In Spanien gibt es einem Bericht zufolge eine ebenso hohe Übersterblichkeit wie in Italien, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn äußert sich zur diffusen Studienlage, welche Rolle Kinder bei der Verbreitung des Virus spielen. Die USA und Brasilien bleiben Corona-Hotspots auf dem amerikanischen Kontinent. Alle News zum Coronavirus.

  • 09:43 Uhr: In Spanien dürften deutlich mehr Menschen wegen Corona gestorben sein
  • 08:37 Uhr: Til Schweiger entschuldigt sich für Instagram-Post bei Christian Drosten und Karl Lauterbach
  • 08:24 Uhr: Ifo-Prognose: Coronakrise trifft deutsche Wirtschaft härter als die Finanzkrise 2009
  • 08:03 Uhr: Jens Spahn: Diffuse Studienlage zur Verbreitung des Coronavirus durch Kinder
  • 06:36 Uhr: In den USA sind mehr als 100.000 Menschen in Zusammenhang mit Corona gestorben
  • 04:31 Uhr: Laut RKI 353 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland

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Top-News: Vermutlich Tausende mehr Tote in Spanien durch Pandemie

09:43 Uhr: In Spanien sind vermutlich Tausende Menschen mehr mit COVID-19 gestorben als die offizielle Statistik bisher ausweist. Zwischen dem 1. März und dem 12. Mai seien landesweit insgesamt 43.295 Menschen mehr gestorben als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, schrieb die Zeitung "El País".

Die sogenannte Übersterblichkeit habe damit bei 52 Prozent gelegen - in etwa so hoch wie im ebenfalls schwer von der Coronapandemie getroffenen Italien. Zum Vergleich: In Deutschland lag sie Ende April bei rund 13 Prozent.

Laut "El País" sind in der Gesamtzahl die 27.302 Fälle enthalten, bei denen es einen positiven Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 gegeben hat. Die zusätzlichen 15.993 Toten seien offiziell nicht als COVID-19-Fälle ausgewiesen. Ein großer Teil von ihnen sei aber vermutlich auf die Pandemie zurückzuführen.

Mit Abstand am höchsten ist die Übersterblichkeit in den beiden Regionen, die am stärksten von der Pandemie getroffen wurden: in Madrid (165 Prozent) und Katalonien (83 Prozent), wobei dessen Hauptstadt Barcelona in der Region das Epizentrum der Pandemie war und der Prozentsatz dort ähnlich hoch wie in Madrid sein dürfte.

Am 27. Mai begann in Spanien eine zehntägige Staatstrauer für die Opfer der Coronavirus-Pandemie. Es ist die längste Staatstrauer seit Ende der Diktatur von Francisco Franco 1975.

Die erhöhte Sterblichkeit vor allem älterer Menschen lässt sich sogar an den monatlichen Rentenzahlungen ablesen. Die Zahl der Rentenempfänger ging nach Angaben des Sozialministeriums zwischen April und Mai um 38.508 zurück. Als Grund nannte das Ministerium nicht nur eine langsamere Verwaltung, sondern auch "die Toten infolge des Coronavirus".

Weitere Corona-Meldungen des Tages im Live-Ticker:

Bürgermeister von Florenz sieht Italiens Kunststädte am Abgrund

10:52 Uhr: Kunststädte in Italien stehen nach Aussagen des Bürgermeisters von Florenz am Abgrund. "Wenn auf der einen Seite die Kommunen in einer totalen Krise sind, dann stehen die Kunststädte vor dem Kollaps", sagte Dario Nardella der Zeitung "Corriere della Sera".

"Wir sind in die Knie gegangen", klagt Nardella. Allein der Einbruch des Tourismus koste Florenz Abermillionen Euro. "49 Millionen weniger durch entgangene Übernachtungsabgaben, 18 (Millionen) für Touristenbustickets und 15 (Millionen) von Einnahmen der städtischen Museen", rechnet der Bürgermeister vor.

Er rief Mäzene um Spenden auf, "weil von der Regierung bisher noch kein Euro gekommen ist". Er plane deshalb eine weltweite Tour, auf der er um Gelder werben will. Angefangen in China, "es war das solidarischste Land mit Florenz". Dann folgten New York, Los Angeles, Japan, Hongkong, Taiwan, Indien und London, Berlin und Paris. Die Investmentbank Morgan Stanley und einige russische Unternehmer hätten schon einen Beitrag geleistet.

