Kann ich alles schreiben, was ich will? Warum werden Kommentare gesperrt? Warum können nicht alle Artikel kommentiert werden? Hier beantwortet die Redaktion die meistgestellten Fragen zum Kommentar-Service und zu unseren Regeln.

1. Dürfen alle Nutzer kommentieren?

Ja. Grundsätzlich darf sich jeder registrierte Nutzer an jeder Diskussion beteiligen. Hierzu sind weder besondere Rechte erforderlich, noch setzen wir besonderes Fachwissen voraus. Allerdings sperren wir Nutzer, wenn sie wiederholt gegen unsere Kommentar-Regeln verstoßen. Die Kommentar-Regeln finden Sie hier.

2. Worauf sollte ich beim Kommentieren formal achten?

Formal sollen Ihre Kommentare vor allem eines sein: gut lesbar. Bitte verzichten Sie deshalb auf Kommentare, die komplett in Großbuchstaben verfasst sind. Vermeiden Sie eine Anhäufung von Satzzeichen (!!!) oder kryptische Zeichenfolgen, die den Lesefluss behindern (@#$%). Schreiben Sie Ihre Kommentare auf Deutsch, so dass alle Nutzer sie verstehen und der Diskussion folgen können.

3. Was hat es mit dem Kommentar-Namen auf sich?

Ihre Kommentare werden unter dem Klarnamen veröffentlicht, den Sie in Ihrem Mail-Postfach angegeben haben. Das führt dazu, dass es mehrere Personen mit identischem Namen geben kann - es gibt eben nicht nur einen "Peter Müller" im deutschsprachigen Raum.

Falls Sie einen falschen Namen angeben, kann das zur Sperrung Ihres Kommentar-Accounts führen. Dies erfolgt insbesondere dann, wenn der von Ihnen angegebene Name offenkundig falsch ist oder wenn Sie den Namen eines anderen Kommentarnutzers annehmen, um die Diskussion zu stören.

4. Wie haltet Ihr es mit der Meinungsfreiheit?

Jeder Leser soll seine Meinung in die Diskussionen auf unseren Seiten einbringen können. Für die Art und Weise, wie unsere Beiträge kommentiert werden können, gibt es allerdings ein paar Regeln, deren Einhaltung wir voraussetzen. Das ist unser Hausrecht.

5. Was ist Hausrecht?

Hausrecht bedeutet: Als Seitenbetreiber dürfen wir Regeln für die Nutzung unseres Services aufstellen und deren Einhaltung durchsetzen. Etwa so, wie ein Restaurantbetreiber eine Kleiderordnung in seinem Restaurant (Krawattenpflicht) oder eine Fluggesellschaft Beförderungsrichtlinien für ihre Flüge (Größe des Handgepäcks) durchsetzen kann.

Unsere Regeln sind dazu da, ein angemessenes Diskussionsklima sicherzustellen – im Interesse aller Nutzer, die den Service zum Diskutieren aktueller Themen nutzen möchten. Beleidigungen, Diskriminierung und weitere Vergehen oder Straftatbestände sperren wir gemäß dieser Regeln.

6. Was kann zur Sperrung eines Kommentars führen?

Unsere Kommentar-Regeln nennen diverse Gründe für eine Sperrung. Darunter fallen:

