Die Verbraucher in Deutschland geben Millionen für Halloween-Süßigkeiten aus. Jedoch sitzt das Geld nicht mehr so locker wie früher.

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2017 kauften die Deutschen für das Gruselfest rund 1.700 Tonnen Fruchtgummi-Vampire, Schokoladen-Glubschaugen und Schaumzucker-Gebisse und bezahlten dafür knapp zehn Millionen Euro. Jedoch sitzt das Geld nicht mehr so locker wie früher.

Gemessen am Vorjahr entspricht das einem Minus von 20 Prozent, zeigt eine Studie des Marktforschers Nielsen. Halloween, das aus dem angelsächsischen Raum stammt, wird an diesem Mittwoch (31. Oktober) gefeiert.

Flaute bei Halloween

Bei anderen Festen ist solch ein Abwärtstrend bislang nicht zu beobachten. "Während es bei Halloween-Süßigkeiten eine Flaute gibt, erfreuen sich die Weihnachts- und Osterartikel bei den Verbrauchern weiter einer hohen Beliebtheit", berichtete Nielsen-Süßwarenexpertin Valeska Wittgen. Hier seien die Absatzzahlen jüngst noch gestiegen.

Ohnehin haben Fruchtgummi-Vampire einen schweren Stand gegen den Schoko-Weihnachtsmann und den Marzipan-Osterhasen. Gerade einmal zwei Prozent der Ausgaben deutscher Verbraucher für Saison-Süßigkeiten entfielen zuletzt auf Halloween. Rund 53 Prozent entfielen auf Weihnachtsartikel, weitere 45 Prozent auf Ostersüßwaren.

Halloween ein Discounter-Fest

Am liebsten kaufen die Bundesbürger Halloween-Produkte beim Discounter. Auf die Billiganbieter entfielen nach Angaben des Marktforschers rund 92 Prozent aller Einkäufe in Sachen Nascherei.

"Halloween-Süßigkeiten werden meistens verschenkt, wenn es an der Tür heißt "Her mit Süßem, sonst gibt's Saueres".

Dafür wollen die Verbraucher gewappnet sein", sagte Wittgen.  © dpa

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