Das Zentrum von Florenz gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. In der Medici-Stadt stehen auch Museen wie die Uffizien, die am 3. Juni wieder eröffnen. Auch für Touristen-Städte wie Rom und Venedig sind die Corona-Folgen verheerend.

Ungarn erlaubt Fußballspiele mit Publikum unter strengen Auflagen

10:37 Uhr: Die ungarische Regierung erlaubt ab Donnerstag erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder Sportveranstaltungen im Freien mit Publikum.

Dabei gelten jedoch strikte Auflagen, die in einem Regierungserlass beschrieben sind, der in der Nacht zum Donnerstag im Ungarischen Amtblatt erschien. So muss unter den Zuschauerinnen und Zuschauern die Einhaltung eines Mindestabstands von anderthalb Metern gewährleistet sein. Die Wettkämpfe und Spiele müssen außerdem in Arealen stattfinden, die nicht oder nur teilweise überdacht sind.

Für Fußballstadien bedeutet dies, dass praktisch nur jeder vierte Sitzplatz vergeben werden darf, wie das Portal "444.hu" vorrechnet. Zwischen zwei besetzen Sitzen müssten demnach drei weitere frei bleiben. Auch der unmittelbar hinter einem besetzten Sitz befindliche Sitz müsse frei bleiben, um den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zu gewährleisten.

"Hält man sich die bisherigen Besucherzahlen vor Augen, so bedeutet dies keine weltbewegende Veränderung im Vergleich zu früher", schreibt das Portal mit Blick auf die auch schon vorher zumeist leeren Fußballstadien.

Der ungarische Liga-Fußball war wegen der Corona-Pandemie seit März ausgesetzt. Am vergangenen Wochenende wurde erstmals wieder eine Runde der Ersten Nationalliga gespielt, allerdings noch ohne Publikum. Mehr zum Thema

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Easyjet will knapp ein Drittel seiner Stellen streichen

10:28 Uhr: Der britische Billigflieger Easyjet will wegen der Coronakrise bis zu 30 Prozent seiner Arbeitsplätze streichen. Auch die Flugzeugflotte soll zunächst schrumpfen statt zu wachsen, wie das Unternehmen mitteilt.

Das Management begründet die Kürzungen mit dem Einbruch des Flugverkehrs wegen Corona. Zudem gehe man davon aus, dass die Nachfrage nach Flugtickets nicht vor dem Jahr 2023 wieder auf das Niveau von 2019 klettern werde.

Eine Finanzprognose für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September traut sich Easyjet-Chef Johan Lundgren weiterhin nicht zu. Im vierten Geschäftsquartal, das die für Fluggesellschaften wichtigen Sommermonate umfasst, werde das Flugangebot voraussichtlich 70 Prozent geringer ausfallen als ein Jahr zuvor.

Easyjets Flugzeugflotte soll bis Ende des Geschäftsjahres 2021 auf 302 Maschinen schrumpfen. Zuletzt verfügte die Airline im März nach eigenen Angaben über 337 Flieger und wollte die Flotte eigentlich weiter ausbauen. Easyjet hat sich mit dem Flugzeugbauer Airbus darauf geeinigt, weitere bestellte Maschinen erst später abzunehmen als geplant.

Mit Mundschutz an Bord: Flixbus befördert wieder Fahrgäste

10:20 Uhr: Erstmals seit März sind auf innerdeutschen Verbindungen wieder Fahrgäste mit Flixbus unterwegs. Der deutsche Fernbus-Marktführer hat am Donnerstag den Betrieb wieder aufgenommen.

Zunächst werden knapp 50 Halte angesteuert - vor der Coronakrise waren es zehnmal so viele.

Für Fahrgäste gilt: Abstand halten an der Haltestelle und beim Einsteigen, Zutritt nur durch die hintere Tür und Mundschutz tragen während der ganzen Fahrt.

Bei entsprechender Nachfrage werden die Busse voll besetzt. Flixbus appellierte an die Kunden, nur zu reisen, wenn sie beschwerdefrei sind.

