Der Bundesstaat New York verzeichnete knapp 400 Tote an einem Tag, der Höhepunkt wird Ende April erwartet. Bund und Länder wollen die bestehenden scharfen Kontaktbeschränkungen mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 23:10 Uhr: Schulen in Kalifornien bleiben bis Sommer geschlossen
  • 22:18 Uhr: UN-Klimakonferenz COP26 verschoben
  • 19:35 Uhr: Bundesstaat New York: Knapp 400 Tote an einem Tag
  • 19:30 Uhr: Italien: Mehr als 720 Tote innerhalb eines Tages
  • 17:11 Uhr: Wimbledon abgesagt
  • 15:45 Uhr: Kontaktbeschränkungen sollen verlängert werden
  • 14:41 Uhr: Adidas entschuldigt sich und zahlt Miete
  • 13:43 Uhr: Kanzleramt hofft auf neue Tracking-App
  • 10:44 Uhr: Mehr als 67.000 Corona-Nachweise in Deutschland
  • 10:42 Uhr: Galeria Karstadt Kaufhof stoppt Mietzahlungen
  • 00:44 Uhr: Weißes Haus befürchtet nach Prognose bis zu 240.000 Tote

Schulen in Kalifornien bleiben bis Sommer geschlossen

23:10 Uhr: In Kalifornien bleiben die Schulen wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum Sommer geschlossen. Dies teilte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom am Mittwoch mit. Schulen würden den Unterricht online fortführen. In dem US-Westküstenstaat sind rund sechs Millionen Schüler von der Regelung betroffen. Schon seit Wochen sind die Schulen geschlossen. Das laufende Schuljahr geht in den meisten Bezirken Mitte Juni zuende.

In Kalifornien sind nach Informationen vom Mittwoch mehr als 8.700 Infektionen mit Sars-CoV-2 nachgewiesen, in dem Westküstenstaat starben bereits 185 Menschen.

UN-Klimakonferenz COP26 verschoben

22:18 Uhr: Die UN-Klimakonferenz wird wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Das teilte die britische Regierung am Mittwochabend mit. Die Konferenz sollte eigentlich im November im schottischen Glasgow stattfinden. Die Konferenz soll nun im kommenden Jahr abgehalten werden. Das genaue Datum stehe aber noch nicht fest.

"Im Lichte der andauernden, weltweiten Effekte von Covid-19 ist es nicht mehr möglich, eine ehrgeizige, inklusive COP26 im November 2020 abzuhalten", so die Begründung. COP26 ist das Kürzel für die nächste Klimakonferenz.

"Die Welt ist derzeit einer nie da gewesenen globalen Herausforderung ausgesetzt und Staaten fokussieren zu Recht ihre Bemühungen darauf, Leben zu retten und Covid-19 zu bekämpfen", sagte der britische Minister für Wirtschaft und Energie, Alok Sharma.

Trotz der Verschiebung der Weltklimakonferenz will die EU-Kommission an ihrem Zeitplan festhalten und bis September ein neues europäisches Klimaziel für 2030 präsentieren. Dies kündigte Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans am späten Mittwochabend in Brüssel an. Derzeit gilt, dass die EU den Treibhausgas-Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent unter den Wert von 1990 bringen will. Die Kommission will die Marke auf 50 bis 55 Prozent hochsetzen, vorher aber die Auswirkungen genau prüfen.

Zu viele Corona-Infektionen: Münchner Klinik gibt Alltagsbetrieb auf

22:10 Uhr: Wegen einer Vielzahl von Corona-Infektionen unter Patienten und Mitarbeitern gibt eine Münchner Klinik den normalen Krankenhausbetrieb vorübergehend auf. "Es geht darum, dass wir keine neuen Patienten aufnehmen, und die Patienten, die entlassen werden könnten, aktuell nicht entlassen", erläuterte der Sprecher des Helios Klinikum München West, Marten Deseyve, am Dienstagabend auf Anfrage. "Alle Patienten, die jetzt da sind, bleiben auch weiter da." So sollten Infektionsketten unterbrochen werden. Bislang wurden 14 Patienten und 2 Mitarbeiter positiv getestet, wie Deseyve sagte.

Coronavirus lässt Zahl der Morde in Medellín auf Rekordtief sinken

21:22 Uhr: In der kolumbianischen Millionenmetropole Medellín, die einst für das Kartell von Pablo Escobar berüchtigt war und unter der Gewalt des Drogenbosses litt, ist die Zahl der Morde aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Covid-19-Pandemie so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Wie das Sicherheitssekretariat der Stadt bekanntgab, wurden dort im März 18 Menschen getötet. "Das ist eine historische Zahl", sagte Medellíns Sicherheitssekretär José Gerardo Acevedo in einem Video der Stadtverwaltung auf Twitter. Die Gesamtzahl der Morde in diesem Jahr liege bei 86, was einen Rückgang um 44 Prozent darstelle. Auch bei anderen Delikten sei die Zahl gesunken. Der März war nach einem Bericht der Zeitung "El Espectador" der Monat mit den wenigsten Morden in Medellín in 40 Jahren.

Mehr als 200.000 Corona-Fälle in den USA nachgewiesen

21:05 Uhr: In den USA sind mehr als 200.000 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden - so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore von Mittwoch hervor. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) verzeichnete die Universität 203.608 Fälle. Ein Großteil der Infektionen wurde im Bundesstaat New York registriert. Gemessen an der absoluten Zahl der bestätigten Infektionen sind die USA inzwischen weltweit am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffen.

In China, wo die Lungenerkrankung Covid-19 erstmals nachgewiesen wurde, gab es bis Mittwoch rund 82.000 bestätigte Infektionen. In Italien, das in Europa am schwersten getroffene Land, waren es mehr als 110.000 Fälle, in Deutschland mehr als 76.000. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus, weil es in kaum einem Land genügend Tests gibt, um Menschen flächendeckend zu untersuchen.

Krankenhäuser in Paris überlastet - Schwer Erkrankte werden in andere Regionen transportiert

20:36 Uhr: Im Ballungsraum Paris spitzt sich die Lage angesichts der Corona-Krise in den Krankenhäusern zu. "Wir hatten eine äußerst schwierige Nacht, da wir tatsächlich am Ende unserer Krankenhauskapazitäten sind", sagte Aurélien Rousseau, Direktor der regionalen Gesundheitsbehörde Île de France, am Mittwoch dem Sender Franceinfo. "In der Region Paris gibt es 1200 Intensivbetten. Zurzeit haben wir 2700 Patienten auf der Intensivstation."

Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon sagte am Abend, dass in Frankreich nun 4032 Patienten der COVID-19-Krankheit erlegen seien.

Es starteten zwei Sonderzüge mit schwer erkrankten Covid-19-Patientinnen und -Patienten aus der Hauptstadtregion in Krankenhäuser in die westfranzösische Region Bretagne. In den speziellen medizinischen TGV-Hochgeschwindigkeitszügen wurden 36 Patienten transportiert und in Krankenhäuser in Brest, Rennes und Saint-Brieuc gebracht. Nach den Worten von Salomon gelangten bisher 344 schwer erkrankte Patienten in Regionen, die weniger von der Pandemie betroffen sind.

Putin unterzeichnet Gesetze für härtere Gangart

20:00 Uhr: Kremlchef Wladimir Putin hat in der Corona-Krise den Weg für massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Russland freigemacht. Der Präsident unterzeichnete am Mittwochabend mehrere Gesetze, darunter auch eine Vollmacht für die Regierung, im ganzen Land den Ausnahmezustand zu verhängen. In Kraft traten durch Putins Unterschrift auch die vom Parlament am Vortag beschlossenen Gesetze für schärfere Strafen bei Verstößen gegen die Quarantänevorschriften und wegen der Verbreitung von Falschnachrichten. Möglich sind nun hohe Geld- und Haftstrafen.

Putin sagte bei einer als Videokonferenz organisierten Regierungssitzung, dass sich die Lage um das Coronavirus in Russland verschlimmere. Landesweit gab es nach offiziellen Angaben am Mittwoch fast 2.800 Infektionen, mehr als die Hälfte davon in Moskau. Mehr als 20 Menschen starben bisher an der Lungenkrankheit. Nach Darstellung von Putin stehen mehr als drei Millionen Menschen in Russland unter Quarantäne.

Bundesstaat New York: Knapp 400 Tote an einem Tag - Spielplätze schließen

19:35 Uhr: Im besonders heftig von der Corona-Krise getroffenen US-Bundesstaat New York halten sich die Bürger nach Ansicht von Gouverneur Andrew Cuomo nicht streng genug an die weitreichenden Kontaktbeschränkungen. Dies gelte vor allem für junge Leute. "Wer muss noch sterben, damit ihr versteht, dass ihr eine Verantwortung habt?", sagte Cuomo am Mittwoch bei seiner täglichen Pressekonferenz. Er verkündete, deshalb die Spielplätze in New York City zu schließen.

