Die Flugroute führte von Paris über das Mittelmeer Richtung Kairo - doch plötzlich verschwand der Egyptair-Flug MS804 vom Radar. 66 Menschen waren an Bord des Airbus A320. Die Egyptair-Maschine ist offenbar kurz vor Ägypten abgestürzt. Die Geschehnisse an Tag eins nach dem Unglück in der Ticker-Nachlese.

+++ Ägypten geht von Terroranschlag aus +++

+++ Flug MS804 mit 66 Menschen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo abgestürzt +++

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18:11 Uhr: Die Ermittlungen zum Absturz der Egyptair-Maschine werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Unser Live-Ticker endet hier. Auf unserer Seite halten wir Sie trotzdem mit den wichtigsten Entwicklungen den ganzen Abend auf dem Laufenden. Machen Sie es gut.

US-Ermittler vermuten Bombenanschlag

17:37 Uhr: US-Ermittler vermuten hinter dem Absturz von Flug MS804 einen Bombenanschlag, berichtet der Sender "CNN". Zwar lägen dafür keine konkreten Beweise vor, aber die Umstände des Verschwindens der Maschine sowie die Bedrohungslage in Europa legten diesen Verdacht der Ermittler nahe, so ein Reporter des Senders.

16:34 Uhr: Ägypten hat Angehörigen der Passagiere der vermissten Egyptair-Maschine in Paris angeboten, sie nach Kairo zu fliegen. Den Familien seien kostenlose Tickets angeboten worden, sagte der ägyptische Luftfahrtminister Scherif Fathi am Donnerstag in Kairo. In der ägyptischen Hauptstadt würden Betreuer die Angehörigen unterstützen.

16:08 Uhr: Offenbar sind Trümmerteile der verschwundenen Maschine westlich der Insel Kreta gesichtet worden. Das berichtet die Griechenland-Korrespondentin des britischen "Guardian", Helena Smith via Twitter:

Offizielle griechische Behörden seien schockiert, dass die Teile so weit entfernt von der Absturzstelle entdeckt wurden.

15:58 Uhr: Das FBI will den Ermittlern seine Unterstützung anbieten. Das berichtete der Sender "CBS News" auf Twitter.

Ägypten geht von einem Terroranschlag aus

15:37 Uhr: Ägypten geht eher von einem Terroranschlag als von einem Unglück aus. Die Umstände wiesen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit eines Anschlags wesentlich höher sei als ein technischer Fehler, erklärte Luftfahrtminister Scherif Fathi zum Abschluss seiner Pressekonferenz in Kairo.

15:12 Uhr: Die ägyptische Staatsanwaltschaft hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Gegenstände im Meer entdeckt

15:03 Uhr: Suchmannschaften haben zwei große orange Gegenstände im Meer vor Ägypten entdeckt. Es wird vermutet, dass es sich um Wrackteile des abgestürzten Flugzeugs handelt. Dies berichtet das griechische Staatsfernsehen unter Berufung auf den griechischen Generalstab.

Die mutmaßlichen Wrackteile der Egyptair-Maschine seien rund 230 Seemeilen (etwa 420 Kilometer) südöstlich der Insel Karpathos entdeckt worden, heißt es.

Russischer Geheimdienst spricht von "Terrorakt"

14:59 Uhr: Der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB geht von einem Anschlag aus. "Allem Anschein nach ist es ein Terrorakt, bei dem 66 Bürger verschiedener Staaten umgekommen sind", so Alexander Bortnikow der Agentur Interfax zufolge.

"Wir rufen alle auf, einschließlich der Partner aus Europa, gemeinsam jene Personen aufzuspüren, die an diesem terroristischen Akt beteiligt sind", so Bortnikow.

14:51 Uhr: Der Pilot der vermissten Maschine hat nach Angaben von Egyptair 6.275 Flugstunden absolviert.

Markus Wahl, Sprecher der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit erklärte, dass man diesbezüglich davon sprechen könne, dass der Pilot "erfahren" gewesen sei.

Ägypten schließt Terroranschlag nicht aus

14:45 Uhr: Der ägyptische Verkehrsminister Scherif Fathi fügt hinzu, dass ein Terroranschlag oder ein technischer Fehler nicht ausgeschlossen werden können. "Wir kennen bislang den Grund für das Verschwinden nicht", sagt er auf der Pressekonferenz.

