Feuer in Notre-Dame: Die Reaktionen zum Brand in Paris

Bei einem Brand ist die Kathedrale Notre-Dame in Paris schwer beschädigt worden. Zahlreiche Politiker und Menschen weltweit haben sich über die Zerstörung des historischen Bauwerks betroffen gezeigt. Die Reaktionen zum Feuer in Notre-Dame im Überblick.

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte: "Ein Stich ins Herz für die Franzosen und für uns Europäer."
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: "Ich verfolge minütlich den Brand, der Notre-Dame in Paris gepackt hat. Notre-Dame gehört der ganzen Menschheit. Welch trauriger Anblick. Ich teile die Gefühle der französischen Nation, die auch unsere sind."
Sadiq Kahn, Bürgermeister von London: "Herzzerreißende Szenen der Notre-Dame-Kathedrale in Flammen. London steht heute im Schmerz an der Seite von Paris, in ewiger Freundschaft."
US-Präsident Donald Trump hatte eine Idee: "Schrecklich, das verheerende Feuer in der Notre-Dame-Kathedrale in Paris zu sehen. Vielleicht könnte man fliegende Wassertanks nutzen, um es zu löschen. Man muss schnell handeln." Der französische Zivilschutz schrieb auf Twitter: "Hunderte Feuerwehrleute tun alles, was sie können, um das schreckliche Feuer unter Kontrolle zu bringen. Alles, was geht, wird genutzt, außer Flugzeugen, die Wasserbomben abwerfen. Das könnte dazu führen, dass die komplette Kathedrale einstürzt."
EU-Ratspräsident Donald Tusk: "Notre-Dame von Paris ist Notre-Dame von ganz Europa. Wir stehen heute alle an der Seite von Paris."
Norwegens Regierungschefin Erna Solberg: "Herzzerreißend, Notre-Dame in meiner Lieblingsstadt Paris in Flammen zu sehen. Hoffe, so viel wie möglich kann gerettet werden."
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: "Wir hoffen, dass möglichst viele Teile des reichen kulturellen Erbes erhalten werden können und denken an alle Einsatzkräfte, die hoffentlich bei ihrer wichtigen und selbstlosen Arbeit unverletzt bleiben."
Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau: "Absolut herzzerreißend, die Kathedrale Notre-Dame in Flammen zu sehen. Kanadier denken an unsere Freunde in Frankreich, während ihr dieses verheerende Feuer bekämpft."
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: "Es bricht einem das Herz, Notre-Dame in Brand zu sehen. Wir denken an alle, die daran arbeiten, dieses große Symbol der europäischen Kultur zu retten, und an das französische Volk."
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz: "Schockierende Bilder aus Paris. Ein Wahrzeichen, Weltkulturerbe und eines der schönsten Bauwerke der französischen Geschichte. Notre-Dame steht in Flammen. Wir hoffen, dass kein Mensch verletzt ist. Unsere Gedanken sind in Paris."
Österreichs Präsident Alexander Van der Bellen: "Schreckliche, verstörende Bilder aus Paris: Die großartige Kathedrale Notre-Dame brennt. Wir sind heute in Gedanken in Paris."
"Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Staatschef Emmanuel Macron am späten Montagabend. "Denn das ist es, was die Franzosen erwarten. Notre-Dame von Paris, das ist unsere Geschichte."
UN-Generalsekretär Antonio Guterres: "Entsetzt über die Bilder aus Paris mit dem Feuer, das die Kathedrale Notre-Dame verschlingt - ein einzigartiges Beispiel des Welterbes, das seit dem 14. Jahrhundert steht. Meine Gedanken sind bei den Menschen und der Regierung in Frankreich."
Der frühere US-Präsident Barack Obama: "Es liegt in unserer Natur zu trauern, wenn wir sehen, wie Geschichte verloren geht - aber es liegt auch in unserer Natur, für morgen wieder aufzubauen, so stark wir können."
Der Vatikan reagierte bestürzt. "Der Heilige Stuhl hat die Nachricht des entsetzlichen Brandes, der die Kathedrale von Notre-Dame, Symbol der Christenheit in Frankreich und der Welt, verwüstet hat, mit Schock und Trauer aufgenommen", erklärte Papst-Sprecher Alessandro Gisotti.
Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte im Namen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU): "Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen. Notre-Dame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden."
Die Chefin der UN-Kulturorganisation Unesco, Audrey Azoulay, sagte zu Reportern: "Notre-Dame ist ein Symbol für die ganze Welt." Die Unesco sei schon mit dem Kulturministerium und der Kirche in Kontakt. "Wir brauchen eine sehr schnelle Beurteilung der Schäden." Es müssten rasch "strategisch wichtige Entscheidungen getroffen werden".
Der französische Premierminister Édouard Philippe (l., hier mit Präsident Emmanuel Macron) schrieb: "Unsere Traurigkeit ist unbeschreiblich, aber wir kämpfen immer noch. An diesem Abend kämpfen die Feuerwehrleute heldenhaft gegen das Feuer."
Die französische Milliardärs-Familie Pinault versprach 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau. Das kündigte der Geschäftsmann François-Henri Pinault, Chef des Luxuskonzerns Kering, in einer Mitteilung an. Hier auf dem Foto ist er mit seiner Frau, der Schauspielerin Salma Hayek, zu sehen.