Bedrohte Arten: Die Todesliste wird immer länger

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Die Rote Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) ist eine Liste aller vom Austerben bedrohten Tier- und Pflanzenarten weltweit und weist aktuell 23.928 Arten als gefährdet aus. In unserer Bildergalerie sehen Sie manche der bedrohten Tierarten, die es in einigen Jahren vielleicht nicht mehr geben wird.

Nicht nur auf dem Land nimmt das Artensterben zu. Der Walhai, der größte Fisch der Erde, befindet sich ebenfalls auf der Roten Liste der IUCN. Seine Zahl hat sich in den letzten 75 Jahren bereits mehr als halbiert.
Durch den Rückzug des Packeises in der Arktis sind mittlerweile auch Walrosse vom Aussterben bedroht, die zunehmend auf Festlandküsten ausweichen müssen.
Alle vier Unterarten des Gorillas sind mittlerweile vom Aussterben bedroht (hier abgebildet: Berggorilla). Die Zerstörung ihrer Lebensräume und Wilderei sind Hauptgründe für ihre Gefährdung. Auch der Ebolavirus tötete im Kongo bereits tausende Gorillas und Schimpansen.
Wilderei und die Zerstückelung ihres Lebensraums sorgen dafür, dass auch Leoparden nun gefährdet sind. Bereits in den Eastern Plains leben nur noch 30 Exemplare.
Mausmakis (Microcebus) wiegen meist weniger als 100 Gramm und es gibt sie nur noch in Afrika auf Madagaskar. Auch diese Art von Lemuren könnte bald von der Erde verschwunden sein.
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