14:10 Uhr: Die Informationen, die den ägyptischen Behörden vorliegen, scheinen ziemlich dürftig: "Alles, was wir wissen, ist, dass ein Flugzeug verschwunden ist", sagt Fathi. Zwar liege eine Passagierliste vor, diese wolle man zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber nicht veröffentlichen, sagt der Minister.

Zudem sagt Fathi, dass nun vor allem Frankreich bei der Aufklärung nachlegen müsse. Die französische Staatsanwaltschaft hat auch bereits ein ergebnisoffenes Verfahren eingeleitet. Es gebe keine Hinweise auf eine Ursache, nichts könne ausgeschlossen werden, heißt es in einer Mitteilung.

14:05 Uhr: Erneut betont der ägyptische Luftfahrtminister, dass man nicht von einem Absturz der Maschine sprechen könne, solange kein Wrack gefunden worden sei. Zudem sagt er, dass er sich ohne gesicherte Fakten nicht an Spekulationen zur Unglücksursache beteiligen möchte.

13:55 Uhr: Fathi sagt weiter, dass es bislang noch keine sicheren Erkenntnisse über den Verbleib der Egyptair-Maschine gebe. Bislang könne er nur sagen, dass die Maschine verschwunden sei.

Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass die Maschine möglicherweise explodiert sei. Griechische Medien zitieren den Kapitän eines an der Suche beteiligten Handelsschiffes, dass dieser zur Zeit des Absturzes bei der Insel ​​Karpathos einen Feuerball am Himmel gesehen habe. Diese Berichte will Fathi nicht bestätigen. Auch griechische Behörden halten sich bislang zurück und verweisen darauf, dass sie sich um Aufklärung bemühen.

13:45 Uhr: Zudem sagt Fathi, dass bislang keine Absturzursache benannt werden könne. Einen Anschlag schließt er nicht aus. Es gebe bislang jedoch auch keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.

Dann erklärt er den Ablauf der Katastrophe. Ein letzter Kontakt zwischen dem vermissten Flugzeug und dem Kontrollturm habe gegen 2:00 Uhr morgens stattgefunden, sagt der Minister. Eine komplette Chronologie können Sie hier nachlesen.

13:40 Uhr: Der ägyptische Luftfahrtminister Scherif Fathi erklärt in einer Pressekonferenz, dass bisher weder das Flugzeug noch Flugzeugteile gefunden wurden.

13:32 Uhr: Für den republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump sieht es nach einem Terroranschlag aus. Offiziell bestätigt ist dies nicht. Erneut spricht Trump von "großem Hass". Diesen hatte er in der Vergangenheit in Interviews bereits mehrfach Muslimen gegenüber dem Westen unterstellt. Für seine Äußerungen hatte er international viel Kritik einstecken müssen.

13:30 Uhr: In Kürze beginnt eine Pressekonferenz des ägyptischen Luftfahrtministeriums in Kairo zum Absturz der Egyptair-Maschine MS802. Wir tickern diese live.

Maschine war wohl vor Absturz ins Taumeln geraten

13:03 Uhr: Das Flugzeug der Egyptair ist allen Anzeichen nach abgestürzt und zuvor ins Taumeln geraten. Dies sagte am Donnerstag der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos im griechischen Fernsehen. Die Maschine flog zunächst gegen 3:37 Uhr griechischer Ortszeit (2:37 Uhr MEZ) auf einer Höhe von gut 37.000 Fuß (knapp 11.300 Meter).

"Die Maschine befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 10 bis 15 Seemeilen im ägyptischen Flugraum", sagte Kammenos. "Dann machte es eine Drehung von 90 Grad nach links und danach eine weitere Drehung von 360 Grad nach rechts und fiel auf eine Höhe von 15.000 Fuß. Sein Radarbild verschwand auf einer Höhe von 10.000 Fuß", sagte der Minister weiter. Griechenland habe alle Länder informiert, die mit diesem Flug zu tun hatten.

12:45 Uhr: Die französische Regierung bestätigt den Absturz der ägyptischen Maschine. Es hätten sich 15 Franzosen an Bord befunden, zitiert der Élysée-Palast den französischen Präsidenten François Hollande. Bislang schließe er keine Hypothese bezüglich der Absturzursache aus.

12:09 Uhr: Auf ein sehr plötzlich auftretendes Problem oder sogar einen Anschlag deutet hin, dass der Pilot der Egyptair-Unglücksmaschine in seinem letzten Funkspruch offenbar nicht von Problemen gesprochen hat. Das bestätigte laut AFP ein griechischer Offizieller.

