Während sich das neuartige Coronavirus ausbreitet, wird das Leben der Menschen langsamer. An Grenzen und Flughäfen herrscht Stillstand, Einschränkungen hindern Urlauber an der Rückreise. Das Auswärtige Amt will Tausende Deutsche, die im Ausland festsitzen, heimbringen. Wir haben die wichtigsten Infos zu Rückholaktionen und Stornierungen bei deutschen und ausländischen Fluglinien gesammelt.

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Angesichts der Corona-Pandemie warnt das Auswärtige Amt ausdrücklich vor nicht notwendigen Auslandsreise. Wer außerhalb Deutschlands gestrandet ist, den will Außenminister Heiko Maas (SPD) zurück nach Hause holen.

Dafür soll die Bundesregierung bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um ein entsprechendes Rückholprogramm – eine sogenannte Luftbrücke – mit kommerziellen Fluganbietern vereinbaren zu können.

Laut dem Auswärtigen Amt sollen sich festsitzende Reisende zunächst über die Website der deutschen Auslandsvertretung im jeweiligen Land über die Rückholaktion informieren. Außerdem: Wer seine Kontaktdaten in die Krisenvorsorgeliste Elefand einträgt, wird über Neuigkeiten zu den Rückreisemöglichkeiten nach Deutschland informiert.

Wir beantworten Fragen zu den Rückholaktionen der größten in- und ausländischen Airlines und informieren außerdem über Stornierungsmöglichkeiten sowie die Ansprechpartner, die Reisende kontaktieren können.

Was macht Condor in der Corona-Krise?

Infos zu Rückholaktionen: Als Teil der Initiative "Luftbrücke" beteiligt sich die deutsche Charterfluggesellschaft Condor an der Rückholung gestrandeter Reisender. Urlauber, die sich im Ausland befinden. Festsitzende tragen auf einer eigens von Condor eingerichteten Webseite ihren Aufenthaltsort ein. Condor übermittelt dann die Daten an das Auswärtige Amt, wo Experten sie auswerten.

Sie sehen, wie viele Menschen von welchen Orten aus einen Rückflug nach Deutschland benötigen, und versuchen, diesen zeitnah zu organisieren. Eine Liste mit den Rückholflügen finden Urlauber auf der Condor-Webseite unter "Aktuelle Meldungen".

Infos zu Stornierungen: Wer innerhalb der kommenden vier Wochen in eine Condor-Maschine steigen wollte, kann seine Reise kostenlos umbuchen und ein anderes Ziel zu einem anderen Zeitpunkt wählen. Wer eine Pauschalreise gebucht hat, wendet sich an den Reiseveranstalter.

Ansprechpartner für Reisende: Zwar gibt es eine Condor-Servicehotline. Auf seiner Webseite bittet die Fluggesellschaft allerdings darum, dass sich Reisende, deren Flug nicht in den folgenden 72 Stunden abheben geht, zu einem späteren Zeitpunkt melden. Die Nummer lautet: 0180 6 767767.

Was macht die Deutsche Lufthansa in der Corona-Krise?

Infos zu Rückholaktionen: Auch die Deutsche Lufthansa bringt im Rahmen der Aktion "Luftbrücke" Gestrandete zurück nach Deutschland. Die Rückholflüge listet die Lufthansa auf ihrer Homepage unter "Aktuelle Fluginformationen" auf.

Infos zu Stornierungen: Angesichts der außergewöhnlichen Umstände durch die Corona-Pandemie bietet die Lufthansa ihren Kunden drei Möglichkeiten zur Umbuchung oder Stornierung. Erstens: Flüge, die bis zum 5. März gebucht wurden und spätestens am 30. April stattfinden sollten, können kostenlos umgebucht werden. Umbuchbar sind sie innerhalb des Zeitraums ihrer Gültigkeit oder spätestens bis zum 31. Dezember 2020.

