• 17:21 Uhr: ➤ Scheibe eingeschlagen: Erneute Attacke gegen Karl Lauterbach
  • 16:45 Uhr: Emirate verhängen Reiseverbot für Ungeimpfte
  • 15:37 Uhr: Klopp hat COVID-Symptome und verpasst Duell mit Tuchel
  • 09:53 Uhr: ARD-Chefin selbstkritisch über Berichterstattung
  • 09:14 Uhr: Lauterbach sieht "Licht am Ende des Tunnels"
  • 03:57 Uhr: RKI vermeldet Sieben-Tage-Inzidenz von 220,3

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➤ Scheibe eingeschlagen: Erneute Attacke gegen Karl Lauterbach

In der Nacht auf Neujahr ist die Scheibe des Kölner Wahlkreisbüros von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eingeworfen worden. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Zuvor hatte der Kölner "Express" über die Attacke berichtet.

Lauterbach sagte am Neujahrstag der Deutschen Presse-Agentur, wegen vorangegangener Sachbeschädigungen mit Parolen und entsprechender Drohmails gehe er davon aus, dass die erneute Attacke auf sein Büro aus den Reihen radikalisierter Impfgegner und Corona-Leugner heraus verübt wurde.

"Diese Menschen repräsentieren nicht die Gesellschaft, wo ja wirklich der überwältigende Teil zusammenhält und versucht, alles gegen die Pandemie zu tun", sagte der Minister. "Sie repräsentieren eine ganz kleine Splittergruppe, die selbstgerecht glaubt, hier einen anderen Weg gehen zu müssen und die sich dabei verrannt hat. Das ist einfach nur traurig."

Am 10. Dezember war das Büro mit Parolen wie "Krankheitsminister", "Mörder" und "Psycho Lauterbach" beschmiert worden. Wann genau in der Jahreswechselnacht das mehr als faustgroße Loch in die Scheibe des Ladenlokals geschlagen worden war, sei unklar, hieß es aus dem SPD-Ortsverein.

Die weiteren Corona-News des Tages:

Emirate verhängen Reiseverbot für Ungeimpfte

16:45 Uhr: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ein Reiseverbot für alle Bürger verhängt, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind. Ab 10. Januar dürften Ungeimpfte das Land nicht mehr verlassen, teilte das Außenministerium nach Absprache mit der Behörde für Krisenmanagement mit.

Bereits Geimpfte müssten vor einer Auslandsreise zudem eine Booster-Impfung erhalten, hieß es laut einem Bericht der Staatsagentur WAM. Ausnahmen gebe es etwa für diejenigen, die zu einer ärztlichen Behandlung ins Ausland reisen oder die aus medizinischen Gründen von einer Impfung ausgenommen sind.

Die Emirate haben ihre Bevölkerung so schnell wie kaum ein anderes Land gegen das Coronavirus geimpft. Ende November hatte die Regierung bereits verkündet, alle Bewohner mindestens einmal geimpft zu haben. Mehr als 90 Prozent wurden zweimal geimpft. Etwa ein Drittel der Bevölkerung hat eine Booster-Impfung erhalten.

Verdacht auf Corona: Klopp verpasst Duell mit Tuchel

15:37 Uhr: Trainer Jürgen Klopp verpasst wegen des Verdachts auf eine Corona-Infektion das Premier-League-Spitzenspiel seines FC Liverpool beim FC Chelsea am Sonntag. Bei dem 54 Jahre alten Coach bestehe der Verdacht auf ein positives Corona-Testergebnis, teilte Liverpool mit.

Klopp befinde sich mit milden Symptomen in Isolation. Im Topduell der englischen Fußball-Meisterschaft des Dritten Liverpool beim Zweiten Chelsea mit Coach Thomas Tuchel (Sonntag ab 17:30 Uhr) fehlt Klopp damit laut Klub-Angaben.

Die Mannschaft soll dann von Co-Trainer Pepijn Lijnders betreut werden. Klopp hatte am Freitag bekanntgegeben, dass es im Profi-Team der Liverpooler drei weitere Corona-Verdachtsfälle gegeben habe. Auch im Betreuerstab habe es neue positive Tests gegeben. Der Klub erklärte nun am Samstag, innerhalb der Mannschaft gebe es bis auf die drei von Klopp erwähnten Spieler keine weiteren positiven Fälle. Bei drei Mitgliedern des Betreuerstabs bestehe aber ein Corona-Verdacht.

