Natascha Kampusch: "10 Jahre Freiheit"

Natascha Kampusch wurde am 2. März 1998 in ihrem Heimatort Donaustadt entführt. Mehr als acht Jahre hielt Wolfgang Priklopil das Mädchen gefangen. Am 23. August 2016 jährt sich Kampuschs Flucht zum 10. Mal. Über ihr grausames Schicksal schrieb die heute 28-Jährige ein Buch. In unserer Rubrik finden Sie Interviews, Nachrichten und Hintergründe zum Fall Kampusch.

Ihr Vertrauen in die Polizei hat Entführungsopfer Natascha Kampusch verloren. Dazu hat sie guten Grund: Grobe Pannen haben ihre Befreiung verhindert. Das wird nach ihrer Flucht vor zehn Jahren deutlich.

Die Flucht von Natascha Kampusch aus ihrem Verlies elektrisierte vor genau zehn Jahren die Öffentlichkeit. Ein schon tot geglaubtes Entführungsopfer war wieder da. Aus Sicht der österreichischen Grünen stürzte das die ÖVP in die Bredouille.

Natascha Kampusch konnte vor zehn Jahren ihrem Peiniger entkommen, nachdem er sie acht Jahre gefangen gehalten hatte. Ein Schicksal, das sie mit anderen Opfern teilt. Ein Auswahl spektakulärer Fälle aus den vergangenen Jahren.

Er entführt ein Kind, sperrt es in ein Verlies misshandelt und missbraucht es über Jahre, gleicht sein Opfer Natascha Kampusch dem Bild eines Nazi-Opfers an und will sie sich zur Ehefrau erziehen. Wolfgang Priklopils Person gibt nach wie vor Rätsel auf, genauso aber sein Tod und das Verhältnis zum Entführungsopfer.

Natascha Kampusch hat am Mittwochabend ihr neues Buch in Wien präsentiert. Dabei erklärte sie, wem sie ihr zweites Werk "Natascha Kampusch: 10 Jahre Freiheit" widmet und äußerte sich - wieder einmal - zu feindseligen Reaktionen auf ihre Person.

Der Fall von Natascha Kampusch bewegte die Welt. Über Jahre wurde sie in einem Verlies gefangen gehalten und missbraucht. Doch auch das Leben in Freiheit hält viele Tücken für die Wienerin bereit.

"10 Jahre Freiheit" heißt das Buch, das Natascha Kampusch zum Jubiläum ihrer Flucht herausbringt. Es ist eine packende Abrechnung mit ihren Kritikern - und gibt Einblick in die Seele einer Frau, die auch nach ihrer Gefangenschaft unzählige Narben davongetragen hat. Eine Buch-Rezension.

Im August jährt sich die Flucht von Entführungsopfer Natascha Kampusch zum zehnten Mal. Für eine "Thema"-Spezialsendung besuchte die 28-Jährige mit dem Kamerateam das Haus, in dem sie festgehalten wurde, und sprach über Vergangenheit und Zukunft.

Fünf Quadratmeter klein war das Verlies von Natascha Kampusch im Keller ihres Peinigers. Erst nach acht Jahren Gefangenschaft konnte die Wienerin flüchten. Nun kämpft sie für ein selbstbestimmtes Leben.

Bei "Cafe Puls" gab heute Morgen Entführungsopfer Natascha Kampusch ein Interview – beinahe zehn Jahre, nachdem sie aus der Gefangenschaft fliehen konnte. Sie spricht über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – optimistisch, aber leider nur kurz und vage.

Natascha Kampusch (28) ist während ihrer Gefangenschaft von ihrem Entführer gefilmt worden. Ihr Anwalt sowie die Wiener Staatsanwaltschaft bestätigten einen entsprechenden ...

Neun Jahre ist es her, dass Natascha Kampusch aus den Fängen ihres Entführers fliehen konnte. Doch auch wenn die Ermittlungen inzwischen abgeschlossen sind, bleiben an mancher Stelle noch immer Zweifel. Ein Überblick.

Am 23. August vor acht Jahren entkam Natascha Kampusch ihrem Kidnapper Wolfgang Priklopil, der sie achteinhalb Jahre lang in seinem Haus gefangen gehalten hatte. Ihr Martyrium verdankt die mittlerweile 26-Jährige unter anderem einigen Ermittlungspannen seitens der Polizei. Bis heute gibt der Entführungsfall Rätsel auf.

Seit acht Jahren lebt Natascha Kampusch wieder in Freiheit. Etwa so lang, wie sie der Entführer Wolfgang Priklopil in seinem Haus gefangen hielt.

Zwei mysteriöse Selbstmorde, mögliche Mittäter, Gerüchte um einen Pornoring und eine angebliche Tochter: Was ist die wahre Geschichte?

Immer wieder kursieren die wildesten Verschwörungstheorien im Fall der Natascha Kampusch. Auch der Selbstmord von Wolfgang Priklopil wird angezweifelt. Nun wird die bisherige Todesursache des Entführers erstmals in einem offiziellen Gutachten in Frage gestellt.

Vater der 25-Jährigen sieht sich in "3096 Tage" falsch dargestellt.

Mit "3096 Tage" kommt Natascha Kampuschs Geschichte ins Kino.

Die Spekulationen um einen zweiten Täter im Fall Natascha Kampusch reißen nicht ab. Auch Gerüchte über ein Kind, das mit dem Täter gezeugt worden sein soll, werden wieder laut. Nun äußert sich das einstige Entführungsopfer von Wolfgang Priklopil selbst zu Wort.

Spekulationen über mehrere Täter im Fall Kampusch heizt nun jemand an, der Einsicht in sämtliche Akten und Dokumente hat, die es zu dem Fall gibt: der Vorsitzende des Geheimausschusses, Wolfgang Amon.

Die Causa Kampusch bleibt nicht nur rätselhaft, sondern droht sich langsam zu einem einzigen Mysterium auszuwachsen. Immer wieder neue Zweifel tauchen auf - nun sogar an Aspekte des Falles, die restlos geklärt schienen.

Der Verdacht, dass es im Kampusch-Fall noch einen Mittäter gegeben haben könnte, lässt sich bis heute nicht vollends widerlegen. Umso pikanter erscheint die nun aufgetauchte These, dass Wolfgang Priklopil im Grab der Familie von Ernst H. bestattet worden sein soll.

Das Entführungsopfer lässt kein gutes Haar an ihrer Familie.

Vor ihrer Flucht aus ihrem Kellerverlies hat Natascha Kampusch dreimal vergeblich versucht, aus den Händen ihres Entführers zu entkommen. Dies gehe aus den Ermittlungsergebnissen des...