natürlich unterdimensioniert. Wollen Sie aber nur E-Mails beantworten, Notizen aufschreiben oder andere kurze Textdokumente verfassen, reicht diese Beinahe-Umsonst-Lösung aus. Apps wie der iAWriter oder auch ByWord eignen sich dazu, weil sie Inhalte gleich mit iCloud oder anderen Cloud-Speichern wie Dropbox verbinden.

Theoretisch wäre für diese Aufgaben natürlich auch ein iPhone geeignet. Wenn Sie das Gerät jedoch hinstellen - vielleicht im Zug -, werden Sie extrem gute Augen brauchen und sich an ein winziges Display gewöhnen müssen. Als Notlösung reicht das aus, aber langfristig macht es mit einem iPad einfach mehr Spaß.

8. Retro-Gaming mit iOS-Geräten

Ein Jailbreak ist hier wieder einmal eine zwingende Voraussetzung. Wenn Ihnen die gute, alte SNES-Zeit fehlt, können Sie sie am besten auf iPhone oder iPad wiederaufleben lassen. Vor allem im Cydia-Store finden Sie zahlreiche Emulatoren für praktisch jedes ältere Gaming-System. Installieren Sie dazu zunächst den Emulator Ihrer Wahl auf dem iPad oder iPhone. Das ist allerdings nur die halbe Miete, denn ein Emulator alleine hilft nicht. Die Spiele werden auf zahlreichen Webseiten als ROM zum Download angeboten. Eigentlich bewegen Sie sich hier mit einem Fuß in der Illegalität, denn ROMs zu spielen, die Sie nicht besitzen, ist nicht gestattet - aber es stört auch niemanden, da ein wirtschaftlicher Schaden praktisch nicht vorhanden ist.

Wenn Sie diesen Weg trotzdem nicht mit sich vereinbaren können, hilft auch ein Blick in den App Store. Einige Klassiker finden Sie auch dort ( ). Die Bedienung lässt auf einem iPad natürlich zu wünschen übrig, da keine physischen Buttons vorhanden sind. Sie dürfen also nicht erwarten, dasselbe Ergebnis zu bekommen wie 1995 vor dem eigenen Fernseher. Für einen Nostalgietrip reicht es jedoch aus und die Zeit auf langen Zugreisen lässt sich damit hervorragend totschlagen.

9. Der eBook-Reader im iPad

Möchten Sie auf einem älteren iPad Bücher lesen, reichen die App iBooks sowie die offizielle Kindle-App. Ebenfalls praktisch: Ein eBook-Programm wie GoodReader öffnet Ihnen nicht nur die Dateien. Die App dient auch dazu, Anmerkungen im eBook zu hinterlassen (was schließlich einer der größten Vorteile von eBooks gegenüber klassischen Büchern ist). Mit dieser App machen Sie auch ein iPad zu einem guten Ersatz für die digitale Bibliothek. Auch hier gilt: Mit einem iPhone oder iPod Touch lassen sich ähnliche Resultate erzielen, aber die Nutzung der kleinen Displays macht nicht immer Spaß.

Zumindest über den Speicherbedarf müssen Sie sich auch auf älteren Geräten keine Gedanken machen: Auch vergleichsweise kleine Kapazitäten von 16 GB sind genug, um Tausende Bücher auf dem Apple-Gerät zu speichern. Sie haben also nicht nur Platz für Romane, sondern auch Fachliteratur, Kochbücher, Kataloge, Reiseführer und vieles mehr. Besonders wichtig ist dann übrigens ein Ausflug auf Seiten wie oder : Dort finden Sie viele Klassiker in englischer und deutscher Sprache und können sie in einem beliebigen Format herunterladen. Etwaige Urheberrechte sind auf diese "alten Schinken" längst nicht mehr anwendbar, weshalb sie kostenlos zur Verfügung stehen.

10. Mehr Platz für Desktop-Computer

Besonders praktisch im Alltag ist diese Lösung. Vor allem ein iPad eignet sich als Kandidat: Mit einer App wie etwa können Sie den Bildschirm von macOS-Geräten oder auch Windows-PCs auf das iPad erweitern. Dazu verbinden Sie das iPad via USB mit dem anderen Gerät, starten dann die App und nutzen den PC oder iMac ganz so, wie Sie es immer tun. Bewegen Sie jetzt die Maus an den Bildschirmrand, erscheint der Mauszeiger auf dem iPad. Sie haben also ein wenig Fläche gewonnen, die Sie vielleicht für Ablagen oder Programme nutzen können, die Sie derzeit nicht brauchen.

Noch besser wird es, wenn Sie das iPad auf einer angenehmen Höhe an der Wand anbringen - also vielleicht direkt neben Ihrem eigentlichen Bildschirm. Diese Halterungen sind nicht teuer, allerdings muss die Wand dahinter für die Anbringung der Halterung geeignet sein. Eine Alternative zur USB-Lösung gibt es mit einer App wie : Die Koppelung der Displays wird dann über eine WLAN-Verbindung realisiert. Das funktioniert und ist günstiger, da Sie sich das USB-Kabel sparen. Dafür müssen Sie jedoch in Kauf nehmen, dass eine leichte Verzögerung bei der Arbeit auf dem Zweitdisplay stattfindet, da die Signale erst via WLAN gesendet werden müssen.

