Dank der WM kommen Sie günstig zum neuen TV-Modell!

Im Rahmen der WM bieten viele Händler ihre TV-Geräte zu Schnäppchenpreisen an. Die folgenden Tipps und Ratschläge erleichtern Ihnen die Auswahl.

Egal ob Heute Show, DSDS oder Brennpunkt - das deutsche Fernsehprogramm bietet reichlich Abwechslung. In diesem Jahr muss allerdings alles hinter dem einen, alles überragenden Großereignis zurückstehen: der Fußballweltmeisterschaft in Russland. Davon zumindest ist angesichts der Zuschauerzahlen von vor vier Jahren auszugehen. Damals waren 19 der 20 TV-Sendungen, die die meisten Zuschauer für sich verbuchen konnten, Spiele der WM in Brasilien.

Das große Fußballfest ist somit ein legitimer Grund, sich über die Anschaffung eines neuen Fernsehers Gedanken zu machen. Die neuen Entwicklungen in Sachen Auflösung, Bildqualität und Displaygröße sorgen aber dafür, dass sich eine solche Anschaffung auch für Menschen lohnt, die ausdrücklich nichts mit Fußball anfangen können. Aktuell sind zum Beispiel die Preise von Modellen mit OLED-Technik, die für exzellente Farben und Kontraste steht, ebenso im Fallen begriffen wie diejenigen von Modellen mit 4K-Auflösung und HDR-Unterstützung. Da ist es nur konsequent, dass gerade Streaminganbieter wie Netflix und Amazon Prime ihr Angebotsspektrum an Filmen und Serien kontinuierlich ausbauen.

Allerdings ist es nicht automatisch so, dass ein Fernseher für Sie geeignet ist, nur weil es sich um das aktuellste Modell mit der momentan besten Technik handelt. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät, für das Sie sich entscheiden, die Sendungen und Filme, die Sie am häufigsten sehen, in Ihrem persönlichen Fernsehumfeld optimal darstellt. Unsere Kaufberatung richtet sich daher ausdrücklich an alle Fernsehfreunde und hat den Anspruch, für nahezu alle Interessen und Vorlieben, seien es nun Fußballspiele, Netflix-Serien oder Filme in Heimkinoatmosphäre, die passenden Modelle zu präsentieren.

Der Bildschirmdiagonale sollte bei der Auswahl eines neuen TV-Geräts besondere Aufmerksamkeit zukommen. Nur so lässt sich nämlich sicherstellen, dass das gewählte Gerät von den Maßen her in das Fernsehzimmer passt. Zudem ist es bei der Größenauswahl wichtig zu wissen, wie groß der Sitzabstand zum Fernseher ist. Grundsätzlich gilt: Der optimale Sitzabstand zum Fernseher beträgt bei Full-HD die 2,5-fache Bildschirmdiagonale in Zentimetern. Bei einem Abstand von 3,5 Metern zum Bildschirm ist somit ein 55-Zoll-Fernseher mit einer Bilddiagonalen von 139 Zentimetern empfehlenswert. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass Sie das komplette Fernsehbild mit einem Blick erfassen können und ihren Kopf nicht drehen müssen.

Wenn das Platzangebot in Ihrem Fernsehzimmer beschränkt ist, haben sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder Sie entscheiden sich für ein Modell mit einer geringeren Bildschirmdiagonalen oder Sie investieren in eine höhere Auflösung. Im obigen Beispiel könnte ein 55-Zoll-Fernseher mit 4K-Auflösung auf bis zu 2,10 Meter angenähert werden, ohne dass ein Pixelraster sichtbar wird. Aktuell gibt es besonders viele Fernsehgeräte mit einer Größe zwischen 49-55 Zoll. Wenn ein kleineres Modell oder ein preiswerter Zweitfernseher gesucht werden, empfiehlt sich ein Blick auf Modelle in der Größenordnung zwischen 32-40 Zoll. Für ein beeindruckendes Fernseherlebnis stehen aber auch Varianten mit 65-75 Zoll zur Auswahl.