"Es ist nicht so cool im Moment", hatte Klopp am Freitag gesagt. Es fühle sich jeden Morgen wie eine Lotterie an, bei der man auf das Ergebnis wartet. "Wir hatten bislang keinen Ausbruch mit zehn, 15, 20 Spielern, aber es ist jeden Tag ein weiterer", sagte der Coach.

Coronafälle halten "Aida Nova" in Lissabon fest

15:06 Uhr: Knapp 3.000 Kreuzfahrt-Passagiere unter anderem aus Deutschland haben die Silvesternacht wegen Corona ungeplant an Land in Lissabon verbringen müssen. Wegen mehrerer Dutzend Infektionsfälle bei der Besatzung verzögerte sich die Weiterfahrt des Kreuzfahrtschiffs "Aida Nova" im Hafen der portugiesischen Stadt bis ins neue Jahr. Die geplante Fahrt zum Betrachten des spektakulären Silvester-Feuerwerks über dem Hafen von Funchal auf der Atlantik-Insel Madeira fiel aus, was einigen Passagieren laut Berichten in den sozialen Netzwerken die Silvester- und Partylaune vermieste.

Man habe die positiven Coronafälle bei Routineprüfungen frühzeitig entdeckt und die Betroffenen in Abstimmung mit den Behörden in Lissabon an Land untergebracht, hieß es von Aida Cruises am Freitag in Rostock. Die Besatzungsmitglieder hätten lediglich milde Symptome und würden medizinisch betreut. Zuvor hatte "RTL.de" darüber berichtet.

Der Lissaboner Hafendirektor Diogo Vieira Branco sagte der staatlichen portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa, auf der "Aida Nova" seien 52 der 1353 Crewmitglieder positiv getestet worden. Sie alle seien in Hotels in Lissabon untergebracht worden, wo sie die vorgeschriebene Isolation absolvieren sollten. Auf dem Schiff seien 2844 Touristen, unter denen es keinen positiven Fall gebe, wurde der Hafenkommandant am späten Freitagabend von Lusa zitiert.

Goretzka will "WeKickCorona" weiterentwickeln

14:00 Uhr: Die beiden Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich von Bayern München wollen ihre Initiative "WeKickCorona" weiterentwickeln. "Wir haben da ein paar neue Ideen im Kopf, müssen das aber noch konkretisieren", sagte Goretzka im Mitgliedermagazin "51".

Goretzka sei "sehr motiviert", es gebe "immer Menschen, die Hilfe brauchen", betonte der 26-Jährige. Gemeinsam mit seinem Mittelfeldpartner Kimmich hatte er im März 2020 die Spendeninitiative für karitative, soziale und medizinische Einrichtungen gestartet, mehr als sechs Millionen Euro wurden bislang eingesammelt.

Kimmich hatte sich Ende November mit dem Coronavirus infiziert und musste wegen der Infiltration der Lunge länger aussetzen. Zuvor hatte der 26-Jährige mit skeptischen Aussagen zur Corona-Impfung für Aufsehen gesorgt, mittlerweile sprach sich der Bayern-Profi aber für eine Impfung aus.

Raducanu verschiebt Comeback nach Infektion

12:52 Uhr: US-Open-Siegerin Emma Raducanu hat in der Vorbereitung auf die Australian Open ihr Comeback auf der Tennis-Profitour nach einer Infektion mit dem Coronavirus verschoben. Die 19 Jahre alte Britin werde nicht beim Turnier in Melbourne in der kommenden Woche starten, hieß es auf dem Twitter-Account der Australian Open am Samstag. "Der Zeitpunkt, um beim ersten Melbourne-Event dabei zu sein, ist für mich zu früh, nachdem ich gerade erst aus der Isolation zurückgekehrt bin", wurde Raducanu zitiert.

Südafrika: Höhepunkt von Omikron-Welle scheint überschritten

Südafrika hat einen Monat nach Entdeckung der Omikron-Variante des Coronavirus das Gröbste anscheinend überstanden. Die Fallzahlen gehen zurück, die verhängte nächtliche Ausgangssperre und weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens wurden aufgehoben.

Raducanu hatte Mitte Dezember nach einem positiven Corona-Test erklärt, sie habe sich isoliert und hoffe, bald auf den Tennisplatz zurückkehren zu können. Für die Weltranglisten-19., die im September als Qualifikantin sensationell die US Open gewonnen hatte, war es ein Rückschlag vor Beginn der neuen Saison. Als erstes Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnen die Australian Open am 17. Januar in Melbourne. Raducanu könnte nun noch ein Turnier in Sydney, das am 10. Januar beginnt, zur Vorbereitung nutzen.

