• Erstmals ist in Deutschland ein Todesfall nach einer Infektion mit Omikron-Variante des Corona-Virus registriert worden.
  • Das vermeldete das Robert-Koch-Institut.
  • Zudem ist die Zahl der Omikron-Infektionen zuletzt stark angestiegen.

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In Deutschland hat das Robert-Koch-Institut (RKI) den ersten Todesfall nach einer Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus erfasst. Das geht aus der täglich vom RKI veröffentlichten Übersichtsdaten zu Omikron-Fällen in Deutschland hervor.

Ob es sich bei der verstorbenen Person um einen Mann oder eine Frau gehandelt hat, lässt sich anhand der RKI-Übersicht nicht sagen. Auch das Alter der Person wird darin nicht genau angegeben, die Person war aber zwischen 60 und 79 alt.

Von 48 Fällen gab es die Information, dass sie ins Krankenhaus aufgenommen wurden. Bei 54 lagen Angaben vor, dass es sich um Reinfektionen handelt - also eine Ansteckung trotz früherer Corona-Infektion.

Nach Angaben des Instituts waren in Deutschland bisher 3.198 Corona-Infektionen auf die in Südafrika entdeckte Virusvariante zurückzuführen. Am Vortag waren es 810 Fälle weniger gewesen. Das entspricht einer Steigerung von 25 Prozent.

Die Angaben beziehen sich laut RKI auf Nachweise mittels vollständiger Erbgutanalysen sowie auf labordiagnostischen Verdacht durch variantenspezifische PCR-Tests. In Deutschland wird nur ein kleiner Teil der positiven Probe auf Varianten hin untersucht.

Zahl der Omikron-Infektionen ist in NRW am höchsten

Eine Grafik zur zeitlichen Entwicklung zeigt einen recht steilen Anstieg der wöchentlich gemeldeten Zahlen in Verbindung mit Omikron. Während für die Woche bis 21. November ein Fall ausgewiesen wird, sind es für vergangene Woche bereits über 1.800. Für die laufende Woche rechnet das RKI mit einer "hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen".

In absoluten Zahlen entfallen laut RKI die meisten bisherigen Meldungen, die Omikron zugeordnet werden, auf Nordrhein-Westfalen mit mehr als 1.100. Es folgen Bayern mit knapp 600 und Hamburg mit rund 460. Aus anderen Bundesländern wie dem Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden hingegen nur Einzelfälle berichtet. Angaben zur Häufigkeit von Tests auf Varianten je nach Land wurden nicht gemacht.

"Die Daten wurden nicht validiert und unterliegen damit noch möglichen Korrekturen und nachträglichen Änderungen", schreibt das RKI einschränkend. Eine Einschätzung der epidemiologischen Situation werde im Wochenbericht vorgenommen. Dieser erscheint donnerstagabends. (dpa/thp)

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