Ein Junge hat sich im US-Bundesstaat Minnesota versehentlich erschossen. Zuvor hatte das Kind eine geladene Pistole in einer Spielzeugkiste gefunden.

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In einem Vorort von Minneapolis ist ein Siebenjähriger gestorben, nachdem er eine Waffe in einer Spielzeugkiste gefunden hatte. Der Junge habe sich mit der geladenen Pistole versehentlich selbst erschossen, teilte die Polizei mit.

Die Einsatzkräfte waren zu einem Wohnkomplex in Plymouth gerufen worden, weil ein Kind eine blutende Wunde am Kopf hatte. Als die Polizisten eintrafen, entdeckten sie, dass es sich um eine Schussverletzung handelte. Rettungsversuche blieben erfolglos, der Junge wurde noch vor Ort für tot erklärt.

Der Siebenjährige habe mit drei anderen Kindern gespielt, ohne dass Erwachsene sie beaufsichtigt hätten, teilten die Ermittler mit. In einer Kiste mit einem Hoverboard entdeckten die Kinder demnach die geladene Pistole.

Mutter weiß nicht, woher die Waffe stammt

Die drei anderen Kinder seien draußen gewesen, als der Siebenjährige sich versehentlich erschossen habe. Kurz darauf sei seine Mutter nach Hause gekommen.

Die Frau erklärte laut Michael Goldstein, Polizeichef von Plymouth, sie wisse nicht, woher die Waffe stamme. Die Polizei ermittele nun und wolle den Eigentümer der Pistole ausfindig machen.  © SPIEGEL ONLINE