Wieder ein Fund, der im Fall der getöteten Kim Wall den verdächtigen Peter Madsen belastet. Taucher haben in einer Bucht eine Säge gefunden. In der Nähe war Madsen mit seinem U-Boot unterwegs.

Neues makaberes Detail im Fall Kim Wall: Taucher haben in einer Bucht, in der auch Leichenteile der schwedischen Journalistin geborgen worden waren, eine Säge entdeckt.

Fall Kim Wall und Peter Madsen: Weiter Informationen

Peter Madsen steht unter Mordverdacht

Das Werkzeug sei nahe der Route gefunden worden, die der mordverdächtige Erfinder Peter Madsen nach bisherigen Erkenntnissen mit seinem U-Boot fuhr, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Säge werde nun von Kriminaltechnikern untersucht.

Madsen wird vorgeworfen, die Journalistin Wall an Bord seines selbstgebauten U-Bootes ermordet und dann über Bord geworfen zu haben.

Kim Walls Leiche war verstümmelt worden

Teile ihrer Leiche wurden später in der Bucht gefunden, Kopf und Beine waren abgesägt worden.

Der Erfinder stellte Walls Tod als Unfall dar - ihr sei ein schweres Luk auf den Kopf gefallen. Zersägt habe er sie nicht.

An dem später gefundenen Schädel entdeckte die Polizei jedoch keine Spuren eines Schlages. Die Todesursache der Frau steht noch nicht fest.

Im August diesen Jahres will die schwedische Journalistin Kim Wall eine Reportage über den dänischen U-Boot-Bauer Peter Madsen schreiben und verschwindet spurlos. Wenig später taucht ihr Torso auf. Jetzt entdeckten Taucher der Polizei auch ihren Kopf.


© dpa