Heftige Stürme haben im südlichen US-Bundesstaat Mississippi Medienberichten zufolge mindestens 19 Menschen das Leben gekostet. Dies berichtete der Sender ABC in der Nacht zu Samstag unter Berufung auf mehrere örtliche Stellen. Der Sender CNN sprach gar von mindestens 21 Toten. Der Nationale Wetterdienst bestätigte mindestens einen Tornado. Dieser habe Schäden in den Städten Silver City und Rolling Fork verursacht, teilte die Behörde auf Twitter mit. In US-Medien waren auch Berichte über weitere Tornados zu lesen, einige kamen demnach aus dem benachbarten Bundesstaat Alabama.

Mehr Panorama-News

15.500 Kunden ohne Strom

Ein Anwohner berichtete CNN von heftigen Zerstörungen. "So etwas habe ich noch nie gesehen", sagte Brandy Showah aus Rolling Fork in Mississippi dem Sender. "Das war eine großartige Kleinstadt - und jetzt ist sie weg." Die Stürme im Bundesstaat fegten Medienberichten zufolge Dächer von Häusern, rissen Bäume und Stromleitungen aus und machten einige Stadtteile fast dem Erdboden gleich. Allein in Mississippi waren 15 500 Kunden am frühen Samstagmorgen ohne Strom, meldete die Seite "poweroutage.us". Auch aus den benachbarten Staaten Tennessee und Alabama wurden Stromausfälle gemeldet.

Rettungskräfte immer noch im Einsatz -- Informationen folgen

Angaben zum Alter der Opfer gab es zunächst nicht. Rettungs- und Bergungskräfte seien im Einsatz, teilte der Katastrophenschutz über Twitter mit. Zuvor hatte die Behörde Warnungen vor einer Serie von Tornados in der Region veröffentlicht.  © dpa

JTI zertifiziert JTI zertifiziert

"So arbeitet die Redaktion" informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.