12:05 Uhr: Laut Experten ist ein Terrorangriff die wahrscheinlichste Absturzursache der Egyptair-Maschine. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP.

11:51 Uhr: Nach Angaben von Marine Traffic beteiligen sich auch mehr als acht Handelsschiffe an der Suche im Mittelmeer.

11:30 Uhr: Waren Wetter-Kapriolen Grund für den Absturz? Laut dem US-amerikanischen Sender CNN herrschten zum Zeitpunkt des Verschwindens der Maschine gute Verhältnisse:

11:15 Uhr: Wie der griechische Generalstab mitteilt, wird nun rund 130 Seemeilen (240 Kilometer) süd-südöstlich der griechischen Insel Karpathos im offenen Meer zwischen Griechenland und Ägypten nach der Maschine gesucht.

Flugzeug hatte kein Notsignal abgesetzt

11:00 Uhr: Die vermisste Egyptair-Maschine hat entgegen erster Berichte vor dem Verschwinden kein Notsignal abgesetzt. Das erklärt der ägyptische Luftfahrtminister Scharif Fathi. Ein Mitglied der Rettungskräfte habe von dem Notsignal berichtet, diese Information aber wieder zurückgezogen.

Zuvor hatte die betroffene Fluggesellschaft Egyptair mitgeteilt, Rettungskräfte des ägyptischen Militärs hätten um 4:26 Uhr Ortszeit (selbe Zeit wie in Deutschland) ein automatisches Notsignal der Maschine erhalten. Die Armee hatte mitgeteilt, keinerlei "Notrufmitteilungen" erhalten zu haben. Die Maschine war gegen 2:30 Uhr vom Radar verschwunden.

10:50 Uhr: Die verschwundene Maschine vom Typ A320 der ägyptischen Fluglinie Egyptair ist nach Angaben des Flugzeugbauers Airbus seit 2003 im Einsatz.

Das Flugzeug sei unter dem Code SU-GCC registriert und mit der Seriennummer 2088 ausgestattet, teilt Airbus mit. Die Triebwerke stammen vom Hersteller International Aero Engines (IAE). Dieser Airbus sei bisher etwa 48.000 Stunden geflogen.

Animation von Marine Traffic zeigt Fahrt mehrerer Rettungsschiffe zur mutmaßlichen Unglücksstelle

So läuft die Suche: Marine Traffic veröffentlicht Video. © YouTube

10:40 Uhr: Diese Animation von Marine Traffic zeigt die Fahrt mehrerer Rettungsschiffe zur mutmaßlichen Unglücksstelle:

10:35 Uhr: Die französische Regierung hat für ihre Landsleute eine Hotline eingerichtet. Unter den Vermissten sind nach Angaben der Fluglinie Egyptair auch 15 Franzosen.

10:25 Uhr: An dieser Stelle ein Hintergrund zu Egyptair und zum A320:

  • Egyptair ist die staatliche Fluggesellschaft Ägyptens. Die Airline ist seit 2008 Teil des internationalen Luftfahrtbündnis Star Alliance, zu dem auch die Lufthansa gehört. Die Gesellschaft betreibt eine Flotte aus rund 80 Maschinen und fliegt vor allem mit modernen Flugzeugen der großen Hersteller Boeing und Airbus. Das Durchschnittsalter der Flieger lag laut Egyptair zuletzt bei rund 10 Jahren. Damit liegt die Airline im üblichen Rahmen, bei der Lufthansa sind die Maschinen im Schnitt ein wenig älter, bei Emirates etwa deutlich jünger. Das häufigste Muster ist die Boeing 737 mit 20 Flugzeugen, gefolgt vom Airbus A320 mit 13 Maschinen.
  • Beim europäischen Flugzeugbauer Airbus ist die A320-Familie seit Jahren der Verkaufsschlager. In Toulouse türmen sich die Aufträge für den Mittelstreckenflieger. Seit Produktionsbeginn sind rund 12.500 Exemplare der unterschiedlich großen Serien A318, A319, A320 und A321 geordert worden. Alle Typen haben einen Mittelgang im Flugzeugrumpf. Nach Angaben des Flugzeugbauers sind bisher mehr als 7.000 Maschinen davon ausgeliefert, aktuell sind gut 6.700 im weltweiten Flugbetrieb. Wegen des Erfolgs der Serie plant Airbus eine deutliche Produktionssteigerung und eine neue Endmontage-Linie in Hamburg.