Mehr als 100.000 Impfungen an Silvester

12:29 Uhr: An Silvester geimpft: Am letzten Tag des Jahres haben noch einmal mindestens 112.000 Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Damit verfügen insgesamt 71,2 Prozent der Bürger über die Grundimmunisierung, für die in der Regel zwei Dosen erforderlich sind.

Eine Auffrischungsimpfung ("Booster") erhielten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI/Stand: Samstag, 9:01 Uhr) bereits 38,7 Prozent der Bevölkerung. Noch gar nicht geimpft sind 25,8 Prozent, also jeder vierte Bürger oder 21,5 Millionen Menschen - darunter auch rund vier Millionen Kinder, die vier Jahre oder jünger sind und für die bisher noch gar kein Impfstoff zugelassen ist.

Hinzu kommen aber in der Regel eine Reihe von Nachmeldungen. Außerdem weist das RKI darauf hin, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, "da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann". Die Forscher gehen davon aus, dass die tatsächliche Impfquote um bis zu fünf Prozentpunkte höher liegen könnte.

Christian Drosten, Berlin, Bundespressekonferenz, Virologe, Charite, 2021
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Von Streeck bis Drosten: Dieses Gremium bestimmt jetzt die Corona-Politik

Die neue Bundesregierung unter dem früheren Vizekanzler und jetzigen Bundeskanzler Olaf Scholz setzt in ihrem Kampf um die Eindämmung der Corona-Pandemie auf den Rat eines Gremiums aus Expertinnen und Experten. Wir stellen Ihnen die 19 Mitglieder vor.

Biontech-Gründer als Motiv für Euro-Scheine?

12:16 Uhr: Der Europaabgeordnete Moritz Körner (FDP) hat gefordert, die Gründer der durch ihren Corona-Impfstoff bekannt gewordenen deutschen Firma Biontech künftig auf den Euro-Geldscheinen abzubilden. "Auf die neuen Euro-Scheine sollten wichtige europäische Persönlichkeiten wie das Biontech-Gründerpaar Ugur Sahin und Özlem Türeci gedruckt werden", sagte Körner der "Welt am Sonntag". "Ihre Arbeit hat Millionen Europäern das Leben gerettet."

Ihr Lebensweg sei "eine beeindruckende Geschichte über Integration, Aufstieg, Unternehmertum, wissenschaftliche Exzellenz und das Potenzial einer offenen Einwanderungsgesellschaft", erklärte Körner.

Die Europäische Zentralbank (EZB) will anlässlich des 20. Jahrestags der Einführung des Euro die Geldscheine neu entwerfen. Laut "Welt am Sonntag" sollen zunächst Meinungsforscher in der Euro-Zone die Bürger nach möglichen Themen für die Geldscheine befragen. Die Entscheidung über die Neugestaltung soll demnach der EZB-Rat voraussichtlich im Jahr 2024 treffen.

Technik-Show CES wird um einen Tag verkürzt

11:18 Uhr: Die anstehende Technik-Messe CES ist nach Absagen diverser großer Aussteller um einen Tag verkürzt worden. Die Show in Las Vegas werde nun bereits nach drei Tagen am kommenden Freitag schließen, gaben die Veranstalter bekannt. Sie bezeichneten den Schritt als zusätzliche Corona-Schutzmaßnahme.

Die CES soll die erste Großveranstaltung der Tech-Industrie seit Ausbruch der Pandemie werden. Doch in den vergangenen Tagen sprangen große Unternehmen wie Intel, Google und General Motors angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus ab.

Die amerikanische Branchenorganisation CTA als Veranstalter verwies aber darauf, dass immer noch mehr als 2.200 Aussteller vor Ort sein wollten. In den vergangenen zwei Wochen seien ungeachtet der Corona-Risiken 143 Firmen dazugekommen. Die Veranstalter gingen schon vorher davon aus, dass die diesjährige CES kleiner ausfallen werde als vor der Pandemie üblich. Von den großen Namen sind weiterhin unter anderem Samsung, Sony und LG dabei.

Corona-Pandemie: Minister Karl Lauterbach sieht "Licht am Ende des Tunnels"

Mit Blick auf die Pandemie hat sich Karl Lauterbach vorsichtig optimistisch gezeigt. Der Bundesgesundheitsminister sprach am Freitagabend in der ZDF-Silvestershow vom Brandenburger Tor vom "Licht am Ende des Tunnels".