  • Hasskommentare. Wir dulden keine Hetze, Beleidigung, Diskriminierung, Rassismus, Sexismus, Homophobie, Aufruf zu Gewalt- oder Straftaten. Wir tolerieren keine Kommentare, die andere Personen oder Personengruppen wegen ihrer Herkunft, Ethnie, Religion, sexuellen Orientierung, Behinderung, ihres Geschlechts oder Alters angreifen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Angriff direkt gegen andere Diskussionsteilnehmer richtet oder gegen Dritte, die sich an der Diskussion nicht beteiligen - Personen des öffentlichen Lebens ebenso eingeschlossen wie die Kommentar-Administration selbst.
  • Urheberrechtsverstöße. Bitte posten Sie keine urheberrechtlich geschützten Texte. Alle Texte oder Textpassagen, an denen Sie selbst keine Veröffentlichungsrechte haben und die über ein einfaches Zitat hinausgehen, werden von uns entfernt.
  • Links zu externen Seiten. Wir haben uns grundsätzlich dazu entschieden, Links auf andere Seiten zu entfernen. In Ausnahmefällen dulden wir externe Links, wenn diese substantiell zur Diskussion beitragen.
  • Spam. Wenn Sie gleichlautende Kommentare mehrfach veröffentlichen, dann müssen wir davon ausgehen, dass Sie den weiteren Diskussionsverlauf durch ständige Wiederholung stören. Wiederholungen, die substantiell nichts Neues in die Diskussion einbringen, entfernen wir.
  • Werbung. In unseren Kommentaren möchten wir keine Schleich- oder offene Werbung für Produkte jeglicher Art. Bitte bewerben Sie auch nicht Ihren eigenen Blog oder eigene Seiten.
  • Obszöne Inhalte. Wir sind kein Sexseiten-Betreiber. Und wir nehmen das Thema Jugendschutz ernst.
  • Diskussionsferne Beiträge. Kommentare, die nichts mit dem Diskussionsthema zu tun haben, sperren wir, wenn wir glauben, dass sie den Austausch der anderen Leser stören oder das eigentliche Diskussionsthema kapern sollen.
  • Zitate aus Kommentaren anderer Nutzer, wenn das Zitat einen Verstoß beinhaltet. Wir entfernen alle Kommentare, die regelwidrige Aussagen beinhalten - auch dann, wenn diese Aussagen ursprünglich nicht von Ihnen stammen.
  • Eingeschränkte Lesbarkeit. Kommentare, die in einer Sprache oder Schrift verfasst sind, die nur eine kleine Nutzergruppe verstehen kann, entfernen wir.

7. Ist das Zensur?

Nein. Zensur bedeutet, dass staatliche Autoritäten (zum Beispiel Behörden) die Verbreitung unerwünschter Inhalte unterdrücken. Wir sind weder ein Staat noch eine Behörde. Wenn wir Kommentare sperren, dann tun wir das, weil sie nicht unseren Kommentar-Regeln - also unserem Hausrecht - entsprechen.

8. Warum können manche Beiträge nicht kommentiert werden? Warum werden Diskussionen geschlossen?

Generell möchten wir den Kommentar-Service zu jedem Thema anbieten. Allerdings haben wir festgestellt, dass bei manchen Themen ein regelkonformer Austausch von Meinungen kaum sicherzustellen ist. Das betrifft insbesondere kontroverse politische Themen. Deshalb bieten wir den Kommentar-Service für die Themen nicht an, bei denen wir mit einer großen Anzahl an Verstößen zu rechnen haben.

9. Wieso gibt es Öffnungszeiten?

Beiträge sind in der Regel zwischen 9 und 18 Uhr kommentierbar. In dieser Zeit betreut die Kommentar-Administration den Service und sperrt Verstöße.

10. Warum wird ein Kommentar, den ich als Verstoß gemeldet habe, nicht gesperrt?

Die Kommentar-Administratoren prüfen jeden über den Button "Verstoß melden" eingehenden Hinweis. Prüfen bedeutet: Der Administrator liest den Kommentar, ordnet ihn in den Kontext der Diskussion ein und entscheidet dann, ob der beanstandete Kommentar tatsächlich einen Regelverstoß darstellt. Wenn das der Fall ist, wird der Kommentar gesperrt. Dagegen bleiben Kommentare, die als vermeintlicher Verstoß gemeldet wurden, obwohl sie regelkonform sind, natürlich sichtbar. Die Entscheidung, ob bei einem Kommentar tatsächlich ein Verstoß vorliegt oder nicht, liegt alleine bei der Kommentar-Administration.

11. Wieso werden manche Verstöße gesperrt und andere bleiben sichtbar?

Wir nehmen keine Vorabprüfung von Leserkommentaren vor. Leser können unsere Beiträge direkt kommentieren, ohne dass ein Kommentar erst von der Administration freigeschaltet werden muss. Das Vorgehen der Administration ist also reaktiv: Wenn wir von einem Verstoß Kenntnis erlangen, dann sperren wir den Kommentar. Wenn Sie also einen Verstoß entdecken: Machen Sie uns bitte über die Funktion "Verstoß melden" darauf aufmerksam.

12. Mein Kommentar-Account wurde gesperrt. Kann er wieder entsperrt werden?

Ja. Die Administration kann einen gesperrten Nutzer wieder für den Kommentar-Service freischalten, wenn sie davon ausgehen kann, dass dieser Nutzer sich künftig an die Kommentar-Regeln hält und von weiteren Verstößen absieht.
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