In den meisten Fällen entscheidet die Bilddiagonale über die Auflösung. So gibt es beispielsweise kaum Fernseher unter 40 Zoll mit 4K-Auflösung. Demgegenüber steht bei Modellen mit mehr als 55 Zoll nur sehr selten Full-HD zur Verfügung. Wenn Sie bei sich von der Bildschirmgröße her sowohl 4K-Fernseher als auch Full-HD-Modelle einsetzen können, empfiehlt sich der Griff zur Variante mit höherer Auflösung, der auch als UHD (Ultra High Definition) bekannten 4K-Auflösung mit 3840 x 2160 Bildpunkten. Hiermit entscheiden Sie sich für eine zukunftssichere Technik, die in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Aktuell senden die meisten Fernsehanstalten maximal in Full-HD, wobei sich die öffentlich-rechtlichen Sender auf 720p konzentrieren und die privaten Sender meist 1080i anbieten. Aktuell werden UHD-Sendungen vor allem von Bezahldiensten wie Amazon Prime, Netflix und Sky angezeigt. So können also vorrangig Fußballspiele, Dokumentationen und Serien in dieser Technik empfangen werden. Der Trend geht aber definitiv hin zur 4K-Auflösung, weswegen man in diese Technik investieren sollte. Das gilt insbesondere deshalb, weil solche Fernseher auch die aktuellen Sendungen einwandfrei abspielen. Das liegt daran, dass diese Geräte zumeist sehr gut in der Lage sind, Full-HD auf 4K hochzurechnen, ohne dass es hierbei zu Einbußen in Sachen Qualität kommt. Nicht zuletzt macht sich diese höhere Auflösung beim Betrachten von Fotos auf dem Fernseher ausgezeichnet.

Es sind nicht die Größe und die Auflösung allein, die über die Qualität und Funktionalität eines TV-Geräts entscheiden. Ebenso große Aufmerksamkeit sollte der Displaytechnik gewidmet werden. Hier gibt es grundsätzlich zwei große Alternativen OLED (Organic Light Emitting Display) und LED beziehungsweise LCD. OLED-Displays haben den Vorteil, dass sie mit organischen Strukturen arbeiten, die bei Stromzufuhr leuchten. Das bedeutet, dass solche Geräte komplett auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichten können und entsprechend häufig sehr schmal sind. Hinzu kommt, dass die Bildqualität bei solchen TV-Geräten exzellent ist, da sie echtes Schwarz darstellen und somit klare Kontraste anzeigen. Bei OLED-Modellen ist der betreffende Bildpunkt nämlich tatsächlich schwarz, während bei anderen Modellen die Hintergrundbeleuchtung ausgeblendet wird. Da dies aber nie zu 100 Prozent gelingt, ist der Kontrast weniger klar. Das führt nicht zuletzt zu deutlich kräftigeren Farben bei OLED-Displays.

Zu beachten ist allerdings, dass sich eine perfekte Bildqualität nur dann einstellt, wenn nahezu kein Umgebungslicht auf das Gerät strahlt. Das liegt daran, dass die Leuchtdichte bei OLED-Fernsehern in der Regel deutlich niedriger als bei LCD-Modellen ist. Das hat zur Folge, dass bei solchen Fernsehern Reflexionen stärker auffallen als bei LCD-Geräten, bei denen die Hintergrundbeleuchtung einen positiven Ausgleichseffekt hat. Wenn beim Fernsehen das Fernsehzimmer also nicht abgedunkelt werden soll oder die Position so ist, dass unweigerlich Tageslicht darauf fällt, dann sollte besser zu einem LCD-Fernseher gegriffen werden.

Ein Vorteil von OLED-Fernsehern ist hingegen, dass die Bildqualität nicht vom Blickwinkel des jeweiligen Zuschauers abhängt. Wenn Sie also mit vielen Freunden zusammen einen Film oder ein Fußballspiel ansehen wollen, dann haben grundsätzlich alle eine sehr gute Sicht, ganz gleich, wie ihre Position zum Fernseher ist. Für LCD-Displays gilt das bei Weitem nicht. Wenn eine schräge Sitzposition zum Bildschirm eingenommen wird, wirken die Farben direkt weniger kräftig, Kontrast geht verloren und der Gesamteindruck des Bildes leidet.

