In Oslo erinnert nun ein Denkmal an das Walross Freya, das 2022 in der norwegischen Hauptstadt erst zur Attraktion und dann trotz Protesten eingeschläfert wurde. Das Monument zeigt das knapp 600 Kilogramm schwere Tier zusammengerollt am Ufer des Oslofjords. Eine Spendenkampagne hatte 270.000 Norwegische Kronen (22 800 Euro) für die Statue eingesammelt.

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Bildhauerin Astri Tonoian sagte bei einer Zeremonie am Samstag, der Fall sei wichtig. Es gehe um den Umgang der Menschen mit der Natur, sagte Tonoian dem Sender NRK zufolge. Das Denkmal sei eine Erinnerung daran, wie Entscheidungen getroffen und wie gut sie begründet werden.

Risiko war zu groß

Freya war im Sommer 2022 immer wieder vor Oslo aufgetaucht und hatte sich auf vor Anker liegende Boote gelegt. Trotz mehrfacher Warnungen der Behörden waren Schaulustige zu dem Tier ins Wasser gesprungen oder ihm mit Kindern am Ufer sehr nahe gekommen, um Fotos zu machen. Schließlich schätzte die Fischereidirektion das Sicherheitsrisiko als zu groß ein, am 14. August wurde Freya eingeschläfert.  © dpa

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