Der US-Amerikaner Brett Sanders hatte einen dicken Hals wegen eines Strafzettels. Er musste natürlich dennoch bezahlen - brachte seinen Unmut aber auf eine ganz spezielle Art und Weise zum Ausdruck: Er kippte der Polizei Tausende Ein-Cent-Münzen ins Revier.

Brett Sanders aus Frisco im US-Bundesstaat Texas war 15 km/h zu schnell unterwegs. Die Polizei schickte ihm dafür einen ziemlich teuren Strafzettel: 212 US-Dollar (rund 190 Euro) sollte der Amerikaner bezahlen.

Der IT-Experte versuchte, gegen die Strafe vorzugehen, zog sogar vor Gericht. Ohne Erfolg. Also entschied er sich für einen Protest der etwas anderen Art: Er bestellte bei seiner Bank Tausende Ein-Cent-Münzen, trug sie zur Polizei und kippte sie dort auf den Schalter.

"Ich habe niemanden verletzt. Ich habe kein Leben gefährdet", sagte Sanders dem Sender NBC 5 über seinen Protest. Zudem wusste er wohl, dass er mit der Aktion einen viralen Hit landen kann: Sanders betreibt einen erfolgreichen YouTube-Kanal, auf dem er in erster Linie seine Unzufriedenheit mit der Polizei mit der Welt teilt. Also fuhr er in Begleitung aufs Revier - und zeichnete die Aktion auf.

Die Rechnung ging auf: Sanders' Video wurde von rund einer Million Menschen gesehen. Hier sehen Sie den Clip in voller Länge:

Die Polizei reagierte übrigens auch ziemlich cool: Vier Stunden nach seiner Strafzettelzahlung bekam Sanders einen freundlichen Anruf. Er hatte acht Dollar zu viel bezahlt und wurde informiert, dass er sein "Wechselgeld" jederzeit abholen könne.