Österreichs Gesundheitsminister: "Italien ist noch ein Hotspot"

10:08 Uhr: Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober sieht mögliche Grenzöffnungen zu Italien derzeit noch kritisch. "Italien ist noch ein Hotspot, obwohl die Lage in einigen Regionen schon besser wurde und man sich sehr engagiert", sagte der Grünen-Politiker den "Oberösterreichischen Nachrichten". Er sei "ein großer Freund der Reisefreiheit, aber bei Italien müssen wir noch vorsichtig sein", sagte Anschober.

Österreich will in den kommenden Wochen seine Grenzen zu zahlreichen Nachbarländern wieder öffnen. Hinsichtlich der Grenzen zu Italien und auch Slowenien äußerte sich die Regierung in Wien aber zuletzt sehr zurückhaltend.

Vor allem Italien drängt auf Lockerungen von österreichischer Seite, damit der für das Land außerordentlich wichtige Tourismus wieder Fahrt aufnehmen kann. Italien will seinerseits schon am 3. Juni seine Grenzen für EU-Bürger öffnen.

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Til Schweiger entschuldigt sich bei Christian Drosten und Karl Lauterbach

08:37 Uhr: Film- und Fernsehstar Til Schweiger rudert nach einem umstrittenen Instagram-Post an die Adresse von Virologe Christian Drosten und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach öffentlich zurück.

"Mein Post war nicht nur unbedacht, sondern völlig unangebracht und vor allem überflüssig", schrieb der 56-Jährige seinen Followern in dem sozialen Netzwerk am Mittwoch.

"Meinen Kindern habe ich immer gesagt Fehler zu machen ist menschlich, aber man muss auch seine Fehler erkennen und in der Lage sein, sich aufrichtig für diese zu entschuldigen. Mein Fehler ist aber leider nicht so leicht zu entschuldigen, trotzdem möchte ich auf diesem Wege Herrn Prof. Lauterbach und Herrn Prof. Dr. Drosten mitteilen, dass ich meinen Fehler aus ganzem Herzen bereue."

Hintergrund ist sein früherer Instagram-Kommentar zu Morddrohungen, die Drosten und Lauterbach öffentlich gemacht hatten.

"Herr Drosten und Herr Lauterbach, take a Chill-Pill!", hatte er geschrieben und von mehreren Morddrohungen gegen sich selbst in der Vergangenheit berichtet. "Also heult jetzt nicht rum - habe ich auch nicht getan!", schrieb Schweiger. Er löschte diesen Beitrag kurz darauf. In sozialen Netzwerken verbreiteten Nutzer aber Screenshots der Nachricht.

Corona-Verzweiflung auf Kreuzfahrtschiffen wächst

08:32 Uhr: Unter den Besatzungsmitgliedern der wegen der Corona-Pandemie festsitzenden Kreuzfahrtschiffe wächst offenbar die Verzweiflung.

Nach Angaben der US-Küstenwache vom Mittwoch nahm sich ein 32 Jahre alter Philippiner bereits in der vergangenen Woche mutmaßlich das Leben. Der Mann hatte auf dem Kreuzfahrtschiff "Scarlet Lady" als Reinigungskraft für die Kabinen der Urlauber gearbeitet.

Allein im Mai starben mindestens sechs Besatzungsmitglieder von Kreuzfahrtschiffen, deren Tod nicht auf das Coronavirus zurückzuführen war. Fünf von ihnen begingen mutmaßlich Suizid.

Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Suizid-Gedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge unter der Telefonnummer 08 00/ 11 10 - 111 (Deutschland), 142 (Österreich), 143 (Schweiz).

Prognose: Coronakrise trifft deutsche Wirtschaft heftiger als die Finanzkrise 2009

08:24 Uhr: Das Ifo-Institut erwartet 2020 einen Einbruch der deutschen Wirtschaftsleistung um 6,6 Prozent. Das sagen die Münchner Wirtschaftswissenschaftler in ihrer am Donnerstag aktualisierten Konjunkturprognose voraus. 2021 könnte die Wirtschaft dann von niedrigem Niveau aus um 10,2 Prozent wachsen.

Damit rechnen die Ifo-Forscher in diesem Jahr mit einem deutlich gravierenderen Einbruch als während der Finanzkrise 2009. Damals war die Wirtschaftsleistung um 5,7 Prozent geschrumpft.