In den letzten Jahren sind OLED-Modelle deutlich günstiger geworden, im Vergleich mit LCD-Displays sind sie aber immer noch sehr teuer. So kostet zum Beispiel ein 55-Zoll-Modell ab 1.200 Euro aufwärts. Für die Hersteller sind solche Fernseher durchweg Premiummodelle, weswegen sie in der Regel auch nicht unter 55 Zoll angeboten werden. Die Spannweite an LCD-Fernsehern ist demgegenüber deutlich breiter. Auffällig ist, dass Samsung als einziger Anbieter keine OLED-Geräte im Sortiment hat, sondern ausschließlich auf LCD-Bildschirme setzt. Diese arbeiten verstärkt mit der QLED-Technik, bei der das Hintergrundlicht mit blauen LEDs erzeugt wird. Das Licht dieser LEDs wird auf eine Streufolie aus anorganischen Nanopartikeln geworfen. Hierbei entsteht rotes und grünes Licht, mit dessen Hilfe reinweißes Backlight kreiert wird. Die so erzeugten Farben sind sehr intensiv. Der Begriff "QLED" darf hierbei nicht mit "OLED" verwechselt werden.

Wer in Sachen Bildqualität noch eine Schippe drauflegen möchte, entscheidet sich für einen Fernseher mit High Dynamic Range (HDR). Diese Technik ermöglicht es dem Fernseher, sehr klare Kontraste zu erzeugen und selbst feine Farbabstufungen anzeigen zu können. Auf diese Weise wird das Fernseherlebnis deutlich authentischer und das Bild ist immer gestochen scharf, ganz gleich wie weit Sie vom Fernseher weg sitzen und wie groß die Bildschirmdiagonale ist. Das gilt aber nur solange, wie auch HDR-Inhalte wie Ultra-HD-Bluray-Filme oder HDR-Streams von Streamingdiensten angezeigt werden. Damit das gelingt, muss der jeweilige Fernseher aber HDR10, HDR10+ bzw. Dolby Vision unterstützen oder ein Ultra-HD Premium Logo besitzen.

Nur unter diesen Voraussetzungen besitzt das Gerät nämlich die notwendigen technischen Fähigkeiten, um qualitativ das Beste aus den Medieninhalten herauszuholen. Zu diesen Fähigkeiten zählen zum Beispiel 10-Bit-Farbtiefe und eine maximale Leuchtdichte. Beim Kauf ist höchste Aufmerksamkeit geboten, da einige Hersteller auch solche Geräte als HDR-kompatibel anpreisen, die solche Fähigkeiten nicht besitzen. Solche Fernseher sind zwar in der Lage, die entsprechenden HDR-Inhalte abzuspielen, sie erreichen aber nicht annähernd die Qualität, die möglich wäre. Aber selbst wenn Sie keine HDR-Inhalte abspielen möchten, kann der Kauf eines HDR-Fernsehers sinnvoll für Sie sein. Immerhin bieten solche Modelle eine erstklassige Helligkeit und Kontrastdarstellung, was letztlich ein besseres Bild zur Folge hat.

Soll Ihr Fernseher auch als Monitor für Spiele herhalten? Dann sollten Sie sich für ein Modell mit 100 Hz Bildwiederholrate entscheiden. Für das Fernsehen selbst ist das nicht erforderlich, da die meisten Fernsehinhalte mit einer Wiederholrate von 50 Hz gesendet werden. Eine Ausnahme von dieser Regel stellen Sportereignisse wie Fußballspiele dar, weil hier deutlich häufiger Bildinhalte wechseln. Da ist es praktisch, wenn der Fernseher in der Lage ist, Zwischenbilder besonders schnell zu berechnen und für eine flüssige Darstellung zu sorgen.

Neben den hier genannten Aspekten gibt es noch eine Vielzahl weiterer Features und Techniken, mit denen die Hersteller werben und die angeblich für eine bessere Bildqualität sorgen. In den meisten Fällen helfen diese Informationen den Kunden aber nicht weiter, sondern haben eine rein werbende Funktion, die teilweise mehr verschleiert als erklärt. Es ist nämlich anhand solcher Informationen nahezu unmöglich zu sagen, ob tatsächlich eine Verbesserung des Bildinhalts eintritt oder ob das Bild dadurch nicht sogar unnatürlich wirkt.

