Katzen machen gerne einmal mehrtägige Ausflüge, kommen aber immer wieder zum Besitzer zurück. Nicht so in Rebstein, St. Gallen. Dort werden momentan offenbar gleich mehrere Katzen vermisst. Die Vermutung: Es geht ein Katzenfresser um.

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Es klingt wie aus einem Film, könnte sich im Kanton St. Gallen aber nun wirklich zugetragen haben: Bewohner der Gemeinde Rebstein vermissen ihre Katzen – ihr Verdacht: Die Tiere wurden gefangen und verspeist!

Wie ein Betroffener der Newsplattform "20 Minuten" erklärt, sei seine Katze seit Ostersonntag nicht mehr zu Hause gewesen. "Das ist nicht normal", sagt er.

Und dabei ist er nicht der einzige, der sein Haustier vermisst. Insgesamt acht Katzenbesitzer seien betroffen. Ganz schön komisch, denn es wurden nirgends tote Katzen, die etwa durch einen Autounfall starben, gefunden.

Verspeist ein Nachbar die Katzen?

Und die Tierfreunde haben bereits einen Verdacht: In der Nachbarschaft muss es einen Katzenhasser geben. Auch via Facebook machten sie ihre Sorge öffentlich - die Posts sind mittlerweile aber wieder verschwunden. Doch im Gespräch mit "20 Minuten" erläutert der 31 Jahre alte Katzenbesitzer: "Wir haben gehört, dass er herumschleicht und eine nach der anderen einsammeln geht."

Es könne sogar sein, dass er die Katzen mit einer Luftdruckpistole anschieße, damit sie nicht weglaufen können.

Doch das ist nicht alles. Weiter wird vermutet, dass der Beschuldigte die Katzen essen würde. Und die Mutmaßungen kommen nicht von ungefähr, denn schon vorher kursierten Gerüchte im Dorf, jemand würde Katzen fangen und verspeisen.

Katzen zu essen, ist nicht verboten

Realistisch ist der absurde Vorfall allemal. Denn für Deutsche wohl undenkbar, ist es in der Schweiz erlaubt, Katzen und Hunde zu verarbeiten und zu essen. Erst vor kurzem wurde ein Gesetzesentwurf abgelehnt, dies zu verbieten.

Die Gesetzeslage macht es auch für die Kantonspolizei St. Gallen schwer zu handeln. Im Gespräch mit "20min.ch" erklärt Pressesprecher Florian Schneider: "Rein rechtlich sind uns die Hände gebunden, denn im Moment liegt kein Straftatsbestand vor." Die Polizei kenne allerdings die Gerüchte und sei alarmiert.

Ob die Katzen doch nur entlaufen sind oder tatsächlich getötet wurden, bleibt also weiter unklar. Klar ist jedoch: So schnell wird in Rebstein wohl keiner mehr seine Vierbeiner mit gutem Gewissen vor die Tür lassen können.  © spot on news

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