Ein Fußgänger machte am Montagabend eine gruselige Entdeckung: Im Gras lag scheinbar ein enthaupteter Leichnam. Als die Polizei am "Tatort" eintrafen, rechneten sie zunächst mit dem Schlimmsten - doch um einen Toten handelte es sich nicht.

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Eine Puppe ohne Kopf hat am Montagabend im baden-württembergischen Remstal einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Gegen 20:15 Uhr wurde der verdächtige Fund bei der Rettungsleitstelle gemeldet. Einem Fußgänger war am Rande der Rems bei Weinstadt etwas aufgefallen, das wie ein lebloser menschlicher Körper ohne Kopf aussah.

Düstere Szene an der Rems

Die erste Polizeistreife am vermeintlichen Tatort hatte zunächst ebenfalls den Eindruck, dass dort ein kopfloser Mensch liege. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt, die Kriminalpolizei verständigt.

"Sie sah eben aus wie eine menschliche Leiche", sagte ein Polizeisprecher über die ominöse Puppe. Es sei schon eine düstere Szene gewesen.

Neben Polizei auch 20 Feuerwehrleute im Einsatz

Weil die "Leiche" im Auslauf eines unzugänglichen Schachts lag und nur von Weitem gesehen werden konnte, musste die Feuerwehr anrücken.

Erst als die Einsatzkräfte den Schacht geöffnet hatten konnte festgestellt werden, dass es sich um eine täuschend echt wirkende Puppe handelte.

Bei der Aktion waren 20 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei rückte mit mehreren Streifen des Polizeireviers Waiblingen an, auch der Kriminaldauerdienst war vor Ort.

Wie die ominöse Puppe dorthin gekommen ist und warum sie dort lag, war zunächst nicht klar. (dpa / jwo)  © dpa