In nahezu allen aktuellen TV-Geräten ist ein Tuner verbaut, mit dem Anwender das HD-Antennenfernsehen DVB-T2 nutzen können. Eine beachtliche Anzahl an Geräten unterstützt zudem DVB-C und DVB-S2. Zudem gibt es in immer mehr Geräten Twin- oder Doppel-Tuner, dank deren Hilfe gleichzeitig eine Sendung angeguckt und eine andere aufgezeichnet werden kann. Zusätzlich sind die Bezeichnungen Dual- beziehungsweise Triple-Tuner im Umlauf, die aussagen, dass ein bestimmter Fernseher über zwei respektive drei Empfangsarten Bildsignale verarbeiten kann.

Beim Kauf eines neuen Gerätes sollte unbedingt auf die Anzahl der vorhandenen HDMI-Eingänge geachtet werden. So verfügen aktuelle Geräte beispielsweise über HDMI-2.0, sodass sie mit 4K-Bildsignalen mit einer Wiederholfrequenz von 60 Hz umgehen, HDR-Informationen umsetzen und den Kopierschutz HDCP 2.2 verarbeiten können. Allerdings gibt es immer noch Fernseher, die statt mit der 2.0-Version mit der 1.4-Variante arbeiten und entsprechend die neuere Version nicht verstehen. Meist verfügen TV-Geräte heutzutage in der Regel über drei Anschlüsse, hochpreisige Modelle sogar über vier. Die Unterscheidung zwischen 2.0a und 2.0b ist für heutige Anwender noch nicht entscheidend. Im Unterschied zu 2.0a unterstützt 2.0b den Übertragungsstandard HLG (Hybrid Log Gamma). Da dieser aber noch nahezu nirgendwo im Einsatz ist, ist das kein Wettbewerbsvorteil.

Wenn Sie gerne Fotos über den Bildschirm betrachten wollen, ist es zweckmäßig, wenn dieser über einen USB-Anschluss oder einen Kartenleser verfügt. Beides ist aber nicht zwingend erforderlich, da viele heutige Fernseher WLAN-fähig sind. Somit ist es möglich, sie ins Netzwerk zu integrieren und die gewünschten Daten per Streaming zu übertragen. Notwendig wird ein USB-Anschluss allerdings, wenn das Feature PVR-Ready (Personal Video Recorder) beziehungsweise USB-Recording genutzt werden soll. Mittels dieser Funktion können Sendungen direkt auf einem angeschlossenen USB-Stick oder einer Speicherkarte abgespeichert werden.

Bei den Fernsehern, die es heutzutage zu kaufen gibt, handelt es sich nahezu durchweg um Smart-TVs. Das bedeutet, dass sie eine Bedienoberfläche besitzen, die mit der eines PCs vergleichbar ist. Somit können Apps wie bei einem PC auf dem Fernseher installiert, aufgerufen und genutzt werden. Das ist praktisch, wenn über den Fernseher Dienste wie Youtube, Netflix oder Amazon Prime verwendet werden sollen. Die meisten Modelle ähneln sich in dieser Beziehung stark, weswegen es kein konkretes Kaufkriterium gibt, auf das unbedingt geachtet werden sollte. Für einige Anwender könnten Produkte von Anbietern wie Samsung oder Sony interessant werden, weil diese mit einer Sprachsteuerung über digitale Assistenten wie Amazon Alexa und Ok Google ausgerüstet sind beziehungsweise in naher Zukunft eine bekommen sollen.

Die aktuellen TV-Modelle dieses Jahres stammen nahezu durchweg aus der hochpreisigen Klasse. Das liegt daran, dass die meisten Händler davon ausgehen, dass sich viele Anwender im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft einen neuen Fernseher zulegen und hierbei auf zukunftsträchtige Technologien achten, für die sie dann bereit sind, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Deswegen ist es für Sparfüchse ratsam, sich mit den Modellen von 2017 zu beschäftigen, die nach wie vor eine hohe Qualität besitzen. Außerdem sollte bedacht werden, dass es nicht immer die sinnvollste Entscheidung ist, Fernseher mit der aller neuesten Technologie zu kaufen. Diese sind meist noch nicht vollständig ausgereift und werden von vielen Herstellern noch gar nicht unterstützt. Da steht der hohe Preis in keinem Verhältnis zum vorhandenen Plus an Leistung. Außerdem lässt sich zu Beginn nie sicher abschätzen, welche Trends sich wirklich halten werden. So waren zum Beispiel 3D-Fernsehen und Curved-TVs lange Zeit große Trends, werden heutzutage aber kaum noch nachgefragt.