10:20 Uhr: Wegen des Absturzes einer Egyptair-Maschine hat der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi den Nationalen Sicherheitsrat zusammengerufen. Das Staatsoberhaupt werde noch heute einem Treffen des Gremiums vorsitzen, teilt das Präsidentenbüro nach dem Verschwinden der Maschine mit.

Maschine wahrscheinlich vor griechischer Insel Karpathos abgestürzt

10:14 Uhr: Offenbar ist die Egyptair-Maschine mit der Flugnummer MS804 vor der griechischen Insel Karpathos abgestürzt. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP.

10:11 Uhr: Nach Angaben des zuständigen Ministeriums hat der ägyptische Luftfahrtminister Scherif Fathi einen Besuch in Saudi-Arabien abgebrochen und ist auf dem Weg nach Kairo.

09:52 Uhr: Nach Angaben aus Kairoer Behördenkreisen entsandte die Armee Flugzeuge, um das Gebiet der mutmaßlichen Unfallstelle über dem Mittelmeer abzusuchen. Diese befindet sich voraussichtlich zwischen Kreta, Zypern und dem ägyptischen Festland.

Auch zwei Flugzeuge der griechischen Luftwaffe und eine griechische Fregatte nehmen laut griechischen Medienberichten an der Suche nach dem vermissten Flieger teil.

09:51 Uhr: Die Piloten der vermissten Maschine der Egyptair haben sich nach Angaben des Chefs der griechischen zivilen Luftfahrtbehörde beim Verlassen des griechischen Luftraums nicht mehr gemeldet. "Als sie zunächst die Insel Kea (nahe Athen) überflogen, haben sie sich normal gemeldet und keine Probleme erwähnt", sagte Konstantinos Lintzarakis am Donnerstag dem griechischen Nachrichtensender Skai.

Anschließend sei die Maschine normal weiter im griechischen Luftraum nach Ägypten geflogen. Die Piloten hätten sich aber nicht - wie es üblich ist - beim Verlassen des griechischen Flug-Kontrollraums südlich der griechischen Insel Karpathos und südöstlich der Insel Kreta gemeldet. Anschließend verschwand das Flugzeug von den Radarschirmen.

09:45 Uhr: Die ägyptische Armee bestreitet, Notrufmitteilungen bekommen zu haben. Die Maschine war gegen 2:30 Uhr vom Radar verschwunden. Zuvor hatte die Fluggesellschaft von 2:45 Uhr gesprochen. Eigentlich sollte die Maschine um 3:15 Uhr in der Früh in Kairo landen. Der Airbus habe sich auf einer Höhe von mehr als 11.000 Metern befunden und war gerade erst etwa 16 Kilometer in den ägyptischen Luftraum vorgedrungen.

09:40 Uhr: Dem ägyptischen Luftfahrtministerium in Kairo liegen nach dpa-Informationen erste Suchergebnisse vor, die auf einen Absturz hinweisen. Gleichwohl sei die Absturzursache noch völlig unklar, heißt es weiter.

Es könne sich sowohl um technisches Versagen als auch einen Terroranschlag gehandelt haben. Nach Egyptair-Angaben gab die Passagiermaschine ein automatisches Notsignal ab. Rettungskräfte des ägyptischen Militärs hätten das Signal um 4:26 Uhr Ortszeit erhalten.

09:30 Uhr: Frankreichs Präsident François Hollande und sein ägyptischer Kollege Präsident Abdel Fattah al-Sisi haben enge Zusammenarbeit vereinbart, um den mutmaßlichen Absturz der Egyptair-Maschine so schnell wie möglich aufzuklären. Das teilte die französische Regierung in Paris nach einem Gespräch der beiden Staatschefs mit. Hollande teile die Ängste der betroffenen Familien, hieß es.

Französische Regierung richtet Krisenstab ein

09:04 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Absturz des Egyptair-Flugzeugs hat die französische Regierung einen Krisenstab eingerichtet. Dafür sei auch eine Kontaktnummer eingerichtet worden, teilte Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault in Paris mit. Teams des Außenministeriums sowie der französischen Botschaft in Kairo seien mobilisiert, um alle Informationen zu dem verschwundenen Flugzeug zu sammeln.

08:48 Uhr: Die Passagiermaschine von Egyptair hat der Fluggesellschaft zufolge ein automatisches Notsignal abgegeben. Rettungskräfte des ägyptischen Militärs hätten das Signal um 4:26 Uhr Ortszeit erhalten, teilte die Airline am Donnerstagmorgen über Twitter mit. Der Kontakt zur Maschine war am frühen Morgen abgerissen. Das Flugzeug mit 66 Menschen an Bord war auf dem Weg von Paris nach Kairo, als es vom Radar verschwand.