Zweitens: Wer sein Ticket spätestens am 12. März mit einem Abflugdatum bis 30. April gebucht hat, kann stornieren ohne ein neues Reisedatum zu nennen. Betroffene müssen dann vor dem 1. Juni einen neuen Flug buchen. Umbuchbar sind die Tickets auch hier innerhalb des Zeitraums ihrer Gültigkeit oder spätestens bis zum 31. Dezember 2020.

Drittens: Wer bis zum 31. März ein Ticket bucht, dem erlässt die Lufthansa alle Umbuchungsgebühren weltweit. Die Tickets sind ebenfalls bis Ende des Jahres umbuchbar.

Ansprechpartner für Reisende: Den Status ihrer Flugbuchung sehen Reisende auf der Homepage unter "Flugstatus". Die Lufthansa bittet darum, dass Urlauber nur die Nummer der Service-Hotline (+49 (0) 69 86 799 799) wählen, wenn ihr Flug innerhalb der nächsten drei Tage liegt.

Was macht Eurowings in der Corona-Krise?

Infos zu Rückholaktionen: Die Lufthansa-Tochter Eurowings unterstützt die Rückholaktion der Bundesregierung und bietet dafür zusätzliche Sonderflüge ab Palma de Mallorca nach Stuttgart, Hamburg und Düsseldorf an. Eine Übersicht zu allen stattfindenden Flügen gibt es auf der Eurowings-Homepage unter "Aktuelles".

Darüber hinaus gelten Flugtickets und Bordkarten als in Zügen der Deutschen Bahn als Fahrschein. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31. März.

Infos zu Stornierungen: Eurowings bietet seinen Kunden eine kostenlose Storno-Möglichkeit. Bereits bestehende Buchungen, die vor dem 6. März getätigt wurden, können Reisende einmalig gratis umbuchen – auch für eine andere Strecke und für einen anderen Zeitpunkt. Voraussetzung hierfür ist, dass der Abflug spätestens am 30. April geplant ist. Der neue Flug muss spätestens bis 31. Dezember 2020 stattfinden.

Neubuchungen können ebenfalls ohne Gebühr umgebucht werden, falls sie zwischen dem 6. und 31. März getätigt wurden und das Abflugdatum spätestens der 31. Dezember 2020 ist. Auch hier muss der neue Flug spätestens am 31. Dezember 2020 abheben.

Ansprechpartner für Reisende: Für Umbuchungen wenden sich Kunden an das Servicecenter unter Telefon +49 (0) 180 6 320 320. Allerdings weist das Unternehmen auf lange Wartezeiten aufgrund der aktuellen Situation hin.

Was macht Sundair in der Corona-Krise?

Infos zu Rückholaktionen: Gestrandete in Spanien und Ägypten fliegt die Fluggesellschaft Sundair noch bis einschließlich 22. März zurück nach Deutschland. Danach gibt es bis zum 31. März keine Flüge mehr zu touristischen Zielen, ausgenommen davon sind zusätzliche Rückholflüge sowie Verbindungen von oder nach Beirut. Buchungen im Zeitraum vom 1. April bis 1. November bleiben vorerst gültig.

Infos zu Stornierungen: Stornierungen sind bei Sundair nicht notwendig. Flüge, die zwischen dem 23. Und 31. März stattfinden sollten, fallen aus. Das Unternehmen will in den folgenden Tagen die Kostenerstattung für Kunden einleiten, die direkt über Sundair gebucht haben – Pauschalreisende wenden sich an ihren Veranstalter.

Ansprechpartner für Reisende: Bei Fragen wenden sich Kunden via Mail an kundenservice@sundair.com. Das Unternehmen verweist jedoch auf längere Bearbeitungszeiten aufgrund zahlreicher Anfragen.

Was macht Tuifly ind er Corona-Krise?

Infos zu Rückholaktionen: Obwohl zahlreiche Verbindungen aufgrund der Reisebeschränkungen ausfallen, finden Rückholflüge bis auf Weiteres statt.

