Drohnen-Fotografinnen knipsen wunderbare Bilder

Ein neuer Bildband zeigt spektakulär schöne Drohnen-Fotografie - ausschließlich von Frauen geknipst.

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Diese bunten Häuserblocks stehen in Kiew. Der Ort fiel der Fotografin Alina Rudya auf, weil er auf Satellitenbildern aus dem grauen städtischen Einerlei und den goldenen Kirchenkuppeln der ukrainischen Hauptstadt hervorstach.
Ein zugefrorener Fluss in Brandenburg. Am Ufer liegen Boote vertäut und jemand - vielleicht die Fotografin Alina Rudja selbst? - traut sich aufs Eis.
Das Rosa der australischen Salzseen zieht einige Fotografen an, so auch Petra Leary. Die ungewöhnliche Färbung verdankt der See Bakterien, die nur in extrem salzhaltiger Umgebung überleben können.
England im Herbst, eine gewundene Straße verläuft durch einen Wald, der von der Jahreszeit in Gelbtöne getaucht wurde. Ist das gar die von den Beatles besungene "Long and Winding Road"? Auf jeden Fall gelingt Frieda Berg ein wunderbares Bild.
In Russland verläuft ein Steg durch einen botanischen Garten in Blüte. Auf dem Steg liegt wohl unter anderem die Fotografin Victoria Volchenko, sogar sichtbar mit der Drohnensteuerung in der Hand.
Die Herausgeberin des Bildbands, Serena Coady, macht selbst spektakuläre Drohnen-Aufnahmen. Hier ist die Küste der Nordinsel Neuseelands zu sehen. Am schwarzen Strand von Taranaki ragen zerklüftete Felsen empor.
Marina Vernicos steuert ihre Drohne über Wellenbrecher im kretischen Ort Sfakia. Von oben betrachtet, werden die Blöcke zum Kunstwerk.
Der "Inferno Crater Lake" liegt verborgen im Waimangu-Tal in Neuseeland. Der durchdringend blaue See scheint auf dem Bild von Serena Coady regelrecht zu kochen. Tatsächlich speist er sich aus einer heißen Quelle. Unter der Wasseroberfläche brodelt ein nicht sichtbarer Geysir.
In Serena Coadys Bildband "Wie Frauen die Welt sehen" finden sich viele weitere Drohnen-Aufnahmen, die von Frauen gemacht wurden. Erschienen ist das Buch im riva-Verlag.