Schrecklicher Fund im türkischen Alanya. Eine deutsche Urlauberin wurde dort tot aus dem Meer gefischt. Es gibt bereits einen Tatverdächtigen.

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Eine deutsche Touristin ist laut einem Medienbericht im südtürkischen Urlaubsort Alanya tot im Meer gefunden worden. Ein Mann sei in Untersuchungshaft genommen worden, berichtete die Zeitung "Habertürk" am Montag unter Berufung auf die Ermittler.

Videoaufnahmen zeigten demnach, dass er die Nacht mit der 35-Jährigen verbracht habe. Ihm werde "vorsätzliche Tötung" vorgeworfen.

Videoaufnahmen als Beweismittel

Die Küstenwache habe die Leiche der Touristin am Samstagmorgen aus dem Meer geborgen. Der Autopsiebericht habe ergeben, dass die Frau erwürgt worden sei. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es auf Anfrage, der Fall sei dort bekannt und das Konsulat in Antalya sichere derzeit weitere Informationen.

Nach Angaben von "Habertürk" sagte eine Freundin der Toten aus, diese habe den Verdächtigen Samstagnacht in einer Diskothek kennengelernt und sei mit ihm mitgegangen. Überwachungskameras zeigen demnach Aufnahmen der beiden.

Verdächtiger bestreitet die Tat

Bei dem Verdächtigen handele es sich um einen deutschen Musiker mit libanesischen Wurzeln.

Dieser sagte bei der Vernehmung, er sei mit der Frau zuerst zu sich nach Hause und dann an den Strand gegangen. Er habe die Frau jedoch wohlauf zurückgelassen. Sie sei noch geschwommen. Hilferufe habe er nicht gehört (sg/dpa)