Infos zu Stornierungen: Im Zeitraum vom 16. März bis 23. April streicht Tuifly Flüge von Deutschland ins Ausland. Das Unternehmen storniert diese Buchungen automatisch und erstattet den Preis sowie mögliche Gebühren für Zusatzleistungen. Kunden erhalten dazu eine E-Mail.

Ansprechpartner für Reisende: Weil die Hotline (+49 (0) 511 22004321) derzeit stark ausgelastet ist, wenden sich Kunden am besten per Mail an das Service-Center unter servicecenter@tuifly.com.

Was macht Air France in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Ihren Flug kostenlos verschieben können Kunden, deren Ticket für einen Flug gilt, dessen spätestes Abreisedatum der 31. Mai 2020 ist. Sie können die Reise bis zum 30. September umbuchen.

Voraussetzung für eine kostenlose Umbuchung ist, dass der neue Flug spätestens am 30. September 2020 stattfindet. Kunden, die ihre Reise stornieren wollen, können ihre Daten auf der Airfrance-Homepage eingeben, um einen Gutschein zu erhalten. Dieser gilt dann ein Jahr lang.

Ansprechpartner für Reisende: Aufgrund der Überlastung der Servicenummer (069 29993772), bittet Airfrance seine Kunden darum, sich schriftlich an das Unternehmen zu wenden. Verschiedene Online-Formulare – ja nach Art des Anliegens – sind auf der Homepage unter "Kontakt" aufgelistet.

Was macht die Austrian Airlines in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Aufgrund der Corona-Pandemie hat Austrian Airlines seinen regulären Flugbetrieb seit dem 19. und bis einschließlich 28. März eingestellt. Wer in dem Zeitraum gebucht hat, wird möglichst auf anderen Fluglinien umgebucht. Das passiert automatisch, so das Unternehmen auf seine Webseite.

Außerdem gibt es eine Kulanzregelung: Tickets mit einem Abflugdatum bis 30. April, welche bis 12. März gebucht wurden, können Reisende ruhend stellen. Danach haben sie bis zum 1. Juni Zeit, umzubuchen auf einen neuen Zeitraum oder ein neues Ziel – wobei das letztmögliche Rückflugdatum der 31. Dezember 2020 ist. Interessierte wenden sich für diese Option telefonisch oder über das Kontaktformular an die Airline.

Ansprechpartner für Reisende: Fragen rund um Flugbuchungen beantworten Servicemitarbeiter der Fluggesellschaft telefonisch unter +43 5 1766 1000.

Was macht British Airways in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Reisen, die bis zum 31. Mai stattfinden, können durch das Ausfüllen eines Online-Formulars in einen Gutschein umgewandelt werden. Sein Wert entspricht dem der Buchung.

Kunden, die ihre Reise verschieben sollen, können die Flugdaten online bearbeiten, dafür fallen keine Gebühren an. Diese Reglung gilt für Reisen mit einem Abflugdatum bis zum 31. Dezember 2020, die vom 3. März bis 31. Mai 2020 gebucht wurden.

Ansprechpartner für Reisende: Zunächst sollten sich diejenigen Kunden an British Airways wenden, die in den folgenden 72 Stunden fliegen. Servicemitarbeiter sind unter Telefon +44 (0)203 250 0145 erreichbar.

Was macht Easyjet in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Wer seine Pläne ändern möchte, kann seinen bestehenden oder neu gebuchten Easy-Jet-Flug gebührenfrei auf einen anderen Termin oder ein anderes Ziel umbuchen. Die Änderung können Kunden online im Bereich "Buchung verwalten" vornehmen.

Ansprechpartner für Reisende: Reisende, die binnen 48 Stunden fliegen, können die Fluggesellschaft mit einem Formular auf der Homepage kontaktieren. Nur in dringenden Fällen sollen Kunden die gebührenpflichtige Hotline wählen (für Deutschland: 03021782171), so das Unternehmen.

