• Ein Blitzschlag hat in der slowakischen Hohen Tatra einen Bergwanderer getötet und einen weiteren verletzt.
  • Nach Angaben der Bergrettung wurden die beiden aus Polen stammenden Männer von einem Unwetter überrascht.
  • Der Bergrettungsdienst nahm das Unglück zum Anlass für eine Warnung an alle Bergwanderer, im Sommer stets mit raschen Wetterveränderungen im Hochgebirge zu rechnen.

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Ein Blitzschlag hat in der slowakischen Hohen Tatra einen Bergwanderer getötet und einen weiteren verletzt. Wie der Bergrettungsdienst HZS am Montagabend meldete, wurden die zwei aus Polen stammenden Männer auf einem beliebten Wanderweg unterhalb des Berges Krivan von einem Unwetter überrascht. Ein 33-Jähriger wurde vom Blitz direkt getroffen und starb sofort, wie die per Hubschrauber an den Unglücksort gebrachte Notärztin feststellte.

Der Überlebende erlitt Verletzungen im Gesicht und an der Wirbelsäule

Sein gleichaltriger Kamerad wurde von der Druckwelle des Blitzes zur Seite geschleudert und erlitt Verletzungen im Gesicht und an der Wirbelsäule. Er konnte zwar mit den Bergrettern und der Ärztin sprechen, erinnerte sich aber nicht an das Geschehene. Auch konnte er seine Beine nicht spüren und bewegen. Der Hubschrauber flog ihn in das Krankenhaus der Stadt Poprad. Sein Zustand sei stabil gewesen, teilten die Bergretter mit.

Im Sommer muss mit schnellen Wetterwechseln gerechnet werden

Der Bergrettungsdienst nahm das Unglück zum Anlass für eine Warnung an alle Bergwanderer, im Sommer stets mit raschen Wetterveränderungen im Hochgebirge zu rechnen. Bei Gewittergefahr solle man solche Wege meiden, von denen keine rasche Rückkehr in eine sichere Umgebung möglich sei. Der Berg Krivan gilt als eines der Nationalsymbole der Slowakei und ist auf den slowakischen Eurocent-Münzen abgebildet.(dpa/jst)

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