Schlaganfall – die wichtigsten Risikofaktoren

Kommentare107

Er kann schnell und unvermittelt kommen: der Schlaganfall. Vermeiden Sie diese Risiken, um sich davor zu schützen.

Bluthochdruck gehört zu den größten Risiken für einen Schlaganfall. Im Vergleich zum Normalwert steigt die Gefahr auf das drei- bis vierfache. Daher: regelmäßig Blutdruck messen und bei zu hohen Werten einen Arzt konsultieren.
Zu den Schlaganfall auslösenden Vorerkrankungen zählen Übergewicht und Diabetes. Die Arterienverkalkung schreitet schneller voran, der Blutfluss ist gestört. Welche Behandlung sinnvoll ist, muss der Arzt entscheiden.
Medizinische Kontrolle lohnt sich auch bei den Blutfettwerten. Bei einem erhöhten LDL-Cholesterin-Wert steigt das Schlaganfall-Risiko signifikant. Eine Möglichkeit, daheim einzuwirken: weniger tierische, mehr pflanzliche Fette konsumieren.
Besonders gefährdet sind Menschen mit Herzproblemen. Bei Anzeichen von Herzrhythmusstörungen oder einem Infarkt: unbedingt ab zum Doc!
Ein fünffach erhöhtes Risiko für Schlaganfälle haben Medizinern zufolge Raucher. Großer Vorteil, wenn Sie aufhören: Das Schlaganfallrisiko geht vergleichsweise schnell wieder auf den Durchschnittswert zurück.
Alkohol und Drogen stehen ebenfalls auf der Liste der Gefahren. Während bei Kokain schon der Erstkonsum als riskant gilt, ist es bei Alkohol das Übermaß. Rotwein in geringen Mengen gilt sogar als schützend.
Auch Temperaturschwankungen belasten den Körper. Vor allem in Zeiten starker Hitze steigt die Zahl der Schlaganfälle rapide an. Aber auch wenn es plötzlich zehn oder mehr Grad in den Keller geht, fährt das Risiko nach oben. Beobachten und stärken Sie Ihren Kreislauf!
Stress steht ebenfalls im Verdacht, Schlaganfälle zu begünstigen. Was helfen kann, ist bewusste Entspannung. Das bringt den Blutdruck nach unten.
Den ganzen Tag am Schreibtisch und nichts als Ärger? Am gefährlichsten wird es, wenn Stress und mangelnde Bewegung zusammenkommen. Daher: Finger weg von den Tasten und nichts wie raus!
Neue Themen
Top Themen