• Mit dem Frühlingsbeginn fliegen auch die ersten Pollen durch die Lüfte.
  • Bei vielen meldet sich der lästige Heuschnupfen zurück.
  • Diese Hausmittel lindern Symptome wie geschwollene Augen und eine juckende Nase.

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Die Nase juckt und die Augen tränen? Die ersten Pollen im Frühjahr sind unterwegs, was für viele Menschen Allergien und Heuschnupfen bedeutet. Um die lästigen Symptome loszuwerden, müssen es jedoch nicht immer Medikamente sein. Auch das eine oder andere Hausmittel kann helfen.

Ätherische Öle lindern starke Symptome

Ätherische Öle, wie etwa Eukalyptus- und Pfefferminzöl, sind hilfreich im Kampf gegen die Pollenallergie. Eukalyptus wirkt ähnlich wie Kortison und kann so Symptome lindern - beispielsweise als Zusatz zum Badewasser. Mit Speiseöl gemischt kann man das Eukalyptusöl auch als Nasentropfen verwenden, um die Atemwege wieder freizumachen. Pfefferminzöl kann Niesattacken stoppen - einfach ein paar Tropfen auf die Schläfen massieren.

Selbstgemachter Brennnesseltee

Bei Heuschnupfen kann Brennnesseltee ein sanftes Naturheilmittel sein, denn er wirkt abschwellend. Die Blätter findet man im Garten oder am Wegesrand in der Natur und trocknet sie anschließend. Die getrockneten Brennnesselblätter mit heißem Wasser aufgießen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen.

Tipp: Wem der Geschmack von Brennnessel zu stark ist, kann etwas Zitronensaft oder Honig hinzufügen. Letzterer wirkt ebenfalls entzündungshemmend und lindert sogar Schmerzen.

Kräuter zur Behandlung von Hautausschlägen

Kräuter sind zwar auch oft der Übeltäter bei Heuschnupfen, aber einige können gegen Hautausschläge, die häufig bei Allergien auftreten, helfen. Besonders gut wirkt die Ballonrebe, die auch häufig in Hautcremes zu finden ist. Auch Zinnkraut bekämpft fiese Hautausschläge, beispielsweise im Badewasser.

Das Augentrostkraut verdankt seinen Namen der Wirkung: Ein Tee aus den Kräutern wirkt Wunder gegen entzündete, tränende Augen. Entweder eine Tasse trinken oder abkühlen lassen und dann mit einem Wattepad auf die Augen tupfen. Wer unter starkem Juckreiz in den Augen leidet, sollte ständiges Reiben in jedem Fall vermeiden. Stattdessen lieber einen Lappen mit kaltem Wasser anfeuchten und für mehrere Minuten auf die juckenden Stellen legen.

Auf Hygiene und gesunde Ernährung achten

Hygiene ist bei Heuschnupfen das A und O. Wer von draußen in die Wohnung kommt, sollte unbedingt die Kleidung wechseln, Hände waschen oder im besten Fall duschen. Das entfernt den Blütenstaub und verhindert, dass man ihn über Nacht einatmet.

Darüber hinaus kann auch gesunde Ernährung dazu beitragen, die Symptome einer Pollenallergie zu lindern. Allergiker sollten vor allem auf konservierte Lebensmittel, geräucherten Fisch, Wurst, reifen Käse, Fertiggerichte, Schokolade, Nüsse und Sojaprodukte verzichten. Obstsorten wie Erdbeeren, Ananas, Birnen und Orangen sind ebenfalls zu vermeiden.

Stattdessen lieber auf Ingwer setzen, der hemmt die Histaminausschüttung und lindert damit die Symptome. Darüber hinaus stärkt er das Immunsystem und kurbelt den Stoffwechsel an. Kurkuma gehört zur Familie des Ingwers und wirkt ebenfalls heilend - außerdem stärkt er die Abwehrkräfte.

Apfelessig als Wundermittel

Apfelessig hat eine entzündungshemmende Wirkung. Machen sich Schnupfen und Co. nur dezent bemerkbar, reicht ein Glas mit zwei Esslöffeln pro Tag. Um den Geschmack erträglicher zu machen, einfach ein wenig Honig hinzugeben. Sind die Symptome stärker, kann man das Gemisch auch bis zu dreimal täglich trinken.

Klassiker: Nasenspülung

Die gute alte Nasenspülung kann helfen, die Pollen von der Nasenschleimhaut zu entfernen. Dafür eine Nasendusche mit lauwarmem Wasser und einer Prise Meersalz füllen. Anschließend die Flüssigkeit in die Nase geben. Bei akuten Beschwerden die Nasenspülung immer abends anwenden.

Aufgepasst: Eine zu häufige Anwendung kann die Nasenschleimhäute reizen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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