11. Tastatur- und Mausersatz

Ein iPhone kann auch ein Ersatz für Mäuse und Tastaturen sein. Das ist an einem stationären Gerät wie einem PC oder Mac natürlich weniger sinnvoll: Die Ergonomie dieser Lösung lässt im Vergleich zu einer klassischen Tastatur oder Maus stark zu wünschen übrig. Betrachten Sie diesen Tipp daher vor allem als Möglichkeit, um etwa Medien-PCs oder auch Mac-Server zu bedienen, auf die Sie keinen direkten Zugriff haben. Dazu benötigen Sie die App : Mit der App steuern Sie den Computer mit Ihrem iPhone (oder iPad oder iPod Touch) über WLAN. Lange Kabelführungen oder möglicherweise in ihrer Reichweite begrenzte Bluetooth-Verbindungen müssen Sie dann nicht mehr hinnehmen.

Sie können mit der App sowohl eine Tastatur anzeigen als auch ein Trackpad darstellen. Das ist nützlich, um beispielsweise Software auf dem Fernseher zu bedienen. Die Präzision kann nicht mit "echten" Lösungen mithalten, aber dafür müssen Sie auch keine zusätzlichen Geräte kaufen. Auch eine Fernbedienung können Sie auf diese Weise einrichten und einfache Funktionen wie Play, Stop, Next und dergleichen mehr in einer Musikplayliste abrufen.

12. Dedizierte Skype-Lösung

Telefonieren Sie häufig über Skype oder FaceTime, könnten Sie über die Einrichtung eines eigenen "Skype-Telefons" nachdenken. Einige Vorteile gibt es durchaus: Sie müssen nicht Ihr Handy dafür verwenden, wenn Sie daran gerade etwas Wichtiges zu erledigen haben. Bei einem Anruf haben Sie einen festen Standort, an den Sie sich halten können - ganz so wie in alten Science-Fiction-Filmen. Praktisch für iOS-Nutzer: Wenn Sie auf Android oder Windows umsteigen, aber Ihre FaceTime-Kontakte nicht verlieren möchten, haben Sie sie mit einem iPhone oder iPad natürlich immer noch direkt vor Ort.

Für Bastelfreudige gibt es auch Lösungen wie einen Roboter: An dem können Sie Ihr iPad befestigen und durch die Gegend rollen. Ihre FaceTime-Kontakte oder Skype-Konversationen können Sie dann jederzeit dort durchführen, wo Sie es sich wünschen - wenn Sie den Roboter bewegen. Zugegeben, diese Lösung ist schon sehr eigenwillig, aber für WGs mit Technikverliebten kann auch ein Skype-Roboter genau die richtige Lösung sein.

13. … und die letzte Reise

Sie können mit diesen Tipps nicht viel anfangen? Dann hilft nur noch die Entsorgung oder auch die Spende an Menschen, welche diese Geräte noch gebrauchen können. Das Problem vieler iOS-Geräte ist die Tatsache, dass sie so kompakt designt sind, dass Sie oder andere Personen sie kaum ausschlachten können. Ersatzteile spielen praktisch keine Rolle, da eine Reparatur auf eigene Faust nicht möglich ist. Letztendlich enden diese Geräte daher oft nur noch als Elektroschrott. Diese sollten Sie dann entsorgen - und zwar richtig und nicht einfach im Hausmüll. Andernfalls drohen eventuelle Schäden durch giftige Chemikalien.

Falls das Gerät noch einwandfrei funktioniert, sollten Sie es hingegen einfach weitergeben. Kleine Kinder finden auch an sehr alten Tablets und Smartphones ihren Spaß und ohne SIM-Karte und Internetzugang sind die Geräte praktisch unempfindlich. Eine Alternative sind zahlreiche soziale Einrichtungen, wo Sachspenden dieser doch etwas teureren Art ebenfalls immer gerne gesehen werden. Als Entsorgungsdepot dürfen Sie diese Einrichtungen aber nicht ansehen: Stellen Sie vor der Abgabe sicher, dass das Gerät noch funktioniert. Niemand braucht defekten Elektroschrott. Unterschätzen Sie außerdem nicht das Potenzial alter iPhones: Sie sind als ganz gewöhnliches Handy inklusive MP3-Player und Webbrowser auch heute noch zu gebrauchen.

Viel Glück!

Haben Sie sich dazu entschieden, einen unserer Tipps anzuwenden, wünschen wir Ihnen viel Spaß! Möglicherweise werden Ihnen gerade im Bereich der Software einige Knüppel zwischen die Beine geworfen. Wenn alles nichts hilft, müssen Sie wohl oder übel zum letzten Tipp greifen.© IDG