Derweil stieg die Opferzahl an einem Tag um 391 auf mehr als 1900. Die Zahl der bestätigten Infektionen lag bei rund 84.000 - das sind 9.000 mehr als am Dienstag. Der Höhepunkt der Pandemie wurde demnach für Ende des Monats errechnet.

Italien: Mehr als 720 Tote innerhalb eines Tages

19:30 Uhr: Italien hat mehr als 720 Tote innerhalb eines Tages im Zuge der Corona-Pandemie vermeldet - allerdings bleibt der Anstieg der Zahl der aktuell Infizierten stabil. Bis Mittwoch stieg die Zahl der derzeit erfassten Positiven um 2937 auf 80.572, teilte der Zivilschutz mit. Das war ein Anstieg um weniger als vier Prozent. Der Druck auf die Kliniken scheint abzunehmen. Bei den Menschen auf der Intensivstation kamen nur 12 hinzu.

Die Regierung hat mittlerweile die Maßnahmen wie Ausgangssperren bis zum 13. April verlängert.

Knappe Schutzmasken können ausnahmsweise wiederverwendet werden

19:10 Uhr: Angesichts des riesigen Bedarfs wegen der Corona-Krise sollen Schutzmasken für medizinisches Personal - falls nicht ausreichend vorhanden - unter besonderen Sicherheitsauflagen ausnahmsweise wiederverwendet werden, teilte das Gesundheits- und Arbeitsministerium nach einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung am Mittwoch mit.

Es wird demnach ein Verfahren möglich, bei dem Masken einer Person zugeordnet und durch Erhitzen dekontaminiert werden können. So könnten besonders Atemschutzmasken mit Filterfunktion maximal drei Mal wieder aufbereitet werden.

Verschiebung der Tour de France in der Diskussion - Neustart ab Juli?

18:23 Uhr: Bei den Planungen für die Wiederaufnahme der Radsport-Saison deutet sich eine Verschiebung der Tour de France an. Der Weltverband UCI und die Teams sind demnach übereingekommen, dass eine Austragung der Frankreich-Rundfahrt von höchster Wichtigkeit ist. Andernfalls stünden mehrere Mannschaften vor erheblichen finanziellen Problemen.

Laut UCI-Vizepräsident Renato Di Rocco kommen drei mögliche Termine für den Neustart der Saison in Betracht: Der 1. Juli, der 15. Juli oder der 1. August. Der Start der Frankreich-Rundfahrt ist für den 27. Juni in Nizza angesetzt und wird angesichts der Ausbreitung des Coronavirus immer unwahrscheinlicher. Die Tour-Organisatoren wollen laut Di Rocco mit einer Entscheidung bis zum 15. Mai warten. Auch eine Austragung ohne Zuschauer gilt als eine Variante.

Merkel würde Tracking-App auch selbst nutzen

17:41 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für den Einsatz sogenannter Tracking-Apps in der Coronakrise ausgesprochen, wenn diese in Tests erfolgversprechende Ergebnisse liefern. Merkel würde eine solche App nach eigenen Angaben auch selbst nutzen.

"Klar ist jetzt schon, dass wir das auf freiwilliger Basis machen würden", sagte sie am Mittwoch nach einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder.

Wenn sich bei Tests dieser Apps herausstelle, dass sie die Nachverfolgung von Kontaktfällen besser überprüfbar machten, dann würde sie "unbedingt dafür sein, dass den Bürgern zu empfehlen und wäre dann natürlich auch bereit für mich selber das anzuwenden und damit vielleicht anderen Menschen zu helfen", sagte Merkel.

Die Technik zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten wird aktuell in Berlin von Soldaten in der Julius-Leber-Kaserne getestet. Es geht dabei um eine App, die Bürger freiwillig installieren könnten und die sie ohne Preisgabe von Namen oder Standortdaten anonymisiert warnt, wenn sie Kontakt mit einem bestätigten Infizierten hatten.

Wimbledon wegen Coronakrise abgesagt

17:11 Uhr: Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg fällt Wimbledon aus. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie werde das vom 29. Juni bis 12. Juli angesetzte Tennis-Turnier nicht ausgetragen, teilten die Organisatoren am Mittwoch mit.

Die nächste Auflage wurde gleichzeitig für den 28. Juni bis 11. Juli 2021 angekündigt.

Podcast "Logbuch Quarantäne": Studentin Katja in Ecuador gestrandet

17:00 Uhr: Studentin Katja hat einen regelrechten Umbuchungsmarathon hinter sich. Die 23-Jährige war in Ecaudor gestrandet - und kam nur mit Glück zurück nach Frankfurt. Hören Sie in unserem Podcast "Logbuch Quarantäne" Katjas ganze Geschichte.

Weitere Geschichten von gestrandeten Urlaubern finden Sie hier: Angst, Wut und Verzweiflung: Gestrandete Urlauber erzählen ihre Geschichte

Söder: Wollen keine Verschärfung, aber eine Verlängerung

16:55 Uhr: Bayerns Minsiterpräsident Markus Söder hat sich am Mittwoch-Nachmittag auf einer extra einberäumten Pressekonferenz zu den in Deutschland verlängerten Kontaktbeschränkungen geäußert.

Der CSU-Politiker betonte, dass man keine Verschärfung der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus wolle, aber eine Verlängerung bis zum 19. April. "Die Maßnahmen greifen, das spüren wir." Er betonte aber auch, dass nicht zu erwarten sei, dass ab dem 20. April, einem politisch festgelegten Termin, "alles wird wie vorher".

Die Verlängerung sei einheitlich in Absprache mit Ländern und Bund getroffen worden, so Söder.

Mehr als 60 Coronafälle: Aufnahmestopp für Klinikum in Potsdam

16:41 Uhr: Das größte Krankenhaus in Potsdam wird wegen einer Häufung von Corona-Infizierten für neue Aufnahmen geschlossen. Das teilte Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) am Mittwoch mit.

Am Freitag solle das Robert Koch-Institut gemeinsam mit der Stadt die Lage neu bewerten. Wie lange die Maßnahmen im Ernst von Bergmann-Klinikum gelten, war zunächst offen.

Nur unabweisbare Notfälle wie etwa akuter Herzinfarkt und Frauen, die ein Kind bekommen, sollen noch in die Klinik dürfen. Die Häufung war am Wochenende aufgetreten.

Bislang wurde das Virus laut Klinik bei mehr als 60 Patienten nachgewiesen, 11 davon sind auf der Intensivstation. Sieben Infizierte seien bislang gestorben, der Grund der Infektion sei aber unklar.

Litauen stellt Flug- und Fährverkehr ein

16:40 Uhr: Litauen setzt im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus den internationalen Personenverkehr aus. Die Regierung in Vilnius untersagte am Mittwoch den Flug- und Fährverkehr.

Die Maßnahme gelte nach Angaben von Gesundheitsminister Aurelijus Veryga ab dem 4. April. Ausgenommen von dem Verbot ist eine Fährverbindung zwischen der Ostseestadt Klaipeda und Kiel in Schleswig-Holstein.

Für den Warenverkehr bleiben die bereits zuvor für Ausländer geschlossenen Grenzen offen.

Algerien und Irak entlassen Tausende Häftlinge wegen Coronavirus

16:28 Uhr: Offenbar aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus sollen in Algerien und im Irak Tausende Gefangene entlassen werden. Algeriens Präsident Abdelmadjid Tebboune unterzeichnete am Mittwoch ein Dekret zur Begnadigung von mehr als 5.000 Häftlingen.

Ausgenommen sind Häftlinge, die wegen Terrorismus, Korruption, Spionage, Drogenhandel, Vergewaltigung oder Mord verurteilt wurden. In dem nordafrikanischen Land wurden bisher 716 Infektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet, darunter 44 Todesopfer.

Im Irak ordneten die Gerichte die Freilassung von mehr als 750 Häftlingen an, hieß es aus Gerichtsquellen am Mittwoch. Ziel der Maßnahme sei, eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Im Irak wurden bisher 715 Infektionen gemeldet, darunter 50 Todesfälle.

Israel stellt Teil der Raketen-Produktion auf Beatmungsgeräte um

16:19 Uhr: Israel stellt angesichts der schnellen Ausbreitung des Coronavirus eine Produktionslinie für Raketen auf die Herstellung von Beatmungsgeräten um. Bereits 30 Beatmungsgeräte seien an das Gesundheitsministerium geliefert worden, bestätigte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums am Mittwoch.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger SARS-CoV-2 mittlerweile bei 5.591 Personen in Israel nachgewiesen worden, 226 sind wieder genesen. 22 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben.

Universität: Mehr als 4.000 Coronavirus-Tote in den USA

16:12 Uhr: In den USA ist die Zahl der gestorbenen Coronavirus-Patienten auf über 4.000 gestiegen. Das geht aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor, die am Mittwochmorgen (Ortszeit) 4.081 Todesfälle verzeichnete.

