Im Norden Indiens hat ein Sandsturm mit heftigen Gewittern mindestens 77 Todesopfer gefordert. Bäume und Telefonmasten stürzten um und trafen Häuser und Menschen.

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Ein Sandsturm und heftige Gewitter im Norden Indiens haben mindestens 77 Menschen das Leben gekostet.

Die Katastrophenschutzbehörden der Bundesstaaten Uttar Pradesh und Rajasthan teilten zudem mit, dass es 143 Verletzte gibt.

46 der zunächst bestätigten Toten stammten demnach aus Uttar Pradesh und 31 aus Rajasthan. Die Opferzahl drohe allerdings weiter zu steigen, erklärten die Behörden.

Viele der Opfer starben, als die Dächer ihrer Häuser einstürzten. Allein im Bezirk Agra, wo das weltberühmte Bauwerk Taj Mahal steht, kamen den Angaben zufolge 36 Menschen ums Leben.

Auf den Sturm folgte heftiges Gewitter

Der Sturm war am Mittwochabend über den Norden Indiens hinweggefegt - gefolgt von Regen, Blitzen und Donner. Dabei waren Bäume und Telefonmasten umgestürzt und hatten Häuser sowie Menschen getroffen.

Das indische Nachrichtenportal "Zeenews" berichtet, dass in Uttar Pradesh das Gebäude einer Bildungseinrichtung einbrach, dabei seien 23 Menschen getötet worden.

In der Stadt Saharanpur wurde ein achtjähriges Mädchen von einem Baum erschlagen. In Pilibhit zerstörte ein durch Gewitter ausgelöstes Feuer mehrere Landflächen und Häuser.

Im Sommer - der in Indien inzwischen begonnen hat - kommen solche Stürme im Norden des Landes häufig vor. (tfr/dpa/AFP)