Es ist sehr schwer, lediglich anhand der technischen Daten eines Fernsehers herauszufinden, ob er das optimale Modell für das eigene Fernsehverhalten ist. Darum ist es ratsam, das Gerät, das man sich zulegen möchte, in einem Fachgeschäft vor dem Kauf auszuprobieren. Hierbei sollten verschiedene Tests durchgeführt werden:

Schauen Sie im Geschäft eine bekannte Sendung, die Sie selbst gern sehen. An einer solchen Show können Sie die Bildqualität des jeweiligen TV-Geräts am besten einschätzen. Außerdem sollten Sie verschiedene Bildmodi testen, um zu prüfen, wie Ihnen die Voreinstellungen des Modells gefallen. Wenn Sie sich für einen LCD-Bildschirm entschieden haben, ist es ratsam, das Bild einmal aus einem seitlichen Blickwinkel zu betrachten und zu schauen, welche Auswirkungen das auf die Bildqualität hat. Nicht zuletzt sollten Sie den Umgang mit der Fernbedienung üben. Diese sollte gut in der Hand liegen und eine leichte Bedienbarkeit ermöglichen. So erkennen Sie außerdem, mit welcher Geschwindigkeit der Smart-TV zum Beispiel Apps startet und Programme wechselt.

Modelle der Einstiegsklasse mit Full-HD sind bereits für 200 Euro bei Anbietern wie Grundig und Telefunken zu haben. Wen Sie allerdings einen Fernseher von einem größeren Hersteller wie LG oder Samsung wünschen, müssen Sie mit etwa 100 Euro mehr rechnen. Besonders günstige Geräte zeigen lediglich 720p. Deswegen sind solche kleinen Fernseher vor allem als Zweitgeräte oder als Geräte für das Kinder- oder Schlafzimmer geeignet. Das Schöne ist, dass selbst so günstige Geräte mittlerweile netzwerkfähig sind und leicht in das eigene Heimnetzwerk eingebunden werden können. Somit steht Videostreaming und dem Einsatz von Smart-TV-Apps nichts im Wege. HDMI- und USB-Anschlüsse besitzen solche Fernseher meist auch, allerdings weniger als die hochpreisigen Modelle.

Die TV-Geräte der unteren Mittelklasse warten in der Regel mit einer Displaygröße zwischen 40-43 Zoll auf. Viele von ihnen bieten bereits eine UHD-Auflösung und unterstützen die HDR-Technologie. Das ist beispielsweise bei LG und Samsung der Fall, die für ihre Geräte rund 450 Euro aufrufen. Modelle mit Full-HD sind demgegenüber schon für 300 Euro verfügbar. Viele dieser Modelle können aufgezeichnete Sendungen direkt auf einem USB-Speicher ablegen. Häufig sind bei heutigen Modellen Features verfügbar, die vor wenigen Jahren ausschließlich bei Luxusmodellen vorkamen. Hierzu gehören zum Beispiel stärkere Bildprozessoren und eine professionelle Schirmausleuchtung, bei denen die EDs die gesamte Fläche einnehmen.

In der oberen Mittelklasse sind die Bildschirme etwa 49-55 Zoll groß und die Auswahl an Modellreihen ist beachtlich. Unterschiede sind hier in Sachen Panels, Bildverbesserung und Prozessoren, nicht aber in Bezug auf Schnittstellen und Sound vorhanden. Günstige Modelle kosten etwa 450 Euro, Markenprodukte schlagen hingegen schon einmal mit 500-700 Euro zu Buche. Demgegenüber kosten die Premium-Modelle schon einmal 1.000 Euro, dafür erhalten Sie dann aber auch Features wie eine 100-Hz-Wiederholrate, mehr Tuner und Full Array Local Dimming. Ab dieser Preisklasse ist dann auch schon die OLED-Technik zu haben.

Die Luxusklasse umfasst Fernseher mit Bildschirmgrößen von über 65 Zoll. Hier sind die meisten Funktionen zu finden. Unter anderem werden dynamische HDR-Formate unterstützt und die OLED-Technik genutzt. Solche Modelle kosten dann aber auch schon einmal 1.000-3.000 Euro.© IDG