Mit rund 1.100 Toten ist die Millionenstadt New York demzufolge die am heftigsten getroffene Stadt. Weil die Kapazitäten der Krankenhäuser dort nicht auf die Ansteckung weiter Teile der Bevölkerung vorbereitet sind, werden provisorische Kliniken aufgebaut und vorhandene Einrichtungen mit zusätzlichen Betten aufgestockt.

Corona-Tote in Ecuador werden in Kühlcontainern gelagert

16:07 Uhr: In der ecuadorianischen Millionenmetropole Guayaquil werden die Corona-Toten in Kühlcontainern gelagert. Der erste von vier Containern sei in der Hafenstadt eingetroffen und auf dem Gelände eines Krankenhauses aufgestellt worden, sagte Bürgermeisterin Cynthia Viteri in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit).

In den Containern könnten nun die Leichen von Patienten aufbewahrt werden, die zuletzt in den Kliniken oder zu Hause gestorben waren. Zudem sei in einer Veranstaltungshalle ein provisorisches Krankenhaus eingerichtet worden.

Vermutlich neun Corona-Tote in bayerischem Seniorenheim

15:52 Uhr: In einem Seniorenheim in Bayern sind neun Bewohner mutmaßlich an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Zwar wurden nur zwei der neun seit Freitag verstorbenen Senioren positiv auf das Coronavirus getestet, sagte Landrat Stefan Rößle (CSU) am Mittwoch.

Das liege jedoch daran, dass nicht bei allen ein Test erfolgt sei. Wegen des engen zeitlichen Zusammenhanges sei bei allen Todesfällen von einer COVID-19-Erkrankung als Ursache auszugehen.

Kontaktbeschränkungen sollen bis nach Ostern verlängert werden

15:45 Uhr: Bund und Länder wollen die bestehenden scharfen Kontaktbeschränkungen wegen der Coronakrise mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern.

Die Bürger "bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren", heißt es in einer der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vorliegenden Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer.

Ehemaliger Regierungschef von Somalia an COVID-19 gestorben

15:42 Uhr: Der ehemalige Regierungschef von Somalia Nur Hassan Hussein hat sich in London mit dem Coronavirus infiziert und ist an den Folgen gestorben. Das sagte sein Sohn Haji Mohamed Nur Adde am Mittwoch dem somalischen Radiosender Radio Mogadischu.

Hussein, genannt auch Nur Adde, sei zwei Wochen lang krank gewesen. Der 1938 geborene Politiker war von 2007 bis 2009 Ministerpräsident von Somalia.

Das von Konflikten zerrüttete Land am Horn von Afrika hat bislang mindestens fünf offiziell bestätigte Fälle von COVID-19 und keine Tote. In Großbritannien haben sich mehr als 25 000 Menschen mit SARS-CoV-19 infiziert und mindestens 1.700 Menschen sind gestorben.

Ärzte aus Jena helfen in Italien

15:37 Uhr: Angesichts der hohen Zahl von Corona-Toten in Italien schickt Deutschland weitere Hilfe. Ein vierköpfiges Team aus Ärzten und Pflegenden der Uniklinik Jena machte sich am Mittwoch vom Erfurter Flughafen aus in Richtung Süden auf den Weg, wie die Thüringer Staatskanzlei auf Twitter mitteilte.

Die Mediziner sollten nach Neapel gebracht werden, berichtete der CDU-Bundestagsabgeordnete Marian Wendt. Über die Pläne war bereits in der vergangenen Woche informiert worden.

Wendts Angaben zufolge bereitet sich außerdem der ADAC darauf vor, weitere Italiener von Bergamo nach Bayern zu bringen, wo sie in Erlangen und Regensburg behandelt werden sollen. Zusätzlich sollen sechs italienische Intensiv-Patienten nach Köln gebracht werden. Am Mittwoch ist die Luftwaffe deshalb zu einem weiteren Flug nach Bergamo gestartet.

Britischer Tabakkonzern BAT arbeitet an Impfstoff gegen Coronavirus

15:34 Uhr: Der britische Tabakkonzern British American Tobacco (BAT), der Zigarettenmarken wie Lucky Strike und Dunhill herstellt, arbeitet mit einer Tochterfirma an einem Impfstoff gegen das Coronavirus - und nutzt dafür Tabakpflanzen. Wie BAT am Mittwoch mitteilte, arbeitet seine US-Biotechnologie-Tochter Kentucky BioProcessing (KBP) an der Entwicklung des Impfstoffs.

Der Impfstoff befindet sich den Angaben zufolge in der vorklinischen Prüfung. Er wurde also noch nicht an Patienten getestet und hat dafür auch noch keine Genehmigung der Gesundheitsbehörden.

Wenn die Tests gut verlaufen, will BAT aber bereits ab Juni zwischen einer und drei Millionen Impfdosen pro Woche herstellen. Der Konzern will dabei mit anderen Partnern und Behörden zusammenarbeiten.

KBP hat den Angaben zufolge einen Teil der genetischen Sequenz des Coronavirus geklont und auf dieser Grundlage ein sogenanntes Antigen entwickelt, welches eine Immunantwort im Körper und die Produktion von Antikörpern auslöst. Das Antigen wurde dann zur Vervielfältigung in Tabakpflanzen eingesetzt.

Ausnahmeregelung für Profi-Sport in NRW

15:29 Uhr: DFL-Präsidiumsmitglied Alexander Wehrle hat eine Ausnahmeregelung für die Profi-Sportler in Nordrhein-Westfalen bestätigt. Die NRW-Landesregierung genehmigte unter den allgemeingültigen Hygienevorschriften, dass Berufssportler in der Coronakrise trainieren dürfen.

Dazu gehören unter anderem auch die Vereine der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga, die nach und nach an ihren Übungsstätten unter strengen Auflagen ins Training zurückkehren.

Elfjährige in Indonesien gestorben

15:19 Uhr: Aus Indonesien ist ein weiterer Todesfall eines mit dem Coronavirus infizierten Kindes gemeldet worden. Ein elfjähriges Mädchen sei auf der Insel Madura gestorben, teilten die Behörden des südostasiatischen Landes am Mittwoch mit.

Das Kind war demnach wegen Dengue-Fieber am 19. März in ein Krankenhaus eingeliefert worden und am nächsten Tag gestorben. Tests ergaben erst diese Woche, dass das Mädchen auch mit dem Coronavirus infiziert war.

Brandenburger Landtag beschließt Rettungsschirm

15:15 Uhr: Der Rettungsschirm für die Coronakrise in Brandenburg von bis zu zwei Milliarden Euro ist beschlossen. Der Landtag entschied am Mittwoch in Potsdam einstimmig darüber bei Enthaltungen von Linken und Freien Wählern und stellte eine außergewöhnliche Notlage fest, damit neue Schulden möglich sind.

Das Geld soll unter anderem kleinen Unternehmen, Kita-Eltern ohne Betreuungsmöglichkeit und Krankenhäusern zugute kommen. Der Schutzschirm ist Teil des Nachtragshaushaltes für 2020, einem Rekordhaushalt mit einem Volumen von 15,2 Milliarden Euro.

Die Kredite sollen über 30 Jahre getilgt werden. Finanzministerin Katrin Lange (SPD) ließ offen, ob ein weiterer Nachtragsetat nötig wird.

Vier weitere COVID-19-Tote in Wolfsburger Pflegeheim - 22 Opfer

15:11 Uhr: Im Wolfsburger Hanns-Lilje-Heim sind mittlerweile 22 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. In den vergangenen 24 Stunden seien vier weitere Opfer dazugekommen, sagte eine Sprecherin der Diakonie Wolfsburg am Mittwoch. Die Diakonie betreibt das Heim.

Gleichzeitig gebe es auch gute Nachrichten: Vier Bewohner seien auf dem Weg der Besserung. "Die scheinen es tatsächlich zu schaffen." Wie viele Infizierte insgesamt in dem Heim leben, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen.

Am Montag hatte Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Dieter Mohrs (SPD) von insgesamt 79 positiv getesteten Menschen gesprochen.

Rohre in Australien verstopfen

15:04 Uhr: Der Mangel an Klopapier in der Coronakrise hat auch in Australien ein Problem verschärft: Die Rohre verstopfen, weil die Leute anderes Material nutzen. Die Wasserbehörde von Sydney meldete am Mittwoch für den Monat März 22 Prozent mehr an Verstopfungen.

Das liegt demnach daran, dass mehr Feuchttücher und andere Materialien auf der Toilette genutzt werden - diese sollte man nicht herunterspülen. Die Zunahme an Blockaden hängt laut Behörde mit dem Toilettenpapier-Mangel während der Corona-Pandemie zusammen.

