Mit einem Geständnis hat der Prozess gegen den Moderator und Nutzer einer Kinderporno-Plattform begonnen.

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Dem Mann aus Baden-Württemberg wird bandenmäßige Verbreitung, Beschaffung und Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen (Aktenzeichen: 1 KLs 14 Js 2125/18). Der Verteidiger des Mannes verlas am Montag vor dem Landgericht Hechingen eine Erklärung, wonach der 50 Jahre alte Angeklagte alle Taten einräumt.

Er soll unter dem Decknamen "Commander" in einem Forum im Darknet Bilder und Videos verschickt haben, laut Staatsanwalt "teilweise härteste Kinderpornografie". Der Mann soll Moderator des Forums gewesen sein. Laut Staatsanwaltschaft Hannover, die zunächst die Ermittlungen gegen den Kinderpornografie-Ring führte, soll dort auch der Missbrauch von Kindern verabredet worden sein.

Angeklagter ist selbst Vater

Der Angeklagte, Vater einer 11-jährigen Tochter und eines 10-jährigen Sohnes, ist nach Kenntnis der Hechinger Staatsanwaltschaft nicht vorbestraft und hat selbst keinen Missbrauch begangen. Sein Mandant habe in der Haft aber erkannt, "welche abscheulichen Taten an den Kindern verübt wurden", sagte der Anwalt. Das Gericht wollte noch am Montag ein Urteil sprechen.   © dpa

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