Wegen eines bewaffneten Mannes ist an der Friedrich-Ebert Schule in Esslingen bei Stuttgart Amokalarm ausgelöst worden. Mittlerweile wurde Entwarnung gegeben - auch wenn der Verdächtige noch flüchtig ist.

Der Amokalarm an einer Schule in Esslingen bei Stuttgart ist aufgehoben worden. "Wir haben aktuell keine Bedrohungslage mehr an den Schulen", teilte die Polizei bei Twitter mit.

Die betroffene Friedrich-Ebert-Schule und zwei Nachbarschulen seien durchsucht worden, sagte ein Sprecher am Montagnachmittag. "Man hat nichts festgestellt."

Festgenommener wieder freigelassen

Am Montagvormittag hatten Schüler berichtet, dass ein Mann mit Waffe an der Schule sei.

Dieser war demnach kurz in der Schule und entfernte sich dann wieder. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert und ein Amokalarm ausgelöst.

Einen zunächst Festgenommenen setzte die Polizei am Montag wieder auf freien Fuß: Es habe sich doch nicht um den gesuchten Mann gehandelt, teilte die Polizei auf Twitter mit.

Polizei gibt Täter-Beschreibung heraus

Die Polizei sucht nun nach einem Mann, den sie so beschreibt: "Männlich, ca. 180 cm groß, schlank, rotes T-Shirt, blaue Jeans, umgedrehte Camo-Käppi, 3-Tage Bart, Lesebrille, dunkler Teint", schrieb die Polizei bei Twitter.

Der Verdächtige soll zwischen 17 und 19 Jahren alt sein und flüchtete wohl mit einem Motorrad.


"Keine Bedrohungslage mehr an den Schulen"

Auch Schulen und Kindergärten in der Nähe wurden zunächst vorsorglich verbarrikadiert, wie die Polizei auf Twitter mitteilte.

An die Eltern appellierten die Beamten dort: "Bitte haben Sie Geduld und bleiben Sie den Schulen fern. Wir brauchen den Platz für die Einsatzkräfte."

Die Ermittler baten auf Twitter außerdem darum, keine Fotos der Einsatzkräfte in den sozialen Medien zu veröffentlichen, bis der Einsatz beendet ist.

Gegen 14 Uhr gab die Polizei Reutlingen dann für die Einrichtungen Entwarnung: "Wir haben aktuell keine Bedrohungslage mehr an den Schulen."

Polizei und Politik in Schorndorf werden kalt erwischt: Bei einem sonst immer friedlichen Volksfest kommt es zu sexuellen Belästigungen und Gewalt gegen Festgäste und Polizisten. Man habe "die Situation nicht immer im Griff" gehabt, räumt der Polizeipräsident ein.


© dpa