Adidas entschuldigt sich und zahlt jetzt doch Miete

14:41 Uhr: Der Sportartikelhersteller Adidas zahlt nach harscher öffentlicher Kritik nun doch seine Mieten und entschuldigt sich für sein Vorpreschen. "Die Entscheidung, von Vermieter(innen) unserer Läden die Stundung der Miete für April zu verlangen, wurde von vielen von Ihnen als unsolidarisch empfunden", heißt es in einem offenen Brief, den Adidas am Mittwoch veröffentlichte. "Ihre Meinung ist uns wichtig, und Ihre Meinung ist eindeutig: Sie sind von adidas enttäuscht."

Adidas hatte im Zuge der Corona-Krise angekündigt, die Miete für die geschlossenen Läden in Europa ab April nicht mehr zu bezahlen. Man sei in Gesprächen mit den Vermietern. Daraufhin hatte es zum Teil harsche Kritik aus allen Teilen der Gesellschaft gehagelt. Im Internet gab es Boykott-Aufrufe.

"Deshalb möchten wir uns bei Ihnen in aller Form entschuldigen. Wir haben unseren Vermieter(innen) die Miete für April bezahlt. Fairness und Teamgeist sind seit jeher eng mit Adidas verknüpft und sollen es auch bleiben", heißt es in dem Brief weiter.

Gehaltsverzicht beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim

14:30 Uhr: Bei der TSG 1899 Hoffenheim hat wegen der Corona-Krise die Geschäftsführung mit den Lizenzspielern, dem Trainerteam und den Direktoren einen Gehaltsverzicht beschlossen.

Zuvor hatte der Club bereits einen Hilfsfonds aufgelegt, um Partner, deren Existenz unmittelbar mit dem Spielbetrieb der Bundesliga zusammenhängt, sowie auch wichtige Einrichtungen, Institutionen oder Sportclubs in der Rhein-Neckar-Region im Bedarfsfall zu unterstützen.

Bordgastronomie geschlossen - Bahn spendet Lebensmittel an Tafeln

14:03 Uhr: In den Bordbistros der Deutschen Bahn gibt es wegen der Coronakrise derzeit Speisen und Getränke nur in Einwegverpackungen und zum Mitnehmen.

Frische Speisen können nicht verkauft werden, auch wenn die Vorräte bereits angelegt wurden. Damit Currywurst, Chili und andere Speisen nicht verderben, hat das Unternehmen jetzt 600 Kilogramm Lebensmittel an die Frankfurter Tafel gespendet.

Nach Angaben einer Sprecherin haben in den vergangenen Tagen nicht nur Tafeln, sondern auch Feuerwehren und andere soziale Organisationen insgesamt mehr als 40 Tonnen Lebensmittel im Wert von 140.000 Euro erhalten.

Luftwaffe fliegt sechs weitere Italiener aus Bergamo aus

13:56 Uhr: Die Luftwaffe ist am Mittwoch zu einem weiteren Flug nach Bergamo gestartet, um schwer an COVID-19 erkrankte Italiener zur Behandlung nach Deutschland zu fliegen.

Mit dem Flug des Airbus A310 MedEvac sollten sechs Intensiv-Patienten nach Köln gebracht werden, sagte ein Luftwaffen-Sprecher am Mittwoch in Berlin. Sie sollen in zivile Krankenhäuser behandelt werden.

Kanzleramt hält Corona-Tracking-App für vielversprechend

13:43 Uhr: Die Bundesregierung setzt große Hoffnungen in eine App zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten, die aktuell in Berlin getestet wird. Die Regierung suche "mit Hochdruck" gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut (RKI) nach einer Lösung, die für Deutschland funktionieren könne, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin.

Kanzleramtsminister Helge Braun halte den Ansatz des RKI, das mit dem Fraunhofer-Institut und zahlreichen Wissenschaftlern dazu kooperiert, für "sehr vielversprechend", fügte sie hinzu. Sie betonte, diese App könnte grenzüberschreitend in Europa funktionieren.

Jugendherbergswerk sieht Zukunft durch Corona-Pandemie gefährdet

13:41 Uhr: Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) sieht seine Zukunft durch die Corona-Pandemie als gefährdet an. "In den vergangenen Tagen wurden nahezu alle rund 450 Jugendherbergen der 14 DJH-Landesverbände geschlossen, und es ist absolut nicht absehbar, wann sie wieder öffnen können", erklärte Hauptgeschäftsführer Julian Schmitz am Mittwoch in Detmold.

Es sei "eine existenzbedrohende Krise", wie sie der Verband in seiner 111-jährigen Geschichte noch nicht erlebt habe.

CSU strikt gegen aktuelle Lockerungen der Corona-Beschränkungen

13:37 Uhr: Die CSU hat sich vor einer Bund-Länder-Schalte zur Bekämpfung des Coronavirus strikt gegen ein Aufweichen der strengen Kontaktbeschränkungen ausgesprochen.

In der aktuellen Lage könne keine Entwarnung gegeben werden, "die Situation bleibt ernst", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Mittwoch in einer Telefonschalte mit Journalisten.

"Es ist nicht die Zeit jetzt, um über Lockerungen zu reden." Zunächst müssten die vereinbarten Maßnahmen wirken können.

Hausärzte fordern mehr Hilfe: "Unterstützt die, die euch schützen!"

13:26 Uhr: Die Hausärzte in Deutschland wünschen sich in der Coronakrise mehr Schutz und Unterstützung. "Unterstützt die, die euch schützen!", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Deutschen Hausärzteverbands und der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin vom Mittwoch.

"Gerade die, die in diesen herausfordernden Zeiten an vorderster Front arbeiten und damit einen Schutzwall gegen die Überforderung der Krankenhäuser bilden, müssen unbedingt Politik und Selbstverwaltung hinter sich wissen."

So müsste etwa die telefonische medizinische Betreuung in gleicher Weise vergütet werden wie die persönliche, fordern die Verbände. Außerdem müssten Ärzte und Pflegende mit ausreichend Schutzausrüstung versorgt werden.

Klare DFL-Ansage: Bundesliga-Geisterspiele nicht im Free-TV

13:20 Uhr: Auf ein Stadionerlebnis müssen die Fußball-Fans in Deutschland noch lange verzichten - doch trotz der steigenden Sehnsucht nach Live-Events wird es mögliche Geisterspiele nur in Ausnahmefällen im Free-TV zu sehen geben.

"Alles für alle frei zugänglich anzubieten, würde die Verträge, die wir auch mit den öffentlich-rechtlichen Sendern haben, sehr tangieren beziehungsweise die Wertigkeit komplett zerstören. Damit würden wir vertragsbrüchig werden", stellte DFL-Boss Christian Seifert klar.

Von der Leyen kündigt europäischen Plan für Kurzarbeitergeld an

13:08 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen europäischen Plan für Kurzarbeitergeld in der Coronakrise angekündigt. Die Initiative namens "Sure" solle Italien, Spanien und allen anderen von der Coronakrise besonders betroffenen EU-Staaten zugute kommen, sagte von der Leyen am Mittwoch in einer Videobotschaft auf Twitter.

Die Kommission werde diese Woche ein neues Instrument vorlegen, das mit einer Garantie aller Mitgliedsstaaten abgesichert sein solle.

In der Krise brauchten Unternehmen Unterstützung, die vorübergehend keine Aufträge hätten, aber dennoch ihre Fachkräfte halten wollten. "Dazu passt perfekt das Konzept der Kurzarbeit", sagte von der Leyen.

DAZN will Zahlungen an Sportverbände stoppen und Kurzarbeit anmelden

12:55 Uhr: Der Streamingdienst DAZN will weltweit die Zahlungen an die Sportverbände stoppen. Das betreffe die fälligen Summen für abgesagte und verschobene Veranstaltungen, berichten die Branchendienste "Sportspromedia" und "Sportbusinessdaily".

Auch beim Personal solle gespart werden. Für einen Teil der Mitarbeiter hierzulande wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Kurzarbeit angemeldet.

In einer Stellungnahme vom Mittwoch hieß es: "Aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 auf den Sport prüft DAZN eine Reihe von Maßnahmen, um es dem Unternehmen zu ermöglichen, diese schwierige Zeit zu überstehen und durchstarten zu können, sobald es wieder Live-Sport gibt." Zu Details wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

Indien schickt trotz Mangel Schutzkleidung nach Serbien

12:52 Uhr: Indien hat trotz eines Mangels an Schutzausrüstung im eigenen Land 90 Tonnen Hilfsgüter nach Serbien geschickt. Dazu gehören unter anderem Schutzkleidung, Handschuhe und Masken.

Dies wurde bekannt, nachdem die UN-Entwicklungsagentur UNDP, die nach eigenen Angaben den Cargoflug organisiert hatte, darüber twitterte und indische Medien berichteten.

Die serbische Regierung hat laut UNDP das Material gekauft und die EU die Transportkosten übernommen. Ein Sprecher des indischen Gesundheitsministeriums wollte sich am Mittwoch auf Anfrage nicht zu den Berichten äußern.

