Winterzeit ist Grippe-Zeit. Eine Impfung kann davor schützen. Doch ist die jetzt noch sinnvoll? "Ja, sie lohnt sich noch immer", sagt Prof. Thomas Löscher von der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin an der LMU München.

Denn mitunter komme die Grippewelle erst Ende Februar oder Anfang März. Chronisch Kranke, Alten- und Pflegeheimbewohner sowie andere Personen, für die eine Grippe unter Umständen tödlich enden kann, sollten sich auch jetzt noch impfen lassen, wenn das bisher versäumt wurde.

Erst im März sei die Grippeschutz-Impfung nicht mehr sinnvoll, sagt Löscher, der auch Mitglied im Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) iost. Vor jedem Winter wird der Impfstoff an aktuelle Viren, die im Umlauf sind, angepasst. "Idealerweise wird man im Oktober oder November geimpft", sagt der Experte. Das empfiehlt auch die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts. Bis sich nach der Impfung Antikörper gebildet haben, dauert es circa 10 bis 14 Tage. © dpa

Mit der kalten Jahreszeit steigt auch wieder die Gefahr einer Grippe. Ist eine Grippeschutzimpfung also sinnvoll? Für wen und wann? Und was ist mit den Nebenwirkungen?