Im Prozess um Kinderpornografie-Vorwürfe hat ein ehemaliger Vatikan-Diplomat sein Fehlverhalten gestanden.

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Carlo Alberto Capella rechtfertigte sich damit, dass er in einer "Krise" wegen seiner Versetzung nach Washington gewesen sei, berichteten Journalisten, die bei dem Prozessauftakt im Vatikan anwesend waren, am Freitag. Er räumte "unpassendes" Verhalten ein.

Capella wird vorgeworfen, große Mengen kinderpornografisches Material besessen und verbreitet zu haben. Der Vatikan hatte ihn im September von seinem Posten als Mitarbeiter der Vatikan-Botschaft in Washington abgezogen.

Der Prozess wird am Samstag fortgesetzt, ein Urteil könnte in Kürze fallen.  © dpa