In Indien helfen sich Ärzte und Krankenpfleger in einigen Teilen des Landes zurzeit mit Regenmänteln aus, weil Schutzkleidung fehlt, wie örtliche Medien schrieben. Mindestens hundert Ärzte hätten in Quarantäne gemusst, nachdem sie ohne Schutzausrüstung Kontakt zu Coronavirus-Patienten hatten, berichtete der Fernsehsender NDTV.

Audi unterstützt Kliniken und Heime

12:47 Uhr: Der Autobauer Audi will Krankenhäuser, Pflegeheime und Sozialeinrichtungen mit fünf Millionen Euro Soforthilfe unterstützen. Das Geld fließe zusätzlich zu den 600.000 Euro, die Audi am Montag an Kliniken in Ingolstadt und Heilbronn gegeben habe, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Außerdem meldeten sich immer mehr Mitarbeiter als freiwillige Helfer. Markus Duesmann, der am Mittwoch sein Amt als neuer Audi-Chef antrat, sagte: "Ich danke allen Audianerinnen und Audianern, die in dieser außergewöhnlichen Zeit nach vorn schauen, mitanpacken und helfen, wo sie gebraucht werden."

Praxisärzte sehen keine akuten Medikamentenengpässe

12:25 Uhr: Die Praxisärzte sehen im Moment keine Anzeichen für größere Medikamentenengpässe wegen der Coronakrise in Deutschland. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) verwies am Mittwoch darauf, dass es bei bestimmten Substanzen, wie dem Narkosemittel Propofol auch schon früher Lieferprobleme gegeben habe.

Der stellvertretende KBV-Chef Stephan Hofmeister sagte bei einer online übertragenen Pressekonferenz, das Problem der Arzneimittelknappheit in einigen Sektoren sei eine Herausforderung, die schon vor Corona da gewesen sei. "Wir haben jetzt keine Indizien, dass sich das im Moment akut verschärft."

Hofmeister verwies darauf, dass China jetzt "wieder an den Start" gehe, wo viele der Rohprodukte für Arzneimittel herkämen. Man vermute, dass sich dadurch die Lage eher entspannen dürfte.

Berliner Bezirksbürgermeister infizierte sich bewusst mit Coronavirus

12:19 Uhr: Der Bürgermeister des Bezirks Berlin-Mitte, Stephan von Dassel (Grüne) hat sich mehr oder weniger absichtlich mit dem Coronavirus angesteckt. "Ich hatte mich fast schon bewusst infiziert, um mich auch zu immunisieren", sagte er am Mittwoch im Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Stephan von Dassel (Grüne)

Er steckte sich demnach bei seiner Lebensgefährtin an, mit der er zusammen wohnt. In einer häuslichen Gemeinschaft sei es fast nicht möglich, sich nicht anzustecken, sagte er.

Deswegen habe er das "bewusst gemacht", sagte der Grünen-Politiker. Er habe gedacht, er sei nach einer Infektion drei Tage "mal ein bisschen unpässlich, und dann bin ich immun" - auch um gesund zu sein, wenn Teile der Verwaltung krank werden.

Es sei aber "doch etwas heftiger" gewesen, als er gedacht habe. Als langfristiges Ziel nannte er, dass sich so viele Menschen immunisieren, "dass uns die Krankheit nichts mehr anhaben kann".

Gefangene wollen mit Hungerstreik Haft-Unterbrechungen bekommen

12:17 Uhr: Mit einem Hungerstreik wollen Strafgefangene in der Haftanstalt im luxemburgischen Schrassig Haft-Unterbrechungen oder vorzeitige Entlassungen durchsetzen. Derzeit seien noch rund 20 von anfangs gut 40 Insassen im Hungerstreik, sagte der Leiter der Strafvollzugsverwaltung, Serge Legil, am Mittwoch in Luxemburg.

Sie hätten gelesen, dass wegen der Coronakrise manche Gefängnisse bestimmten Häftlingen Haft-Unterbrechungen gewähren wollten. "Und das möchten sie auch haben", sagte Legil.

Bereits mehr als 100.000 Infektionen und über 9.000 Tote in Spanien

12:03 Uhr: Im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien sind binnen 24 Stunden 864 neue Todesfälle gezählt worden. Dies ist die bisher höchste Zahl, die an einem Tag registriert wurde, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Mittwoch mitteilte.

Es war bereits der fünfte Tag in Folge mit mehr als 800 Toten. Die Gesamtzahl der Todesopfer kletterte damit auf 9.053.

Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen stieg unterdessen um knapp 8.000 auf mehr als 102.000. Gleichzeitig wurden knapp 3.500 Patienten, die wegen einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 an COVID-19 erkrankt waren, innerhalb eines Tages als geheilt entlassen.

Sportwettbetrug während des Coronavirus-Spielstopps in Ukraine

12:01 Uhr: Mitten der Coronakrise hat es in der Ukraine einen Betrugsversuch mit Sportwetten gegeben. Dabei handele es sich um vier nicht abgehaltene Freundschaftsspiele von Amateurclubs teils aus der fünften Liga, teilte die Ethikkommission des ukrainischen Fußballverbands der Deutschen Presse-Agentur in Kiew mit.

Die Spiele sollten demnach am 25. und 26. März in der südukrainischen Stadt Berdjansk ausgetragen werden. Zudem habe es auf einer gefälschten Internetseite Ankündigungen für Freundschaftsspiele für den 29. März im zentralukrainischen Gebiet Kirowohrad gegeben.

Der Verband hat nach eigenen Angaben bereits am vergangenen Freitag die Europäische Fußball-Union UEFA darüber informiert. Es solle Anzeige erstattet werden. In der Ukraine gab es wiederholt Skandale um geschobene Fußballspiele und Wettbetrug.

Philologenverband fordert ausreichend Infektionsschutz an Schulen

11:56 Uhr: Der Deutsche Philologenverband fordert Hygiene-Mindeststandards an Schulen, falls diese nach Ostern tatsächlich wieder öffnen sollten. "Das sind notwendige Hausaufgaben für die Kultusminister in den Osterferien", teilte die Vorsitzende Susanne Lin-Klitzing am Mittwoch mit.

Die Politiker sollten sich zu konkreten Maßnahmen von Fachleuten beraten lassen. Etwa in der Frage, ob an allen Schuleingängen Desinfektionsmittelspender aufgestellt werden sollten.

Bundesregierung unterstützt Start-ups mit Milliardenpaket

11:35 Uhr: Die Bundesregierung unterstützt innovative und zukunftsträchtige Start-up-Firmen in der Coronakrise mit einem zusätzlichen Milliardenpaket. Mit zwei Milliarden Euro soll die Wagniskapitalfinanzierung erweitert werden, wie das Finanz- sowie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilten.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte, das Paket sei ein "starkes Signal", dass Start-ups auch in der Krise weitermachen könnten. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) betonte, es sei viel erreicht worden bei der Förderung von Start-ups, dies dürfe durch die Krise nicht gefährdet werden.

SPD erwägt Vermögensabgabe zur Bewältigung von Coronakrise

11:25 Uhr: Die SPD findet eine Vermögensabgabe zur Bewältigung der finanzpolitischen Folgen der Coronakrise überlegenswert. Eine einmalige Abgabe durch besonders wohlhabende Bürger sei "eine der Möglichkeiten, die Staatsfinanzen nach der Krise wieder in Ordnung zu bringen", sagte Parteichefin Saskia Esken der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" von Mittwoch.

Zuvor hatte dies bereits die Linke gefordert. Die FDP hingegen hält nichts davon.

Um die Folgen der Krise für den Staatshaushalt zu bewältigen, werde eine "faire Lastenverteilung" gebraucht, sagte Esken. Diese könne für die SPD nur so aussehen, "dass sich die starken Schultern in Deutschland auch stark beteiligen".

VW-Tochter Seat startet Produktion von Beatmungsgeräten in Spanien

11:23 Uhr: Die spanische VW-Tochter Seat hat mit der Herstellung von Beatmungsgeräten begonnen. Im Hauptwerk Martorell bei Barcelona sei die Produktion angelaufen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

150 Beschäftigte nutzten eine Montagelinie für den Seat Leon zur Serienfertigung der Geräte. Dafür seien größere Umrüstungen nötig gewesen.

Man wolle einen "Beitrag zur Entlastung des von der Coronavirus-Krise schwer getroffenen spanischen Gesundheitssystems leisten", hieß es. Die Zulassung der Geräte stehe aber noch aus. Spanien ist nach Italien das derzeit von der Pandemie am stärksten betroffene Land in Europa.

