München ist geschockt nach dem Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum. Im Internet bekunden Politiker und Prominente ihr Mitgefühl.

Amoklauf in München: Aktuelle News im Live-Blog

Estlands Präsident denkt an seine ehemalige Heimatstadt

Der estnische Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves hat sich erschüttert gezeigt vom Anschlag in München. Er fühle mit dieser wunderschönen Stadt, in der er fast ein Jahrzehnt gelebt habe und wo sein Sohn geboren sei, schrieb er auf Twitter und ergänzte: "Schrecklich."

Ilves hatte in den 1980er Jahren vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion als Journalist für Radio Free Europe in der bayerischen Landeshauptstadt gearbeitet.

Putin übermittelt Mitgefühl

Russlands Staatsoberhaupt trauert um die Opfer. Er habe in Telegrammen an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) kondoliert, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Samstag in Moskau. Wladimir Putin fühle nach der Tragödie, die Menschenleben gekostet habe, mit den Deutschen. Der Kremlchef wünsche den Verletzten schnelle Genesung.

Reaktionen aus der Politik

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt lobt München und das Land Bayern:

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich vom Anschlag in München "tief erschüttert" gezeigt. Die "brutale und menschenverachtende Tat" erfülle alle "mit Trauer und Schrecken", sagte er in einer Mitteilung von Samstagmorgen. Die Gedanken seien bei Opfern und Angehörigen. Weiter betonte Seehofer: "Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit".

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bekundet sein Beileid und warnt vor vorschnellen Schlussfolgerungen:

Die Bundesregierung twitterte:

Gesundheitsminister Hermann Gröhe drückt sein Beileid aus:

Justizminister Heiko Maas reagiert auf Twitter und bedankt sich bei der Münchner Bevölkerung und den Einsatzkräften.

Auch das Auswärtige Amt bekundete sein Mitgefühl:

Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) bekundete sein Beileid für die Opfer und lobte die Münchner Polizei:

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich nach dem Attentat in München mit mindestens sechs Toten bestürzt geäußert. "Der mörderische Angriff in München entsetzt mich zutiefst", wurde Gauck in einer Mitteilung des Bundespräsidialamtes zitiert. In Gedanken sei er bei allen Opfern und bei allen, die um einen geliebten Menschen trauerten oder fürchteten.

Er wandte sich auch an die Rettungskräfte: "Und ich fühle mich allen verbunden, die im Einsatz sind, um Menschen zu schützen und Leben zu retten."

Ausländische Politiker zeigten sich ebenfalls betroffen. So twitterte der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault: "Solidarität mit Deutschland, das in diesem Augenblick einer schweren Prüfung unterzogen wird."

Der britische Außenminister Boris Johnson: "Zutiefst geschockt und traurig über die Schießereien in München. Meine Gedanken zu dieser Stunde sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und ganz Deutschland."

Der Präsident der USA Barack Obama sprach Deutschland in einer Pressekonferenz seine volle Unterstützung zu: "Deutschland ist einer unserer engsten Verbündeten. Wir werden ihnen jegliche Unterstützung zusagen, die sie in diesen Umständen brauchen können."

Auch die Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump haben sich auf Twitter geäußert:

Auch der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz drückt den Angehörigen und Opfern nach dem Anschlag in München sein Mitgefühl aus:

Thomas de Maizière hat sich nach seiner Ankunft in New York und vor seinem Rückflug nach Deutschland ebenfalls geäußert: "Es ist schrecklich und gänzlich unfassbar, was in München passiert ist‎. Wir trauern um die Opfer und sind mit unseren Gedanken bei ihren Angehörigen. Auf die bayerischen Sicherheitskräfte ist uneingeschränkt Verlass."

Die Kollegen aus Berlin lobten die Arbeit der Münchner Polizei und wünschten ihnen alles Gute.

Reaktionen aus der Entertainment- und Sportwelt

Auch die Sportwelt zeigt sich betroffen. So posteten der FC Bayern München und 1860 München auf Facebook:

Borussia Dortmund steht ebenfalls zu München und gedenkt der Opfer:

Das Münchner DJ-Duo "Drunken Masters" forderten Anwohner auf, sichere Unterkünfte bereit zu stellen:

Jörg Kachelmann verkündete seine Wertschätzung für den Pressesprecher der Polizei "Marcus da Gloria Martins":

Der Ex-Fußballprofi Hans Sarpei:

(dpa/thp)

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