Spahn: Studienlage zu Kindern und Verbreitung von Corona weiterhin uneinheitlich

08:03 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält verlässliche Einschätzungen zur Corona-Gefahr in Schulen und Kindergärten derzeit für schwierig.

"Die Wahrheit ist, dass wir aktuell eine Studienlage haben, die keine echten Schlüsse zulässt, inwieweit Kinder zur Verbreitung des Virus beitragen", sagte Spahn der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag). "Da gibt es sehr unterschiedliche Bewertungen - und das macht es besonders schwer, politische Entscheidungen zu treffen."

Spahn wies darauf hin, dass es fast täglich neue wissenschaftliche Erkenntnisse über das Virus gebe. Das zwinge auch die Politik, Einschätzungen zu verändern und Maßnahmen anzupassen. "Besonders schwierig sind die Bereiche Kindergarten und Schule", sagte er.

COVID-19 könnte bei Kindern schwere Entzündungserkrankung verursachen

Mediziner aus mehreren Ländern melden schwer erkrankte Kinder mit bestimmten Entzündungen. Gibt es einen Zusammenhang mit COVID-19? Eine Studie soll mehr Klarheit bringen.

Mehr als 100.000 Corona-Tote in den USA

Die USA bleiben Corona-Hotspot. Die Zahl der Toten überschreitet nun eine symbolische Marke.

06:36 Uhr: Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in den USA Angaben von Wissenschaftlern zufolge mehr als 100.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus ums Leben gekommen. Das ging am Mittwochabend (Ortszeit) aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor.

Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie in den USA lag nach Angaben der Universität bei rund 1,7 Millionen.

Weltweit sind demnach mehr als 5,6 Millionen Fälle registriert worden - bei mehr als 350.000 Toten. Erst am Montag vergangener Woche war in den USA die Zahl von 90.000 Toten überschritten worden.

Japan will Corona mit einem Fabelwesen vertreiben

05:59 Uhr: In Japan soll ein Fabelwesen namens "Amabie" aus Feudalzeiten mit mystischer Kraft die Corona-Pandemie besiegen. Abbildungen der an Meerjungfrauen erinnerenden Figur mit drei flossenartigen Beinen, langen Haaren und einem schnabelähnlichen Mund haben das japanische Internet im Zuge der Corona-Pandemie im Sturm genommen.

Der Legende nach entstieg "Amabie" im Jahre 1846 eines Tages dem Meer und erschien vor einem Beamten der Provinz Higo, dem heutigen Kumamoto. Daraufhin habe "Amabie" dem Beamten eine jahrelang gute Ernte prophezeit. Für den Fall, dass eine Epedemie ausbreche, so solle ein Bild von "Amabie" gemalt und den Menschen gezeigt werden.

Seit das Coronavirus um sich greift, kursieren immer mehr Abbildungen des Fabelwesens in Japan. Bürger basteln sich kleine "Amabie"-Figuren und auch auf Twitter werden täglich Tausende von Kurznachrichten zu der niedlichen Figur hochgeladen, in der Hoffnung, es möge die Pandemie besiegen. Selbst das Gesundheitsministerium verwendet auf seiner Webseite Bilder von "Amabie" mit dem Aufruf: "Stop! COVID-19".

Gewerkschaft kritisiert Öffnung der Kitas und Schulen in Schleswig-Holstein

05:44 Uhr: Die Entscheidung der schleswig-holsteinischen Landesregierung, Kitas und Schulen rasch wieder hochzufahren, stößt auf Kritik der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die GEW sehe dadurch die Gesundheit von Erzieherinnen und Lehrkräften gefährdet, sagte die Landesvorsitzende Astrid Henke. Die GEW halte die Pläne für verfrüht.

Die Jamaika-Koalition von CDU, Grünen und FDP hatte am Mittwoch beschlossen, dass die Kitas im Land Anfang Juni von der corona-bedingten Notfallbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen können. Damit würde die Kita-Auslastung von zurzeit 30 Prozent auf etwa 75 Prozent steigen. Bis zum Beginn der Sommerferien am 29. Juni sollen die Kitas wieder landesweit zu 100 Prozent ausgelastet sein.

Alle Grundschüler sollen vom 8. Juni an wieder im Klassenverband unterrichtet werden - und zwar ohne Abstandsregeln.