Kündigungsschutz für Mieter tritt in Kraft

11:21 Uhr: Für Mieter und Verbraucher gelten ab diesem Mittwoch die neuen Regeln zum verbesserten Schutz in der Coronakrise. "Mit den heute in Kraft getretenen zivilrechtlichen Vorschriften erhalten Mieter, Verbraucher und Kleinstgewerbetreibende eine wichtige Verschnaufpause, die sie benötigen, um staatliche Hilfen und Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen zu können", erklärte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD).

"Die Regelungen stellen sicher, dass Mieter und Gewerbetreibende in dieser schwierigen Zeit nicht ihr Zuhause oder ihr Betriebs- oder Ladenlokal verlieren."

Die Regelungen gelten vorerst bis Ende Juni. So kann Mietern und Pächtern in diesem Zeitraum nicht gekündigt werden, falls sie ihre Miete wegen der COVID-19-Pandemie nicht zahlen können. Sie müssen dies allerdings zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Pariser Flughafen Orly geschlossen

11:18 Uhr: Der zweitgrößte Pariser Flughafen Orly ist seit Mittwoch für Reisende geschlossen. In der Coronakise waren die Passagierzahlen um mehr als 90 Prozent eingebrochen.

Der größte Pariser Flughafen Charles de Gaulle im Norden der Hauptstadt bleibt dagegen für den nationalen und internationalen Verkehr geöffnet.

Im vergangenen Jahr flogen mehr als 30 Millionen Passagiere von und nach Orly im Süden von Paris, darunter auch viele Deutsche. Wann der Flughafen wieder öffnet, ist unklar.

Krankenhäuser im Großraum Paris sind überlastet

11:07 Uhr: Im Ballungsraum Paris spitzt sich die Lage angesichts der Coronakrise in den Krankenhäusern zu. "Wir hatten eine äußerst schwierige Nacht, da wir tatsächlich am Ende unserer Krankenhauskapazitäten sind", sagte Aurélien Rousseau, Direktorin der regionalen Gesundheitsbehörde Île de France, am Mittwochmorgen dem Sender Franceinfo.

"In der Region Paris gibt es 1.200 Intensivbetten. Zurzeit haben wir 2.700 Patienten auf der Intensivstation", so Rousseau weiter. Man habe die Kapazitäten in den letzten Wochen zwar mehr als verdoppelt, doch man stoße nun an die Grenzen der Möglichkeiten. "Jeder gibt wirklich alles, ein Intensivbett nach dem anderen wird aufgetrieben."

Modeunternehmer Mey lässt in Fabrik nun ebenfalls Atemschutzmasken nähen

10:55 Uhr: Auch das Modelabel Mey fertigt in der Coronakrise nun Atemschutzmasken. "Bereits vor einigen Wochen haben wir in unserem Werk in Ungarn begonnen, Mund- und Nasenmasken für die Regierung dort zu produzieren", sagte Matthias Mey, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, dem Magazin "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.

Im Zuge der weiteren Ausbreitung des Erregers kamen dann weitere Anfragen von Krankenhäusern und Arztpraxen hinzu.

"Meine Frau arbeitet selbst als Ärztin in der Notaufnahme hier im Krankenhaus - insofern wusste ich früh, welcher Mangel an Masken auf uns zukommen wird", sagte der Unternehmer. In seiner Firma werde derzeit im Zweischichtsystem gearbeitet, in etwa zwei Wochen könnten 100.000 Masken geliefert werden. Diese seien allerdings weder medizinisch getestet noch zertifiziert, stellte Mey klar.

Mehr als 67.000 Corona-Nachweise in Deutschland - 701 Tote

10:44 Uhr: In Deutschland sind bis Mittwochvormittag 67.150 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit 15.505 nachgewiesenen Fällen und 191 Toten und Nordrhein-Westfalen mit 15.251 Fällen und 148 Toten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 124,4 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 80,8.

Mindestens 701 mit SARS-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Darunter waren zwei Touristen während einer Reise in Ägypten und ein 67-jähriger Tourist auf Zypern. Auf der griechischen Insel Kreta starb ein 42 Jahre alter Deutscher.

Galeria Karstadt Kaufhof stoppt Mietzahlungen

10:42 Uhr: Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof hat die Mietzahlungen für alle Warenhäuser, Sporthäuser, Reisebüros und Logistikimmobilien gestoppt. In einem Brief an die Vermieter schrieb das Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie staatlich angeordnete Schließung der Geschäfte lasse dem Unternehmen "keine andere Wahl".

Zuvor hatte der "Spiegel" über den Mietstopp berichtet. Ein Unternehmenssprecher wollte sich am Mittwoch nicht dazu äußern.

Vor dem Hintergrund der Pandemie, habe die Geschäftsführung der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH entschieden, "die Miete ab dem 1.4.2020 nicht zu zahlen", heißt es in dem Brief. Dies gelte zunächst für den Zeitraum bis Juni 2020.

Wie es danach weiter gehe, werde Galeria Karstadt Kaufhof zu gegebener Zeit entscheiden. Das Unternehmen werde alles daransetzen, "eine neue wirtschaftliche Basis zum nachhaltigen Betrieb unserer Warenhäuser" zu finden.

ESA bereitet mitten in Coronakrise Vorbeiflug von Merkursonde an Erde vor

10:35 Uhr: Mitten in der Coronakrise bereitet das Team der europäisch-japanischen Merkurmission BepiColombo im ESA-Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt einen Vorbeiflug der Sonde an der Erde vor.

Das Manöver am Karfreitag steht im Zeichen von Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie, wie die Europäische Weltraumagentur ESA am Mittwoch mitteilte: Die Operation wird demnach mit begrenztem Personal im ESA-Kontrollzentrum ausgeführt.

Denn auch im Darmstädter Satellitenkontrollzentrum Esoc müssen die Ingenieurinnen und Ingenieure als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie die derzeit in ganz Europa geltenden sozialen Distanzregeln einhalten. Verschoben werden kann das Manöver aber nicht.

"Der Vorbeiflug an der Erde ist eine Phase, in der wir täglichen Kontakt mit der Raumsonde brauchen", erklärte die Leiterin des BepiColombo-Flugkontrollteams bei der ESA, Elsa Montagnon. "Dies ist etwas, das wir nicht aufschieben können - BepiColombo wird so oder so an der Erde vorbeifliegen."

Studie: Ausgangssperre im chinesischen Wuhan hat wohl 700.000 Ansteckungen verhindert

10:19 Uhr: Die Ausgangssperre in der chinesischen Stadt Wuhan hat einer Studie zufolge womöglich 700.000 Ansteckungen verhindert und die Ausbreitung des Coronavirus signifikant verzögert. Die drastischen Maßnahmen in Wuhan, das als Epizentrum der Pandemie gilt, innerhalb der ersten 50 Tage hätten anderen Städten im Land wertvolle Zeit zur Vorbereitung eigener Beschränkungen verschafft, schreiben Forscher aus China, den USA und Großbritannien in einem am Dienstag in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlichten Beitrag.

Bis zum 19. Februar, dem 50. Tag nach dem Ausbruch, gab es den Autoren zufolge in China 30.000 bestätigte Corona-Infektionsfälle. "Unsere Analyse legt nahe, dass es ohne das Reiseverbot in Wuhan und die nationale Notfallreaktion bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 700.000 bestätigte COVID-19-Fälle außerhalb von Wuhan gegeben hätte", erklärte Christopher Dye, Wissenschaftler der Universität von Oxford.

"Chinas Kontrollmaßnahmen scheinen gewirkt zu haben, indem sie die Übertragungskette erfolgreich durchbrochen haben."

Italien verlängert Ausgangsverbote bis 13. April

10:08 Uhr: Italiens Regierung verlängert die strengen Ausgangsbeschränkungen für die 60 Millionen Bürger wegen der Coronakrise bis zum 13. April. Das kündigte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza am Mittwoch in Rom im Senat an.

Diese Verlängerung hatte die Regierung bereits Anfang der Woche in Aussicht gestellt. Seit 10. März dürfen sich die Menschen im Land nicht mehr frei bewegen. Schulen sind zu, viele Fabriken ebenfalls. Die Beschränkungen galten bisher bis 3. April.

Verein verlost in Corona-Krise sechsmonatiges Grundeinkommen

10:00 Uhr: In der Coronakrise brechen vielen Menschen Aufträge und Einnahmen weg. Diskutiert wird in dem Zusammenhang auch wieder über das Thema Grundeinkommen.

Der Deutsche Musikrat hatte kürzlich eine auf sechs Monate befristetes staatliche Zahlung in Höhe von 1.000 Euro für Künstler gefordert. An diesem Mittwoch will der Verein "Mein Grundeinkommen" 40 bedingungslose Grundeinkommen von monatlich 1.000 Euro für ein halbes Jahr verlosen.

Wer freiberuflich arbeite, stehe durch die Coronakrise vor Hartz IV, erklärte Vereinsgründer Michael Bohmeyer. Menschen, die in Kurzarbeit geschickt würden oder für die Kinderbetreuung unbezahlten Urlaub nehmen müssten, würden sich verschulden. "Das Grundeinkommen durchbricht diese Abwärtsspirale."

