Tipps gegen schlechten Schlaf

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Wenn man nicht schlafen kann, wird die Nacht schnell zur Qual. Doch woran liegt solche Schlaflosigkeit? Und was kann man dagegen tun?

Wer gut schlafen möchte, sollte sich tagsüber viel bewegen. Denn dann ist man automatisch ausgeglichener und der Körper erschöpfter. Wer allerdings schon schlecht schläft oder den ganzen Tag im Büro sitzt, braucht viel Motivation für die erste Sporteinheit: Müde ins Fitnessstudio zu gehen oder die Laufschuhe anzuziehen, ist eine Herausforderung. Probieren Sie es doch mit einem Spaziergang von der Arbeit nach Hause und steigern Sie sich langsam.
Aber stopp! Wer nun denkt, Sport bis tief in die Nacht führe einen tiefen Schlaf herbei, der täuscht sich. Denn wer die Couch gerne durch die Hantelbank ersetzt, macht sich selbst einen Strich durch die Rechnung. Sport erhöht die Herzfrequenz und macht damit wach. Schlüpfen Sie lieber morgens ins Sportoutfit und in die Laufschuhe. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass man auf leeren Magen mehr Fett verbrennt.
Ein Espresso vor dem Schlafengehen, ein Glas Cola kurz vor Filmende oder ein starker Schwarztee, bevor man sich ins Bett kuschelt - all das hilft bekanntermaßen nicht gerade beim Einschlafen. Aber achten Sie auch auf den Koffeingehalt von Schokolade? 100 Gramm Bitterschokolade können über 80 Milligramm Koffein beinhalten. Süßes vor dem Schlafengehen sollten Sie generell vermeiden, denn statt eines nährstoffreichen Snacks sammeln Sie nur zusätzliche Kalorien.
Insgesamt leiden Frauen häufiger an Schlafstörungen als Männer. Das könnte auch daran liegen, dass der Hormonhaushalt bestimmt, ob man gut schläft. Gerade das weibliche Geschlechtshormon Östrogen bestimmt die Schlafqualität. Besonders während des Zyklus, den Wechseljahren oder einer Schwangerschaft kommen Schlaflosigkeit und unruhiger Schlaf häufig vor.
Vor dem Schlafengehen schnell noch WhatsApp-Nachrichten beantworten, am PC die Mails checken oder auf dem Tablet Zeitung lesen? Klingt alles einladend, kann aber auch ein Grund für Schlaflosigkeit sein. Denn das blaue Licht der LED-Displays macht nicht müde, sondern wach. Dazu hindern Sie die neuen Informationen oder Inhalte möglicherweise daran, schnell abzuschalten.
Oder probieren Sie es doch mal mit einer Meditation vor dem Schlafengehen. YouTube-Videos, Bücher oder ein Kurs können dabei helfen, richtig zu meditieren. Nehmen Sie sich Zeit und üben Sie die Meditation eine Weile. So beruhigen Sie Ihre Nerven, lernen den Kopf freizubekommen und Stress abzubauen. Das kann nicht nur für einen gesunden Schlaf hilfreich sein, sondern auch im Alltag.
Wenn Ihnen bisher keine Methode geholfen hat, probieren Sie es doch mal mit Musik. Meditationsmusik hilft zu entspannen und wirkt beruhigend, aber Sie können auch ihrem eigenen Musikgeschmack folgen. Wenn Sie bei den Klängen von Helene Fischer abschalten können, ist auch das eine wirksame Methode gegen die Schlaflosigkeit.
Bevor Sie zu Schlaftabletten greifen, bietet es sich an, natürliche Kräuter zu verwenden. Besonders Baldrian soll für einen erholsamen Schlaf sorgen. Etwas Geduld ist womöglich gefragt, denn bei vielen Menschen wirkt Baldrian erst nach einer zweiwöchigen Kur. Auch Johanniskraut, Hopfen, Kamille und Lavendel wird eine schlaffördernde Wirkung nachgesagt. Erhältlich sind die natürlichen Schlafhelfer in Drogeriemärkten und Apotheken, in Form von Tees, Tropfen oder Dragees.
Wenn all das nicht hilft, sollten Sie die Schlaflosigkeit nicht einfach hinnehmen, sondern einen Arzt aufsuchen. So leiden Sie nicht auf Dauer unter den Schlafstörungen, sondern können weitere Ursachen ergründen und Hilfe bekommen.