Höhlendrama in Thailand: Bilder der Rettungsaktion

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Tim Frische.
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Tim Frische

Noch immer sind vier Jungen in der Tham-Luang-Höhle eingeschlossen, vier wurden am Sonntag und vier am Montag gerettet.

Nachdem am Sonntag vier der in der Tham-Luang-Höhle eingeschlossenen Jungen befreit worden waren, ging die Rettungsaktion am Montag weiter.
Seit Tagen arbeiten die Helfer, um die Rettung aller 13 eingeschlossenen Personen möglich zu machen. Der starke Regen - in Thailand ist gerade Monsun-Zeit - hatte zunächst für Probleme gesorgt.
An der Rettungsaktion sind neben der Royal Thai Navy zahlreiche Freiwillige beteiligt, unter anderem aus England, Australien, China und den USA.
Die Rettungsaktion war in der Nacht von Sonntag auf Montag unterbrochen worden, damit die Atemluftvorräte in der Höhle aufgefrischt werden konnten.
In der Nacht von Sonntag auf Montag gab es stundenlange Regenfälle über der Region, doch dies hatte wohl keine gravierenden Auswirkungen. Die Pegelstände in der Höhle sind gleich geblieben und bereiten den Rettern keine Sorgen.
Es sollen am Montag größtenteils dieselben Taucher zum Einsatz kommen, die die ersten Jungen befreit haben, erklärte Provinzgouverneur Narongsak Osatanakorn, der die Operation leitet.
Ein am 3. Juli aufgenommenes Bild zeigt einige der eingeschlossenen Jungen. Die vier am Sonntag geretteten Jungen bekamen vor ihrer Rettung starke Beruhigungsmedikamente, damit sie nicht in Panik geraten.
Ein am 7. Juli aufgenommenes Bild zeigt die Nachricht eines Jungen. Er schrieb: "Macht euch keine Sorgen, wir sind stark."
Ein Krankenwagen steht bereit, um die Jungen direkt in ein Krankenhaus zu bringen.
Ein Rettungshubschrauber brachte einige der nun acht geretteten Jungen in eine Klinik.
Selbst die Eltern wussten der "Bild"-Zeitung zufolge zunächst nicht, welche Jungen gerettet wurden und welche noch in der Höhle ausharren müssen. Es solle sich niemand benachteiligt fühlen, hieß es demnach von Mitarbeitern aus der Klinik. Später meldete die "Bild", dass die Eltern ihre Kinder durch ein Schutzfenster sehen dürfen. Kontakt ist wegen der Infektionsgefahr nicht erlaubt.
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