Was macht Emirates in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Nicht alle Tickets von Emirates können gebührenfrei storniert oder umgebucht werden. Das gilt nur für Buchungen, die am oder vor dem 31. März ausgestellt wurden und aus folgenden Gründen betroffen sind: von einem Reiseverbot einer Regierung, von einem Hinweis auf nicht notwendige Reisen, von Quarantänevorschriften, von einer von einem Land verhängten Sperre oder von einer Stornierung durch Emirates. Ist eines dieser Kriterien erfüllt, gibt es eine kostenlose Umbuchung oder einen Reisegutschein mit zwölf Monaten Gültigkeit.

Ansprechpartner für Reisende: Auf der Homepage unter "Hilfe und Kontakt" finden Reisende sowohl Online-Hilfen zu Stornierungen, Änderungen oder zum Thema Rückerstattung als auch die Hotline (+49 699 45 19 20 00).

Was macht KLM in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Wer einen Flug bei KLM mit Abflug bis einschließlich 31. Mai 2020 gebucht hat, hat drei Möglichkeiten. Erstens: Kunden können bis einschließlich 30. November 2020 kostenlos ihre Reisedaten ändern. Danach gibt es Einschränkungen.

Zweitens: Kunden können gebührenfrei das Ziel ihrer Reise ändern. In diesem Fall zahlen sie die Differenz zwischen dem ursprünglichen und dem neuen Flugticket. Drittens: Wer seine Reise verschieben möchte, kann einen Gutschein in Höhe des Flugticketpreises beantragen, der ein Jahr gültig ist.

Ansprechpartner für Reisende: Das Kundencenter ist telefonisch erreichbar unter +49 69 29993770, alternativ können Reisende eine Nachricht mit ihrer Anfrage via Whatsapp senden an +31 20 649 0787.

Was macht Laudamotion in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Aufgrund des COVID-19-Virus hat die Fluggesellschaft Laudamotion alle Flüge bis einschließlich 30. April eingestellt. Betroffene können eine Rückerstattung der Kosten beantragen oder gebührenfrei umbuchen.

Ansprechpartner für Reisende: Für Fragen hat Laudamotion online einen Kundenservice eingerichtet, an den sich Reisende schriftlich wenden können. Den sogenannten ChatBot gibt es auf der Homepage.

Was macht Norwegian in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Wer sein Norwegian-Ticket stornieren möchte, bekommt eine Rückerstattung in Form sogenannter Cash Points, wobei ein Cash Point dem Wert einer Norwegischen Krone entspricht. Cash Points können als Zahlungsmittel für ein neues Ticket eingesetzt werden, allerdings verlieren die Points am 30. November 2020 ihre Gültigkeit. Voraussetzung für die kostenlose Stornierung ist, dass die ursprünglich gebuchte Reise spätestens am 22. März gebucht wurde und spätestens am 31. März begonnen hätte.

Ansprechpartner für Reisende: Unter dem Homepage-Menüpunkt "Kontaktieren Sie uns" beantwortet die Fluggesellschaft die wichtigsten Fragen, etwa zu Buchungsänderungen. Alternativ lautet die Nummer der Servicehotline +49 (800) 5895000.

Was macht Ryanair in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Seit 13. März können Ryanair-Kunden online ihren Flug kostenfrei umbuchen. Diese Regelung gilt für bestehende und neue Buchungen bis einschließlich 31. März. Falls Ryanair einen Flug storniert, erhalten Kunden eine Rückerstattung.

Ansprechpartner für Reisende: Für Fragen hat Ryanair online einen Kundenservice eingerichtet, an den sich Reisende schriftlich wenden können. Den sogenannten ChatBot gibt es auf der Homepage.

Was macht Swiss in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Weil aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus zahlreiche Flugverbindungen gestrichen wurden, kommt Swiss seinen Kunden mit Kulanz entgegen. Kunden können die Tickets für bestehende oder stornierte Buchungen behalten, der Wert bleibt bestehen. Anschließend haben sie bis zum 31. August 2020 Zeit, um kostenlos eine neue Verbindung zu buchen, deren Abflug spätestens am 31. Dezember 2020 vorgesehen ist.