ARD-Chefin selbstkritisch über Berichterstattung

09:53 Uhr: Die neue ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger sieht auch kritische Punkte in der eigenen Berichterstattung zur Corona-Pandemie. Die 60-Jährige sagte im Interview der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, welche Fehler die ARD gemacht habe: "Was Fehler angeht: Vielleicht sind wir zu spät auf jene Menschen eingegangen, die Impf-Vorbehalte haben. Wir hätten ihnen früher erklären können, warum Impfen richtig und wichtig ist."

Schlesinger, die auch Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) ist, betonte zugleich: "ARD, ZDF und Deutschlandradio haben unter erschwerten Bedingungen wirklich viel geleistet."

Der RBB habe selbst Corona-Fälle gehabt und habe von heute auf morgen mobil arbeiten müssen. "Aber wir haben das Informationsbedürfnis gut abgedeckt und auf allen Ausspielwegen auch große zusätzliche Kulturangebote gemacht, was mir ganz besonders wichtig war."

Schlesinger ist seit 1. Januar die neue ARD-Vorsitzende und vertritt damit die ARD-Häuser gegenüber Politik und Gesellschaft. Sie übernahm den Posten, der zwischen den Rundfunkanstalten rotiert, von WDR-Intendant Tom Buhrow.

Lauterbach sieht "Licht am Ende des Tunnels"

09:14 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich mit Blick auf die Pandemie vorsichtig optimistisch gezeigt. Fürs nächste Jahr gebe es "Licht am Ende des Tunnels", sagte der SPD-Politiker am Silvesterabend in der ZDF-Show vom Brandenburger Tor. Die Omikron-Variante werde nochmal eine schwere Herausforderung. "Aber es sieht so aus, als wenn diese Variante etwas weniger gefährlich wäre als die Delta-Variante." Das sei schon mal ein Lichtblick. Man wisse noch nicht genau, ob das auch für die Ungeimpften gelte.

Mehrere Virologen hatten zuletzt Anlass für vorsichtigen Optimismus bei der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland gesehen. Forscher Christian Drosten verwies im ZDF-"heute journal" auf Daten aus Südafrika, wo sich die besonders ansteckende Variante Omikron zunächst verbreitet hatte: "In gewisser Weise kann uns das beruhigen. Südafrika ist sicher ein Blick in eine Zukunft, in eine endemische Situation, die sich dort gerade einstellt", sagte Drosten. "Nur sind wir leider noch ein ganzes Stück davon entfernt."

Lauterbach sagte nun, er teile die Einschätzung von Drosten, dass "wir diese Chance haben". "Es ist aber nur eine Chance, es ist keine Gewissheit", sagte Lauterbach, der per Video zugeschaltet war. Gefragt wurde er nach dem Unterschied zwischen pandemisch und endemisch. Würde das Virus endemisch, dann würde "zu keinem Zeitpunkt" die Gefahr bestehen, dass das Gesundheitssystem überfordert wäre. Man würde dann mit dem Virus leben können, es wäre keine Situation zu befürchten, "die uns aus der Hand gerät".

"Und diese Möglichkeit haben wir", sagte Lauterbach, der nach eigenen Worten im kleinen Freundeskreis ins neue Jahr feierte. Die Omikron-Variante bilde möglicherweise eine Brücke. "Aber wir wissen es noch nicht gewiss, weil wir noch nicht wissen, wie gefährlich die Omikron-Variante für diejenigen ist, die vollkommen ungeimpft sind".

Experten fordern dringend Konzept für Schulen in Omikron-Welle

In gut einer Woche wollen die Regierungschefs von Bund und Ländern erneut über die Corona-Lage beraten. Reicht es, danach zu überlegen, was mit den Schulen passiert, wenn die neue Virusvariante die Infektionszahlen hoch treibt? Es gibt Zweifel.

Italien und Malta sind nun Hochrisikogebiete

07:26 Uhr: Die beliebten Urlaubsländer Italien und Malta gelten wegen ihrer hohen Corona-Infektionszahlen seit heute als Hochrisikogebiete. Auch Kanada und San Marino im Nordosten Italiens sind von der Bundesregierung nun so eingestuft. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Die Insel Mauritius im Indischen Ozean ist dagegen nun von der Risikoliste gestrichen.

Mit der Einstufung verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

RKI vermeldet Sieben-Tage-Inzidenz von 220,3

03:57 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am dritten Tag in Folge einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 220,3 an. Weil zwischen den Jahren weniger getestet und gemeldet wird, geht das RKI bei den Zahlen von einer Untererfassung aus.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 214,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 242,9 (Vormonat: 442,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 26.392 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03:45 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 22.214 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 184 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 157 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.176.814 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Mit Material von dpa, afp, sid, reuters und apa.