08:45 Uhr: Die Fluglinie Egyptair hat die Nationalitäten der gelisteten 56 Passagiere des vermissten Flugs MS804 bekannt gegeben. Deutsche standen nicht auf der via Twitter veröffentlichten Liste. 30 Menschen und damit der Großteil kamen aus Ägypten, 15 sind Franzosen, außerdem zwei Iraker. Laut Egyptair waren zudem ein Brite, ein Belgier und ein Portugiese an Bord gelistet. Hinzu kommt jeweils ein Passagier aus Kanada, Kuwait, Saudi-Arabien, dem Sudan, dem Tschad und Algerien. Zudem waren sieben Crew-Mitglieder und drei Sicherheitsleute an Bord. Ihre Nationalitäten wurden noch nicht genannt.

08:40 Uhr: Der Flugzeugbauer Airbus hat noch keine genauen Informationen über die verschwundene Maschine der ägyptischen Fluglinie Egyptair. Aktuell würden alle Hinweise zusammengestellt, hieß es am Donnerstag bei Airbus in Toulouse.

Vermisstes Flugzeug offenbar abgestürzt

08:38 Uhr: Das vermisste ägyptische Passagierflugzeug ist offenbar abgestürzt. Dies hätten erste Suchergebnisse ergeben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Kreisen des Luftfahrtministeriums in Kairo. Die Absturzursache sei noch völlig unklar.

08:24 Uhr: Aus Sicht von Frankreichs Premierminister Manuel Valls kann aktuell kein Grund für das Verschwinden des Egyptair-Flugzeugs ausgeschlossen werden. "Die Informationen kommen schrittweise zusammen", sagte Valls am Donnerstag dem französischen Sender RTL. Man müsse vorsichtig sein mit Spekulationen. Die französische Seite stehe in Kontakt mit den ägyptischen Behörden.

08:15 Uhr: Ägyptens Militär sucht mit Flugzeugen und Schiffen im Mittelmeer nach der verschwundenen Passagiermaschine. Flugzeuge und Marineschiffe seien zu dem Ort geschickt worden, an dem der Airbus mit 66 Menschen an Bord am Donnerstagmorgen vom Radar verschwand, schrieb Armeesprecher Mohammed Samir auf seiner offiziellen Facebook-Seite. Das Flugzeug der Airline Egyptair war am Mittwochabend von Paris aus nach Kairo gestartet. Der Kontakt brach aber nach Angaben der Fluggesellschaft 280 Kilometer vor dem ägyptischen Festland ab.

08:07 Uhr: Nach dem Verschwinden des Egyptair-Flugzeugs werden von französischer Seite die Familienangehörigen der Passagiere kontaktiert. Zudem sei eine Notrufnummer für Angehörige eingerichtet worden, sagte ein Sprecher des Flughafens Charles de Gaulle am Donnerstag in Paris. Flughafen, Fluggesellschaft und Behörden versuchten, die Angehörigen zu erreichen.

08:03 Uhr: Griechenland hilft bei der Suche nach dem vermissten ägyptischen Flugzeug. Das vermisste Flugzeug soll sich im Moment des Verschwindens von den Radarschirmen im ägyptischen Luftraum zwischen der Insel Kreta und der Küste Ägyptens befunden haben, wie das griechische Staatsradio weiter berichtete.

Verschwinden der Maschine mit der Flugnummer MS804 bestätigt

07:48 Uhr: Die französische Flugaufsicht DGAC hat noch keine genaueren Informationen zum Verschwinden des Egyptair-Flugzeugs. Bisher könne nur das Verschwinden der Maschine mit der Flugnummer MS804 bestätigt werden, hieß es bei der Flugaufsicht in Paris.

07:16 Uhr: Ägyptische Rettungskräfte sind am Ort angekommen, an dem die vermisste Passagiermaschine der Fluggesellschaft Egyptair am Donnerstagmorgen vom Radar verschwunden war. Spezialteams zur Untersuchung und Rettung seien am letzten bekannten Aufenthaltsort der am Abend zuvor in Paris gestarteten Maschine eingetroffen, teilte Egyptair am Donnerstag auf Twitter mit. Weitere Einzelheiten zum Grund des Verschwindens waren zunächst nicht bekannt.

Mit Material von dpa und AFP