Klöckner: "Werden auf Saisonarbeiter nicht verzichten können"

9:58 Uhr: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner möchte, dass ausländische Saisonarbeiter trotz der Coronakrise nach Deutschland kommen.

"Wir werden auf Saisonarbeiter nicht verzichten können", sagte sie am Mittwoch im "ARD-Morgenmagazin". Die Landwirte seien in großer Not.

Es ginge jetzt darum, den Zielkonflikt zwischen Infektionsschutz und Erntesicherung zu lösen. "Wir müssen eine Lösung finden, wir können die Bauern hier nicht hängenlassen", betonte die CDU-Politikerin.

Bitkom: Coronavirus wird Digitalisierung Deutschlands vorantreiben

9:51 Uhr: Die Folgen der Bekämpfung des Coronavirus können nach Einschätzung des Branchenverbandes Bitkom die Digitalisierung in Deutschland erheblich fördern.

"Die Coronakrise hat uns die Bedeutung digitaler Technologien für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sehr klar vor Augen geführt. Die Krise ist ein Weckruf, die Digitalisierung nun massiv voranzutreiben", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg am Mittwoch in Berlin.

Und weiter: "Wir haben uns in der Vergangenheit zu viel Zeit bei der Digitalisierung gelassen. Jetzt heißt es, digitale Infrastruktur aufzubauen, Geschäftsprozesse umfassend zu digitalisieren und neue, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln."

Lufthansa-Konzern meldet Kurzarbeit für 87.000 Beschäftigte an

9:41 Uhr: Der Lufthansa-Konzern will in der Coronakrise rund zwei Drittel seiner weltweit Beschäftigten in die Kurzarbeit schicken. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch in Frankfurt, dass die Sozialleistung in verschiedenen Ländern für insgesamt 87.000 Mitarbeiter beantragt worden ist.

Je nach Gesellschaft und Unternehmensteil gilt das teils rückwirkend vom 1. März an, in der Masse aber ab April. Zuvor hatte das Portal "Business Insider" berichtet. Der größte Luftverkehrskonzern Europas beschäftigte 2019 rund 135.000 Männer und Frauen.

Betroffen von der Kurzarbeit seien sämtliche Airlines und Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien. Zu den bereits bekannten rund 27.000 Kurzarbeitern bei der deutschen Kerngesellschaft Lufthansa kommen weitere große Blöcke bei der Swiss (9.500) und der Austrian (7.000).

Auch bei der belgischen Brussels Airlines, der Lufthansa Technik oder der Catering-Tochter LSG fällt massiv Arbeit weg. Bei den Piloten der Lufthansa steht eine Einigung mit der Vereinigung Cockpit noch aus.

Kräftige Kursverluste am deutschen Aktienmarkt

9:36 Uhr: Am deutschen Aktienmarkt hat sich am Mittwoch neue Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie breit gemacht. Der Leitindex Dax erhielt keinen Halt von den Börsen in Asien und den USA und gab kurz nach Handelsbeginn um 3,31 Prozent auf 9.606,60 Punkte nach.

Noch am Dienstag hatte er es zwischenzeitlich über die 10.000-Punkte-Marke geschafft. Der MDax für mittelgroße Unternehmen büßte 2,37 Prozent ein auf 20.542,69 Punkte. Der EuroStoxx 50 startete mit einem Kursverlust von knapp 3 Prozent in den neuen Monat.

Pflegeheim im Odenwaldkreis nach Corona-Todesfall unter Quarantäne

9:33 Uhr: Nach dem Tod einer Bewohnerin durch COVID-19 ist ein Pflegeheim im hessischen Odenwaldkreis unter Quarantäne gestellt worden. Die Frau sei am Montagabend auf der Fahrt ins Krankenhaus gestorben, sagte eine Sprecherin des Kreises am Mittwoch.

Zu diesem Zeitpunkt habe noch kein Ergebnis des Coronavirus-Tests vorgelegen. Am Dienstagabend habe dann festgestanden, dass die Frau sich mit dem Virus infiziert habe.

Derzeit lägen zwei weitere positiv getestete Heimbewohner im Krankenhaus, sagte die Sprecherin. Im Pflegeheim selbst wurden neun Bewohner positiv getestet, zwölf Testergebnisse stehen den Angaben zufolge noch aus. Ob auch Mitarbeiter infiziert sind, war zunächst nicht bekannt.

13-jähriger Junge in London an Coronavirus gestorben

7:39 Uhr: In Großbritannien ist ein 13 Jahre alter Junge nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das Krankenhaus und die Familie des Jungen teilten am Dienstagabend mit, über eine Vorerkrankung des Jungen sei nichts bekannt gewesen.

Nach Angaben seiner Familie wurde der 13-jährige Ismail am Donnerstag mit den für eine Infektion mit dem Erreger typischen Symptomen und Atemnot in das Londoner King's College-Krankenhaus eingeliefert und einen Tag später positiv auf das Coronavirus getestet. Er wurde künstlich beatmet und in ein künstliches Koma versetzt. Der Junge verstarb dann am Montag.

Das St Thomas Hospital in London. Ein 13-Jähriger starb in Großbritannien am Coronavirus.

Der Fall des Jungen zeige, "wie wichtig es ist, dass wir alle nur möglichen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um die Verbreitung der Infektion zu verringern", sagte Nathalie MacDermott, Dozentin am King's College.

Der 13-Jährige ist das mutmaßlich bislang jüngste COVID-19-Todesopfer in Großbritannien. Ebenfalls am Dienstag hatten die belgischen Behörden den Tod eines zwölfjährigen Mädchens nach einer Ansteckung mit dem Virus gemeldet. Vergangene Woche hatte der Tod einer 16-Jährigen bei Paris für Aufsehen gesorgt.
In Großbritannien wurden bis Dienstag 1.789 Todesopfer der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit COVID-19 gezählt.

Panama: Frauen und Männer dürfen nicht mehr gleichzeitig vor die Tür

7:06 Uhr: In Panama dürfen wegen der Corona-Pandemie Männer und Frauen nicht mehr am selben Tag ihre Häuser verlassen. Diese neue Maßnahme zur Vermeidung von sozialen Kontakten trat am Mittwoch in Kraft, nachdem die Regierung des mittelamerikanischen Landes sie am Montag angekündigt hatte. Zur Begründung hieß es, zu viele Menschen hätten die bisher geltende Ausgangsbeschränkung missachtet.

Diese hatte Staatspräsident Laurentino Cortizo ab vergangenen Mittwoch auf unbestimmte Zeit verfügt. Jedem stehen demnach jeden Tag zwei bestimmte Stunden zwischen 6:30 und 19:30 Uhr draußen zu, um Dinge des Grundbedarfs einzukaufen - welche zwei Stunden, hängt von der letzten Ziffer der Ausweisnummer ab.

Dies gilt weiterhin. Hinzu kommt nun, dass Frauen nur noch montags, mittwochs und freitags raus dürfen und Männer dienstags, donnerstags und samstags. Sonntags darf niemand mehr vor die Tür.

Panamaische Aktivisten für die Rechte von Trans-Menschen äußerten Sorge, Menschen mit einer anderen Geschlechtszugehörigkeit als der, die in ihrem Ausweis steht, könnten unter der neuen Maßnahme Probleme bekommen.

In Panama wurden bisher 1.181 Infektionen mit dem Coronavirus und 30 Todesfälle bestätigt. Das kleine Land zwischen Kolumbien und Costa Rica mit nur etwa vier Millionen Einwohnern gehört damit zu den lateinamerikanischen Staaten mit den meisten bekannten COVID-19-Fällen.

Städte- und Gemeindebund gegen Maskenpflicht

6:00 Uhr: Der Städte- und Gemeindebund ist gegen eine generelle Maskenpflicht in Geschäften. "Eine Pflicht halte ich in der jetzigen Phase nicht für zielführend", sagte Geschäftsführer Gerd Landsberg MDR Aktuell.

Man müsse sehen, dass man im Moment in der Coronakrise in Deutschland ein Riesenproblem habe, für Ärzte oder Krankenpfleger, Masken zu bekommen. Bei einer Maskenpflicht befürchtet Landsberg Hamsterkäufe. Damit mache man den Markt leer für jene, die die Masken wirklich bräuchten.

Mit Schutzmaske in den Supermarkt: Der Städte- und Gemeindebund hält das für nicht zielführend.

Man müsse auch überlegen, was man den Menschen noch alles zumuten wolle: "Wir haben so viele Einschränkungen. Ich meine, wir sollten jetzt erst einmal abwarten: Wirken diese Einschränkungen? Das werden wir in kurzer Zeit wissen."

