Bei Sturzfluten in Afghanistan kamen landesweit mindestens 31 Menschen ums Leben. Die meisten Opfer sind in der Provinz Maidan Wardak zu beklagen. Das Land leidet stark unter den Folgen des Klimawandels, jahrzehnelanger Kriege und interner Konflinkte.

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Bei Sturzfluten in Afghanistan sind mehr als 30 Menschen in den Tod gerissen worden. Innerhalb der vergangenen 72 Stunden seien landesweit mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen, bestätigte der Katastrophenschutz am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt waren demnach acht Provinzen betroffen.

Viele Todesopfer wurden in der Provinz Maidan Wardak beklagt. Dort wurden zahlreiche Bewohner im Schlaf von Wassermassen getötet. Laut der Katastrophenschutzbehörde werden Dutzende weitere Menschen vermisst. Hunderte Häuser sollen beschädigt oder zerstört worden sein.

Immer wieder kommt es zu schweren Wetterextremen in Afghanistan. Das Land leidet stark unter den Folgen des Klimawandels. Nach mehreren Jahrzehnten Krieg und Konflikt herrscht eine humanitäre Katastrophe. Seit fast zwei Jahren wird Afghanistan wieder von den militant-islamistischen Taliban beherrscht.  © dpa

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