"Fridays for Future": Klimastreik vereint Menschen auf der ganzen Welt

An diesem Freitag zeigt sich: "Fridays for Future" hat sich binnen eines Jahres zu einer weltumspannenden Bewegung entwickelt. In allen Ecken der Erde folgen Menschen dem Aufruf zum Streik für mehr Klimaschutz. Die besten Bilder.

Marovo Island auf den Salomonen: Während Europa noch schläft, protestieren auf der Südseeinsel Menschen am Strand für mehr Klimaschutz.
Auch Neukaledonien ist um diese Zeit schon am Start.
Deutlich größer fällt der Protest in Australien aus. Nach Angaben der Veranstalter beteiligen sich landesweit mindestens 300.000 Menschen. Hier ein Foto aus Sydney, wo ...
... es richtig bunt zugeht.
Mit dabei sind auch Aktivisten der Bewegung Extinction Rebellion, die sich auch mal mit Mitteln des zivilen Ungehorsams für den Klimaschutz stark macht.
In Bangkok fordern die Demonstranten von der thailändischen Regierung, dafür zu sorgen, dass bis 2025 die Hälfte und bis 2040 sämtliche Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird.
Vor dem Umweltministerium stellen sich Demonstranten tot, um zu zeigen, wohin die Klimakrise aus ihrer Sicht führen kann.
Für Klimaschutz gestreikt wird auch in Indonesien und ...
... Hongkong.
Der größte Protestzug Deutschlands kommt in Berlin zusammen. Unter den - je nach Schätzungen - bis zu 270.000 Teilnehmern ist auch Luisa Neubauer, das prominenteste deutsche Gesicht von "Fridays for Future".
Beeindruckend auch der Auflauf in Hamburg: Laut Polizei versammeln sich am Jungfernstieg rund 45.000 Menschen.
Ganz gleich, in welche europäische Großstadt man schaut: Zehntausende sind da und sie sind laut. Ob in Brüssel, ...
... in Paris oder ...
... in London.
Fast 7.000 Kilometer entfernt in Neu-Delhi streiken der 13-jährige Manish Kumar, sein 9-jähriger Bruder Aman und andere Kinder. Mit seiner Waage will Manish zeigen, dass die Menschen dabei sind, das Gleichgewicht mit der Natur zu zerstören.
Auch in Afrika finden in verschiedenen Großstädten Kundgebungen statt, etwa im südafrikanischen Kapstadt oder ...
... in Wakiso im Süden Ugandas.
Das Gesicht des globalen Kampfes um die Rettung des Klimas bleibt aber Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin hat durch ihr Engagement einen Tag wie den 20. September 2019 überhaupt erst möglich gemacht. Sie sprach in New York zu den Menschen.