Hooligan-Krawalle in Köln

Polizisten üben massive Kritik an Einsatz gegen Hooligans in Köln.

Der Konflikt um die Terrormiliz Islamischer Staat führt zu immer mehr Auseinandersetzungen in Deutschland. Jüngstes Beispiel: die Hooligan-Krawalle. Die Sicherheitsbehörden sind alarmiert.

"Hooligans gegen Salafisten", kurz HoGeSa - unter diesem Schlagwort hatten sich am Sonntag rund 4.800 Hooligans und Neonazis in Köln versammelt und sich Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Das Entsetzen in Deutschland über diese Demonstration rechter Gewaltbereitschaft ist weiterhin groß und noch immer sind viele Fragen offen.

Für eine Demonstration schlossen sich Fußballfans, Rocker und Rechtsextreme zu dem Bündnis "Hooligans gegen Salafisten" zusammen. Was wollen die gewaltbereiten Aktivisten erreichen? Ist Szenen wie in Köln auch in anderen Städten möglich? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Mit dem Sound von Helene Fischer gegen marodierende Hooligans: Als am vergangenen Sonntag die Kundgebung "Hooligans gegen Salafisten" in Köln zu eskalieren drohte, versuchte die Polizei laut einem Bericht des Kölner "Express" mithilfe der besänftigenden Klängen von Helene Fischers Hit "Atemlos" in einer Piano-Version deeskalierend auf die gewaltbereiten Randalierer einzuwirken