Thunberg, Neubauer und Co bei "Fridays for Future": Die Gesichter der Klimabewegung

Greta Thunberg kämpft für die Umwelt und fordert Politiker auf, Stellung zu beziehen. Die Schwedin ist mit ihrem Anliegen nicht allein. Weltweit hat sie junge Mitstreiter, die ihrer Generation eine Stimme verleihen. Wir stellen die Gesichter von "Fridays for Future" vor.

Greta Thunberg hat sich im August 2018 einen Namen gemacht, als sie für das Klima in den Schulstreik trat. Sie platzierte sich vor dem schwedischen Parlamentsgebäude in Stockholm mit einem Schild, auf dem "Skolstrejk för klimatet" (Schulstreik für das Klima) stand. Daraus entwickelte sich die Umwelt-Bewegung "Fridays for Future".
Die 23-jährige Luisa Neubauer ist die deutsche Sprecherin und Hauptorganisatorin der "Fridays for Future"-Bewegung. Die Hamburgerin hält zahlreiche Reden und schreibt seit September 2019 eine Kolumne für den "Stern" mit dem Titel "Auf dem Weg nach morgen".
Das französische Pendant zu Greta Thunberg ist Ivy Fleur Boileau. Die 16-Jährige ist Mitglied des "Youth Clima Movement" und sprach vor der französischen Nationalversammlung. "Wenn ihr schon nicht auf uns hört, dann müsst ihr auf die Wissenschaft hören", forderte sie die Politik auf.
Ein weiteres bekanntes Gesicht der "Fridays for Future"-Bewegung in Deutschland ist Carla Reemtsma. Die 21-Jährige hatte bereits diverse Fernsehauftritte, bei denen sie ihre Forderungen vorbrachte. Unter anderem war sie bei "Maybrit Illner" zu Gast und hat mit dem Philosophen Richard David Precht gesprochen.
Auch Sebastian Grieme (2. v. l.) setzt sich für das Klima ein. Hier richtet der 19-Jährige seine Forderung an die Politik. Ebenfalls anwesend bei der Pressekonferenz in Berlin: die Aktivisten Svenja Kannt, Linus Steinmetz und Sana Strahinjic (v.l.n.r.).
Der 21-jährige Felix Finkbeiner ist Mitbegründer der Kinder- und Jugendinitiative "Plant-for-the-Planet". Der gebürtige Bayer hat bereits in der vierten Klasse begonnen, Bäume für die Umwelt zu pflanzen. Für sein Engagement wurde Finkbeiner mit zahlreichen Preisen geehrt.
Die deutsche Umweltaktivistin Clara Mayer sprach im Mai 2019 bei der Vollversammlung von Volkswagen. Die damals 18-Jährige erinnerte die Vorstände an ihre Verantwortung und ging hart mit der Autoindustrie ins Gericht.
Leonie Bremer ist ebenfalls ein bekanntes Gesicht der "Fridays for Future". In der ARD-Talksendung "Hart aber Fair" rückte die Studentin Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) den Kopf zurecht. Bremer pocht vehement auf ein Handeln der Politik.
Die Klimaaktivistin Anuna De Wever hat die belgische Organisation "Jugend für Klima" ins Leben gerufen. Inzwischen gehört die 17-Jährige zu den wichtigsten internationalen Mitgliedern der "Fridays for Future"-Bewegung.