Anfang der Woche hatte Österreich eine Schutzmaskenpflicht angekündigt und damit auch in Deutschland eine Debatte über das Thema ausgelöst. Nun sind erste Kommunen in Thüringen vorgeprescht und haben Verfügungen für eine Maskenpflicht in Supermärkten, Bussen und Bahnen angekündigt.

Kalifornien will wegen Coronavirus Gefangene entlassen

05:16 Uhr: Kalifornien will wegen der Coronakrise vorzeitig bis zu 3.500 Häftlinge aus den Gefängnissen entlassen. Nach Mitteilung der Gefängnisbehörde am Dienstag haben sich nachweislich 4 Insassen und 25 Angestellte mit dem Erreger SARS-CoV-2 infiziert.

Zur Entlastung der Anstalten wolle man unter anderem Inhaftierte mit geringen Reststrafen auf Bewährung freilassen. Ausgenommen seien Gefangene, die wegen Gewaltverbrechen, häuslicher Gewalt oder Sexualstraftaten einsäßen.

Mit mehr als 120.000 Insassen sind die Gefängnisse in dem US-Westküstenstaat stark überfüllt. Anwälte von Häftlingen und Aktivisten drängen angesichts steigender Coronavirus-Fälle auf vorzeitige Entlassungen. Die Behörden stellten kürzlich Besuche von Familienangehörigen in den Gefängnissen ein.

In Kalifornien sind nach Informationen am Dienstag mehr als 8.500 Infektionen mit SARS-CoV-2 nachgewiesen. In dem Westküstenstaat starben bereits 181 Menschen.

UN-Chef Guterres: Größte Herausforderung seit Weltkrieg

05:13 Uhr: Die Coronakrise ist für UN-Generalsekretär António Guterres die größte Herausforderung an die Welt seit dem Zweiten Weltkrieg. Diese Herausforderung brauche daher eine "stärkere und effektivere Antwort", die nur in der Solidarität aller Beteiligten bewältigt werden könne, sagte Guterres zum Ende einer Videokonferenz am Dienstagabend in New York.

"Die Welt steht vor einer noch nie dagewesenen Prüfung", sagte der UN-Chef. "Und jetzt ist der Moment der Wahrheit."

Der UN-Generalsekretär zeigte sich unzufrieden mit der seiner Ansicht nach schleppenden globalen Antwort im Kampf gegen das Coronavirus. "Wir bewegen uns langsam in die richtige Richtung, aber wir müssen schneller sein und viel mehr tun, wenn wir das Virus besiegen wollen."

Unter anderem gebe es noch immer keine koordinierten Handlungen aller Länder unter Führung der Weltgesundheitsorganisation WHO. Deren Richtlinien würden in vielen Teilen der Welt noch immer nicht beachtet.

Staatsoberhäupter rufen zu "globaler Allianz" gegen Corona auf

04:13 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zusammen mit vier weiteren Staatsoberhäuptern zur Bildung einer "globalen Allianz" gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. "Diese Pandemie wird kein Land verschonen, egal wie fortschrittlich seine Wirtschaft, seine Fähigkeiten oder seine Technologie sind", heißt es in einem gemeinsamen Namensartikel in der "Financial Times" (Mittwoch). "Vor diesem Virus sind wir alle gleich, und wir müssen alle zusammenarbeiten, um es zu bekämpfen."

Der Namensbeitrag unter der Überschrift "Für eine globale Allianz gegen die Pandemie" wurde außer von Bundespräsident Steinmeier auch von Jordaniens König Abdullah II., der Präsidentin Singapurs, Halimah Yacob, der Präsidentin Äthiopiens, Sahle-Work Zewde, sowie dem Präsidenten Ecuadors, Lenín Moreno Garcés, verfasst. "Wir alle stehen vor demselben Gegner, und es bringt uns nur Vorteile, wenn ihm die gesamte Menschheit vereint und entschlossen entgegentritt", schreiben sie darin weiter.

"Uns ist bewusst, dass eine solche Allianz aus vielen Akteuren nicht leicht zu schmieden und zu führen sein wird", versichern Steinmeier und die vier anderen Staatsoberhäupter. "Wir glauben aber, dass der Versuch jede Mühe wert ist. Die Allianz könnte sich auf die Hoffnungen und die enorme Hilfsbereitschaft der Menschen stützen und sie als Kraftquelle erschließen. Jetzt ist nicht die Zeit für geopolitische Grabenkriege."

Norditalienisches Dorf ohne Corona-Fälle

03:55 Uhr: Die Ortschaft Ferrera Erbognone liegt in der Corona-Hochburg Lombardei, nur rund 50 Kilometer von Mailand entfernt. Trotzdem sieht es so aus, als sei das Dorf in der Provinz Pavia bisher von der Virus-Welle verschont geblieben.

Dass keine Fälle registriert wurden, kann Zufall sein. Doch die Einwohner teilen ihre Freude über ihre besondere Situation mit vielen Medien in Italien - als Zeichen für gute Nachrichten in schlimmen Zeiten.

"Wir sind stolz und glücklich über diese Situation", sagte Ladeninhaberin Mery De Luca der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings hätten die Bewohner trotzdem auch Angst, weil so viele andere Menschen um sie herum an der COVID-19-Krankheit gestorben seien.

In Ferrera Erbognone leben viele Ältere, also Menschen mit hohem Risiko zu erkranken. "Wir waren vom ersten Tag an extrem vorsichtig", erzählt De Luca. Atemschutz und Handschuhe würden bei ihr im Laden stets getragen.

Bürgermeister Giovanni Fassina hat sich gefragt, ob Vorsicht der einzige Grund sein kann. Ob viele im Dorf Antikörper hätten und immun seien - solche Spekulationen schossen hoch.

Mehr zu dieser besonderen Geschichte lesen Sie hier: "Stolz und glücklich": Norditalienisches Dorf ohne Corona-Fälle

Corona-Drama auf Kreuzfahrtschiff "Zaandam" - Tauziehen geht weiter

01:20 Uhr: Das Tauziehen um das Schicksal von mehreren Tausend Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffs "Zaandam" auf seinem Weg nach Florida geht weiter. Nachdem Floridas Gouverneur Ron Desantis erklärt hatte, er wolle das Schiff mit seinen inzwischen acht Corona-Infizierten nicht in den Haufen von Fort Lauderdale einlaufen lassen, stellte sich inzwischen auch die Bezirkskommission quer.

"Heute keine Entscheidung", twitterte das Gremium des Broward County am Dienstagabend (Ortszeit). An den von der Reederei eingereichten Plänen müsse "noch mehr gearbeitet werden".

Der Präsident der Reederei Holland America Line, Orlando Ashford, warnte unterdessen vor weiteren Todesfällen auf dem Schiff. "Es sind schon vier Gäste gestorben und ich befürchte, dass weitere Menschenleben auf dem Spiel stehen", schrieb er auf der Internetseite seines Unternehmens, das die "Zaandam" und das Schwesterschiff "Rotterdam" betreibt. Beide Schiffe sind derzeit zusammen unterwegs in der Karibik und haben 2.500 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord, darunter etwa 80 Deutsche.

Die Zahl der Corona-Infizierten auf der "Zaandam" ist nach Angaben Ashfords inzwischen auf acht gestiegen. 193 Personen hätten Grippe-Symptome.

Nun will sich auch US-Präsident Donald Trump in dem Tauziehen einschalten. Trump sagte am Dienstagabend (Orszeit), er werde bald mit Floridas Gouverneur Ron DeSantis sprechen. "Ich werde tun, was das Richtige ist - nicht nur für uns, sondern für Menschlichkeit." Der Präsident fügte hinzu: "Es gibt Menschen, die auf dem Schiff sterben oder zumindest sehr krank sind."

Coronavirus: Weißes Haus befürchtet nach Prognose bis zu 240.000 Tote

00:44 Uhr: Das Weiße Haus befürchtet nach einer Prognose trotz Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zwischen 100.000 und 240.000 Tote in den USA wegen der Pandemie. Die Koordinatorin der Coronavirus-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses, die Ärztin Deborah Birx, stellte die Prognose am Dienstagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Washington vor.

Man arbeite daran, die Zahl niedriger halten zu können. Die Bandbreite sei aber möglich.

US-Präsident Donald Trump sagte, ohne Maßnahmen zur Eindämmung wären nach Prognosen zwischen 1,5 und 2,2 Millionen Tote zu befürchten gewesen. Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, sagte auf die Frage, ob sich die Amerikaner auf die Wahrscheinlichkeit von 100.000 Toten einstellen müssten: "Die Antwort ist ja, so ernüchternd diese Zahl ist. Wir sollten darauf vorbereitet sein." Er hoffe weiterhin, dass diese Zahl nicht Wirklichkeit werde. Auch Trump nannte die Zahlen ernüchternd.

Meldungen rund um das Virus vom Sonntag und den Tagen davor lesen Sie hier.

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Mit Material von dpa, afp und apa.
Teaserbild: © dpa / John Minchillo/AP/dpa