Hitze: Diese Tipps begleiten Sie durch den Tag

Vom Blumengießen am Morgen über kühle Basilikum-Gurken-Limo am Mittag bis zum gemütlichen Zusammensein am Abend: Mit diesen Tipps kommen Sie gut durch einen Hitzetag. Anmerkung: Dies ist eine Bildergalerie aus unserem Archiv.

5 Uhr: Wer Pflanzen etwas Gutes tun will, sollte an heißen Tagen besonders früh aufstehen. Vor Sonnenaufgang ist der Boden am kältesten. Aber natürlich ist das Gießen ein paar Stunden später auch noch sinnvoll.
6 Uhr: Früh am Morgen sollte man lüften und zwar nicht zu kurz. Denn Wände, Möbel und andere Gegenstände speichern Wärme. Können sie am Morgen nicht auskühlen, geben sie im Verlauf des Tages ihre Wärme an den Raum ab.
Tagsüber sollten die Fenster geschlossen bleiben. Daneben hilft es, die Scheiben zu verdunkeln. Wer die Wahl hat, sollte außenliegende Schattenspender wie Rollläden und Markisen wählen.
6:30 Uhr: Gerade nach schwülen Nächten gehört eine erfrischende Dusche für viele zum Morgenritual. Die Haut freut sich darüber allerdings nicht so sehr.
Wer nicht auf die morgendliche Dusche verzichten will, sollte zumindest keine duftenden Seifen und Duschgels verwenden. Am besten einfach nur warm abduschen und hinterher ein parfümfreies Deo auftragen.
7 Uhr: An heißen Tagen sollten Halter ihren Hund nicht zu stark fordern. "Es reicht in der Regel, am Morgen und am Abend spazieren zu gehen", so der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater.
Sinnvoll sei es, die Mittagshitze zu vermeiden. Auch einen Besuch in der Hundeschule solle man mal ausfallen lassen, falls der Platz in der prallen Sonne liegt.
8 Uhr: Wer morgens mit dem Pedelec oder E-Bike zur Arbeit fährt, sollte das Rad an einem möglichst schattigen Ort abstellen.
Große Hitze wirkt sich mit der Zeit schlecht auf die Lebensdauer der Akkus aus, erklärt die Dekra. Und bevor Radler den aufgeheizten Akku erneut laden, sollten sie ihn besser zunächst abkühlen lassen.
10 Uhr: Wer sich als Freiberufler oder Selbstständiger ein mobiles Klimagerät für seinen Arbeitsplatz kauft, kann die Ausgaben steuerlich geltend machen. Kostet das Gerät nicht mehr als 800 Euro, senken die Ausgaben die Steuerlast sofort, erklärt der Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg. Bei Anschaffungskosten bis 1.000 Euro netto kann es über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben werden.
11 Uhr: Trinken ist bei hochsommerlichen Temperaturen das A und O. Für eine leckere Erfrischung sorgt etwa eine Gurken-Basilikum-Limonade. Für vier Gläser brauchen Sie eine geschälte Salatgurke, acht bis zehn Basilikumblätter, den Saft einer Zitrone, zwei bis drei Esslöffel Honig, Mineralwasser und Eiswürfel.
Drei Viertel der Gurke schälen und im Mixer fein pürieren. Die restliche Gurke in Scheiben schneiden und auf vier Gläser verteilen. Zitrone auspressen, den Saft mit dem Honig und den Basilikumblättern in den Mixer dazugeben und nochmals pürieren. Anschließend auf die Gläser aufteilen und mit Mineralwasser aufgießen. Mit Eiswürfeln servieren.
Doch Vorsicht: Zu kalt sollten Getränke auch nicht sein. Der Körper muss dann nämlich noch mehr Wärme produzieren, um die Temperatur auszugleichen.
Eine gute Alternative ist etwa lauwarmer Pfefferminztee.
13 Uhr: Zeigt das Thermometer am Arbeitsplatz Temperaturen von 26 Grad und mehr an, sollte der Arbeitgeber etwas tun. Ab 30 Grad muss er das sogar, erklärt die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) mit Verweis auf die Technischen Regeln für Arbeitsstätten.
Gegen Hitze im Büro kann der Chef zum Beispiel Getränke zur Verfügung stellen, vorübergehend Gleitzeit einführen oder die Kleiderordnung lockern. Eine Chance auf Hitzefrei haben Arbeitnehmer allerdings erst, wenn in einem Raum mehr als 35 Grad herrschen.
14 Uhr: Das Smartphone in der Hitze auf der Terrasse liegen lassen? Keine gute Idee! Viele Elektronikgeräte vertragen keine hohen Temperaturen. Neben dem Akku können weitere Bauteile Schaden nehmen.
Bei zu hohen Temperaturen können auch Sicherheitseinrichtungen der Akkus greifen und etwa Batterieflüssigkeiten auslaufen. Das führt unter Umständen zu Beschädigungen am Gerät und macht die Akkus unbrauchbar.
17 Uhr: Puh, der Arbeitstag ist geschafft. Gut, wer jetzt ein Auto mit Klimaanlage hat. Aber bitte nicht einsteigen und dann den Innenraum "tieffrosten". Zunächst lüftet man einmal gut durch – das lässt die aufgestaute Hitze raus. Und auf Kurzstrecken bei niedrigem Tempo öffnen Autofahrer besser die Fenster, rät der TÜV Süd. Die Klimaanlage bringe auf Distanzen von wenigen Kilometern nichts.
Ansonsten gilt: Zwischen der Außentemperatur und dem Innenraum des Autos stellen Autofahrer besser bei Hitze nicht mehr als acht Grad Differenz ein. Denn ansonsten drohen Erkältungen oder Schwierigkeiten mit dem Herz-Kreislaufsystem.