Ansprechpartner für Reisende: Das Unternehmen bittet aufgrund der hohen Auslastung der Telefonleitungen darum, dass nur jene Kunden das Servicecenter anrufen, deren Flug innerhalb der nächsten drei Tage geht. Die Telefonnummer lautet +49 69 867 98 000.

Was macht Turkish Airlines in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Flexible Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten bietet Turkish Airlines denjenigen Kunden, die ihre Reise bis einschließlich 20. März gebucht haben. Ist das späteste Abflugdatum für das ursprüngliche Ticket der 31. Dezember, kann dieser Flug auf einen neuen Flug umgebucht werden. Das späteste Abflugdatum für die neue Reise ist dann der 28. Februar 2021.

Ansprechpartner für Reisende: Das Call-Center von Turkish Airlines ist erreichbar unter Telefon + 49 (0) 69 86 799 849.

Was macht United Airlines in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: United Airlines stellt seinen Kunden keine Umbuchungsgebühren in Rechnung, falls sie ihr Ticket am oder vor dem 2. März gebucht haben. Für eine kostenlose Umbuchung muss der Reisezeitraum außerdem zwischen dem 9. März und dem 30. April liegen.

Alternativ können Kunden ihre Reise stornieren und zu einem späteren Zeitpunkt neu buchen. Das neue Ticket muss am oder vor dem 31. Dezember 2020 ausgestellt werden oder ein Jahr nach dem Datum des ursprünglichen Tickets – je nachdem welches Datum früher liegt.

Wer seinen Flug zwischen dem 3. und 31. März gebucht hat, kann ihn bis zu 12 Monate nach Ausstellung des Tickets kostenlos auf einen anderen Flug umbuchen. Falls Kunden den in diesem Zeitraum gebuchten Flug stornieren wollen, können sie sich den Wert des ursprünglichen Tickets auf ein neues anrechnen lassen. Dafür haben die ein Jahr Zeit.

Ansprechpartner für Reisende: Das Servicecenter von United Airlines erreichen Kunden telefonisch unter 06950 985 051.

Was macht Wizzair in der Corona-Krise?

Infos zu Stornierungen: Flüge, die aufgrund äußerer Umstände oder der Entscheidung von Behörden – etwa Einreisestopps aufgrund des Coronavirus – ausfallen, können bei Wizzair kostenlos umgebucht werden. Alternativ dazu können sich Kunden den Preis des Tickets erstatten lassen.

Wegen der Krise fallen zahlreiche Wizzair-Flüge aus. Wer nach dem 18. März in oder aus einem Land reist, das aufgrund entsprechender Regierungsbeschlüsse nicht mehr angeflogen wird (die Länder sind auf der Homepage aufgelistet), hat zwei Möglichkeiten.

Erstens: 120 Prozent des ursprünglichen Ticketpreises werden dem Wizzair-Kundenkonto gutgeschrieben. Die Summe ist zwei Jahre lang für neue Buchungen einlösbar. Zweitens: Betroffene können den Wert des ursprünglichen Ticketpreises auf ihr Bankkonto buchen lassen.

Ansprechpartner für Reisende: Die Antworten auf die wichtigsten Fragen hat Wizzair auf seiner Homepage zusammengestellt. Den Kundenservice erreichen Anrufer von Deutschland aus unter Telefon 0900 10002591.

Verwendete Quellen:

  • Webseiten der Fluglinien
  • Auswärtiges Amt: Außenminister Heiko Maas zu Rückholung und Reisewarnung
  • Auswärtiges Amt: FAQ zur weltweiten Reisewarnung
  • Twitter: Bundeskanzleramt

Lufthansa muss fast alle Flüge streichen

Aufgrund der Coronakrise muss Lufthansa seinen Flugplan umstellen. Bis zum 19. April werden etwa 700 der 763 Flugzeuge des Konzern am Boden bleiben. Nur noch rund fünf Prozent der regulären Flüge werden durchgeführt. Vorschaubild: imago images/Sven Simon
Teaserbild: © imago images/Sven Simon