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FC Bayern feiert mögliche Meisterschaft nicht auf dem Rathausbalkon

05:15 Uhr: Eine Meisterfeier des FC Bayern München auf dem Rathausbalkon in der bayerischen Landeshauptstadt müsste im Falle eines Titelgewinns in diesem Jahr ausfallen.

"Die liebgewonnene Tradition der alljährlichen Meisterfeier des FC Bayern auf dem Marienplatz ist heuer leider unvorstellbar – nicht wegen mangelnder sportlicher Erfolge des Rekordmeisters, sondern natürlich wegen der coronabedingten Einschränkungen", sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter von der SPD der "Bild" (Donnerstag).

Nach dem 1:0 am Dienstag beim schärfsten Verfolger Borussia Dortmund gilt der achte Titel der Bayern nacheinander in der Fußball-Bundesliga als nahezu sicher. Vor dem 29. Spieltag haben die Münchner sieben Punkte Vorsprung auf den BVB.

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RKI: 353 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland

4:31 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut 353 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 179.717 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Donnerstagmorgen meldete.

Bislang starben dem RKI zufolge 8.411 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 62. 163.200 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch bei 0,68 (Dienstag 0,70).

Jens Spahn warnt vor schwindendem "Wir-Gefühl" in der Coronakrise

03:38 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn hat davor gewarnt, dass die Coronakrise zu einer ähnlichen Polarisierung wie die Debatte über die Flüchtlingspolitik führen könnte. "Wir haben ein Wir-Gefühl erlebt. Jetzt müssen wir aufpassen", sagte der CDU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag).

Dass Debatten über Gesundheit oder Freiheitsrechte stattfänden, finde er richtig und wichtig. Aber: "Wir alle haben die Verantwortung, dass es nicht wieder so polarisierend wird wie teilweise in der Diskussion über die Migration. Wir müssen sehr aufpassen, dass uns das nicht wieder passiert."

Spahn bekräftigte, Debatten seien lebensnotwendig für eine Demokratie. "Den Demonstranten sollte aber klar sein, mit wem sie demonstrieren. Man muss nach links und rechts schauen, wer da so dabei ist", sagte er und wiederholte damit eine Warnung seines Parteikollegen Wolfgang Schäuble, dem Präsidenten des Deutschen Bundestags.

Mehr als 25.000 Corona-Tote in Brasilien

02:55 Uhr: Brasilien hat mehr als 25.000 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Das Gesundheitsministerium in Brasília meldete am Mittwochabend (Ortszeit) 1.086 Tote mehr als am Dienstag.

Damit stieg die Zahl der Corona-Toten in dem mit 210 Millionen Einwohnern größten Land in Lateinamerika auf bislang 25.598. 411.821 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert.

Bei der Zahl der Todesopfer liegt Brasilien damit nach Aufzeichnungen der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität weltweit weiter auf Platz sechs der am meisten betroffenen Länder, bei der Zahl der Infizierten auf Platz zwei hinter den Vereinigten Staaten.

Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die Zahl der Infizierten auch aufgrund weniger Tests mindestens sieben Mal höher liegt.

Frankreich gibt grünes Licht für Corona-Warn-App

02:51 Uhr: Das französische Parlament hat dem Einsatz einer Warn-App zur Eindämmung des Coronavirus zugestimmt.

Nationalversammlung und Senat in Paris billigten am Mittwochabend die Anwendung der App mit dem Namen "StopCovid". Sie warnt Nutzer, wenn sie sich in der Nähe von Corona-Infizierten aufgehalten haben. Dafür wird die drahtlose Bluetooth-Technologie genutzt.

Die Regierung will den Einsatz der App in den kommenden Tagen starten. In Deutschland hat sich die Entwicklung einer ähnlichen App verzögert.

Die Coronavirus-Meldungen vom Vortag finden Sie hier

Mund-Nase-Bedeckung richtig reinigen: Masken waschen, bügeln oder „backen“?

Aufgrund der Corona-Pandemie tragen Menschen auf der ganzen Welt Mund-Nase-Bedeckungen. Selbst hergestellte Stoffmasken können laut dem Regensburger Infektiologen Bernd Salzberger problemlos öfter getragen werden. Die Bedeckung muss allerdings regelmäßig gereinigt werden. Im Video zeigen wir, wie man Masken richtig reinigt.

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Mit Material von dpa, afp, sid und apa.