In Paris wurden fünf Tage nach dem Terroranschlag zwei Frauen festgenommen. Laut Polizei standen sie dem Tatverdächtigen nahe.

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Fünf Tage nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag in Paris hat die Polizei zwei verdächtige Frauen in der Hauptstadtregion festgenommen. Sie stünden dem Tatverdächtigen und einem - bereits festgenommenen - Freund des Angreifers nahe. Das sagte Chefermittler François Molins am Donnerstagabend in Paris. Details nannte er nicht.

Der 20 Jahre alte, aus Tschetschenien stammende Khamzat Azimov war am Samstagabend in einem belebten Innenstadtviertel mit einem Messer auf Passanten losgegangen und hatte einen von ihnen getötet.

Nach Angaben von Molins wurden bei dem Anschlag fünf Menschen verletzt, bisher war von vier Verletzten die Rede gewesen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte die Tat für sich in Anspruch genommen. Ein Polizist hatte den Angreifer erschossen.

Ein Ermittlungsrichter leitete am späten Abend gegen den ebenfalls 20 Jahre alten Freund des Terrorverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ein, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Justizkreise berichtete. Die Mann wurde in Untersuchungshaft genommen. Fahnder hatten ihn in Straßburg gestellt. Er habe - wie Khamzat Azimov - die russische und die französische Staatsangehörigkeit, sagte Molins. Sein Name stehe auf einer Behördenliste für radikalisierte Personen. Molins gab den Namen des Verdächtigen mit Abdoul Hakim A. an.© dpa

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