Perfide Idee: Ein 19 Jahre alter Australier hatte offenbar einen absurden Anschlagplan verfolgt: Er soll vorgehabt haben, an einem australischen Nationalfeiertag ein Känguru mit Sprengstoff zu bepacken. Das Tier wollte er dann offenbar auf Polizeibeamte loslassen.

Sevdet Ramadan B. wird vorgeworfen, im vergangenen Jahr am australischen Nationalfeiertag, dem Anzac Day, einen Anschlag geplant zu haben. Dafür muss sich der Teenager nun vor Gericht verantworten.

Am Donnerstag erschien er in Melbourne vor dem Supreme Court of Victoria, dem obersten Gericht des australischen Bundesstaats. Er plädierte auf nicht schuldig, wie ABC News Online berichtet.

Über das Vorhaben soll B. mit einem Teenager in Übersee beraten haben. Aus den Aufzeichnungen der Gespräche gehe hervor, dass B. ein Känguru benutzen wollte, um den Plan in die Tat umzusetzen. Das Tier sollte mit Sprengstoff C4 beladen werden.

Die Sprengladung sollte zudem mit dem Symbol des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) gekennzeichnet werden. Als Anschlagsziel hätten die Komplizen die Polizei ins Auge gefasst. "Hauptsache ich schicke den Hund in die Hölle", soll B. gesagt haben.

Die Staatsanwaltschaft behaupte, dass B. im Internet rund um die "Anzac Day Parade 2015" recherchierte. Bis zur nächsten Verhandlung befindet sich der 19-Jährige unter Arrest. (far)

Wilderer James F. ist in Texas mit der Giftspritze hingerichtet worden. Er wurde zum Tode verurteilt, weil er 2007 in einem Jagdgebiet einen Ranger erschossen hat.