Als der Zahnarzt Walter Palmer 2015 in Simbabwe den Löwen "Cecil" erlegte, schlugen dem US-Amerikaner Unverständnis und Hass entgegen. Ähnliches dürfte jetzt seiner Landsfrau Tess Thompson Talley bevorstehen. Sie veröffentlichte auf Facebook Bilder einer toten schwarzen Giraffe, die sie offenbar zuvor erschossen hatte.

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Tatort: Afrika. Täter: ein Großwildjäger aus den USA. Opfer: eine bedrohte Tierart. Die Parallelen zwischen Walter Palmer und Tess Thompson Talley sind kaum zu übersehen. Während Palmer allerdings bis heute jegliche Verantwortung für die Tat abstreitet, scheint sein weibliches Pendant überaus stolz auf ihre "Leistung" zu sein.

Bereits im vergangenen August hatte sie mehrere Bilder gepostet, die sie freudestrahlend und posierend mit dem seltenen Tier in Südafrika zeigen. Die Kommentare ihrer Freunde: "Wunderschön" und "Ich liebe es!".

Shitstorm mit Verzögerung

Richtig Fahrt kam in die Sache erst zehn Monate später, als das Portal "AfricaDigest" die Amerikanerin auf Twitter an den virtuellen Pranger stellte.

"Weiße amerikanische Wilde, die zum Teil eine Neandertalerin ist, kommt nach Afrika und erschießt eine sehr seltene schwarze Giraffe – dank der Dummheit Südafrikas."

In einer Woche wurde der Post mehr als 31.000 Mal geteilt und Tess Thompson Talley befindet sich momentan in einem veritablen Shitstorm. Denn nicht nur das Bild mit der seltenen Giraffe gibt Anlass zur Kritik.

Die Unbelehrbare

Zebras, Büffel, Antilopen oder auch Kängurus – die Amerikanerin präsentiert auf ihrem Facebook-Profil eine ganze Reihe toter Tiere. Die meisten davon starben mutmaßlich durch ihre Hand.

Erst vor wenigen Stunden kündigte sie auf der Plattform ihren nächsten Beutezug an...  © spot on news